<!DOCTYPE html>
<html class="client-nojs vector-feature-language-in-header-enabled vector-feature-language-in-main-page-header-disabled vector-feature-page-tools-pinned-disabled vector-feature-toc-pinned-clientpref-0 vector-toc-not-available vector-feature-main-menu-pinned-disabled vector-feature-limited-width-clientpref-1 vector-feature-limited-width-content-enabled vector-feature-custom-font-size-clientpref-1 vector-feature-appearance-pinned-clientpref-0 skin-theme-clientpref-day vector-sticky-header-enabled" lang="de" dir="ltr"><head>
<meta charset="UTF-8">
<title>Genus</title>
<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0">
<link rel="icon" type="image/png" href="./_res_/favicon.png">
<link rel="canonical" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Genus"> <link href="./_mw_/ext.cite.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.wikimediamessages.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.icons.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.search.codex.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<meta name="ResourceLoaderDynamicStyles" content="">
<link href="./_mw_/ext.gadget.citeRef.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.defaultPlainlinks.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonHide.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonLayout.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonStyle.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiDarkmode.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiResponsive.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.specialSearch.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/site.styles.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/noscript.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/footer.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/vector-2022.css">
</head>
<body class="skin--responsive skin-vector skin-vector-search-vue mediawiki ltr sitedir-ltr mw-hide-empty-elt ns-0 ns-subject page-Genus rootpage-Genus skin-vector-2022 action-view">
<div class="mw-page-container">
<div class="mw-page-container-inner">
<div class="mw-content-container">
<main id="content" class="mw-body">
<header class="mw-body-header vector-page-titlebar">
<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Genus</span></h1>
</header>
<a id="top"></a>
<div id="bodyContent" class="vector-body ve-init-mw-desktopArticleTarget-targetContainer" aria-labelledby="firstHeading" data-mw-ve-target-container="">
<div id="contentSub">
<div id="mw-content-subtitle"></div>
</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Das <b>Genus</b> (<a href="Plural" title="Plural">Plural</a>: <i>Genera;</i> von <a href="Latein" title="Latein">lateinisch</a> <i>genus</i> „Art, Gattung, Geschlecht“, als grammatischer Fachausdruck in Anlehnung an <span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Altgriechische_Sprache" title="Altgriechische Sprache">altgriechisch</a></span> <span lang="grc-Grek" class="Grek" style="font-style:normal">γένος</span> <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261937631">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .Latn{font-family:"Akzidenz Grotesk","Arial","Avant Garde Gothic","Calibri","Futura","Geneva","Gill Sans","Helvetica","Lucida Grande","Lucida Sans Unicode","Lucida Grande","Stone Sans","Tahoma","Trebuchet","Univers","Verdana"}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="Latn" lang="grc-Latn" style="font-weight:normal;font-style:italic"><i><a href="Genos" title="Genos">génos</a></i></span>) oder deutsch das <b>grammatische Geschlecht</b> ist eine in vielen Sprachen vorkommende Klassifikation von <a href="Substantiv" title="Substantiv">Substantiven</a>, denen jeweils ein Genus zugeordnet ist. Mit diesem Genus muss dann die Wortform anderer Wörter übereinstimmen, die sich auf das Substantiv beziehen, im <a href="Deutsche_Sprache" title="Deutsche Sprache">Deutschen</a> beispielsweise die Form von <a href="Artikel_(Wortart)" title="Artikel (Wortart)">Artikeln</a>, <a href="Adjektiv" title="Adjektiv">Adjektiven</a> und <a href="Pronomen" title="Pronomen">Pronomen</a>. Man bezeichnet solche Übereinstimmungsregeln als <a href="Kongruenz_(Grammatik)" title="Kongruenz (Grammatik)">Kongruenz</a>. Eine Sprache hat also ein Genussystem, wenn es derartige Regeln der Genus-Kongruenz gibt, aus denen man dann verschiedene <a href="Nominalklasse" title="Nominalklasse">Klassen von Substantiven</a> ersieht.<sup id="cite_ref-WALS_30_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-WALS_30-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Klassifikation der Substantive, die sich an der Kongruenz zeigt, kann die Deutung von Pronomina unterstützen: In einer Konstruktion wie „der Deckel der Kiste, der/die grün gestrichen ist“ weiß man nur durch das Genus des <a href="Relativpronomen" title="Relativpronomen">Relativpronomens</a>, worauf sich der <a href="Relativsatz" title="Relativsatz">Relativsatz</a> bezieht.
</p><p>Im Deutschen und anderen Sprachen gibt es Genera, die die Namen der natürlichen Geschlechter (<a href="Sexus" title="Sexus">Sexus</a>) „männlich/maskulin“ oder „weiblich/feminin“ tragen. Es besteht dabei durchaus ein Zusammenhang zwischen natürlichem und grammatischem Geschlecht, der im Abschnitt <a href="#Maskulinum,_Femininum,_Neutrum,_Utrum">Maskulinum, Femininum, Neutrum, Utrum</a> dargestellt ist. Das Genus bezeichnet jedoch <i>nicht</i> biologische oder andere Eigenschaften des mit dem Wort bezeichneten Lebewesens, Gegenstands oder Begriffs, sondern <i>nur</i> die Weise der Kongruenz anderer Wörter. Auch bezeichnen die meisten maskulinen und femininen Wörter etwas, das gar kein natürliches Geschlecht hat. In anderen Genussystemen braucht die Zuordnung der Genera zu den Substantiven überhaupt nichts mit natürlichen Geschlechtern zu tun zu haben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Begriffe">Begriffe</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kategorien,_Flexion,_Kongruenz"><span id="Kategorien.2C_Flexion.2C_Kongruenz"></span>Kategorien, Flexion, Kongruenz</h3></div>
<p>In Sprachen, die Genera haben, ist – außer in wenigen <a href="#Nicht_eindeutiges_Genus">Sonderfällen</a> – jedem Substantiv eindeutig ein Genus zugeordnet. Dieses wirkt sich so aus, dass andere Wörter, die sich auf das Substantiv beziehen, in Abhängigkeit vom Genus des Substantivs gebeugt (<a href="Flexion" title="Flexion">flektiert</a>) werden, also ihre Form verändern. Das Genus ist die dieser Beugung zugrundeliegende <a href="Grammatische_Kategorie" title="Grammatische Kategorie">grammatische Kategorie</a>. Zum Beispiel passen sich die Adjektive in dem Ausdruck
</p>
<pre>ein <sub>Adj</sub>[angeblich-<b>er</b>] <sub>Adj</sub>[nigerianisch-<b>er</b>] Prinz<sub><b>(mask.)</b></sub>
</pre>
<p>dem Genus (Maskulinum) des Substantivs <i>Prinz</i> an. Die Übereinstimmungsregel besteht zwischen dem Substantiv und seinen <a href="Attribut_(Grammatik)" title="Attribut (Grammatik)">Attributen</a> sowie dem Artikel <i>ein</i> (im Beispiel haben wir zwei getrennte Attribute, daher zweimal Beugung). Eine solche Übernahme einer grammatischen Kategorie bei einer Beugung heißt <a href="Flexion#Kongruenz_und_Gruppenflexion" title="Flexion">Kongruenz</a> (für eine abweichende Konzeption siehe <a href="Rektion#„Genus-Rektion“:_ein_merkmalsbasierter_Rektionsbegriff" title="Rektion">Rektion #„Genus-Rektion“</a>). Das Substantiv <i>Prinz</i> dagegen trägt das Genus „maskulin“ als ein festes Merkmal, es entsteht dort nicht durch Kongruenz mit der grammatischen Umgebung.
</p><p>Das Genus eines Substantivs ist diesem also fest zugeordnet, so dass es keine Beugung von Substantiven nach dem Genus gibt. Fälle wie <i>Koch/Köchin</i> (sogenannte <a href="Movierung" title="Movierung">Movierung</a>) sind kein Gegenbeispiel, denn es handelt sich hierbei um <a href="Derivation_(Linguistik)" title="Derivation (Linguistik)">Ableitung</a> eines neuen Wortes, nicht um verschiedene Beugungsformen desselben Wortes. Man sieht dies daran, dass die Basis der Ableitung, nämlich <i>Koch,</i> selbst schon ein maskulines Genus trägt, das abgeleitete <i>Köchin</i> ist ein neues Wort, mit einem anderen Genus. Daher ergibt sich auch der Unterschied, dass der <a href="Plural" title="Plural">Plural</a> eines Substantivs sehr wohl eine Beugungsform ist, im Gegensatz zum Genus: Der Plural kommt erst durch die Beugungsform an den <a href="Wortstamm" title="Wortstamm">Wortstamm</a> des Substantivs, dieses Merkmal ist nicht schon im Wortstamm vorhanden.
</p><p>Für den Nachweis, ob eine Sprache Genus hat, ist es somit wichtig, nicht einfach auf das „Geschlecht“ eines Substantivs zu schauen, sondern Genus als grammatisches Merkmal zeigt sich <i>nur</i> in der Beugung <i>anderer</i> Wörter aufgrund von Kongruenzregeln. Welche Wortarten in einer Sprache hinsichtlich des Genus mit dem Substantiv kongruieren, ist von Sprache zu Sprache verschieden (siehe Abschnitt <a href="#Genuskongruenz">Genuskongruenz</a>). In einigen Fällen kann auch ein Pronomen ein <i>eigenes</i> Genus haben, mit dem dann andere Wörter kongruieren (siehe Abschnitt <a href="#Genus_von_Pronomen">Genus von Pronomen</a>).
</p><p>In manchen Sprachen kann man aus der Form des Substantivs und aus den Beugungsformen nach Numerus und Kasus auf sein Genus schließen. Oder es besteht ein Zusammenhang zwischen Wortbedeutung und Genus. Solche <a href="Morphologie_(Linguistik)" title="Morphologie (Linguistik)">morphologischen</a> (die Wortformen betreffenden) oder <a href="Semantik" title="Semantik">semantischen</a> (die Bedeutung betreffenden) Zusammenhänge machen aber <i>nicht</i> das Genus aus; dieses ist vielmehr durch die Genuskongruenz anderer Wörter charakterisiert. Das zu unterscheiden ist wichtig, weil solche Zusammenhänge oft nicht alle Substantive abdecken oder einige Ausnahmen haben, wohingegen die Kongruenzen durch das Genus eindeutig bestimmt sind, selbst wenn die Zuordnung des Genus zum Substantiv irregulär erscheint. Beispielsweise haben im Deutschen Wörter, die nur weibliche Personen oder Tiere bezeichnen, regelmäßig – aber nicht ausnahmslos – feminines Genus, <a href="Diminutiv" title="Diminutiv">Diminutive</a> auf „-chen“ dagegen neutrales. Das Wort „Mädchen“, bei dem sich diese beiden Regeln widersprechen, hat trotzdem ein eindeutiges Genus, das im selben Satz alle Kongruenzen eindeutig bestimmt, nämlich das neutrale. Im Teilsatz „<i>das</i> Mädchen, <i>das seine</i> Haare offen trug“ kann es mit „Mädchen“ keine femininen Kongruenzen geben.<sup id="cite_ref-duden_constr_sensum_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-duden_constr_sensum-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> – Zur Abgrenzung der Genera von morphologischen und semantischen Eigenschaften von Substantiven siehe den Abschnitt <a href="#Abhängigkeiten_des_Genus">Abhängigkeiten des Genus</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Andere_Kategorien_des_Substantivs">Andere Kategorien des Substantivs</h3></div>
<p>Neben dem Genus gibt es weitere Kategorien des Substantivs, die ebenfalls auf kongruierende andere Wörter einwirken können. Hier geht es um das Zusammenspiel mit dem Genus. Oft werden Genus, Numerus und – falls in der Sprache vorhanden – Kasus als die drei für Substantivkongruenzen verantwortlichen Kategorien genannt (<a href="KNG-Kongruenz" class="mw-redirect" title="KNG-Kongruenz">KNG-Kongruenz</a>), aber auch andere Kategorien, insbesondere <a href="Definitheit_(Linguistik)" title="Definitheit (Linguistik)">Definitheit</a> und <a href="Belebtheitskategorie" title="Belebtheitskategorie">Belebtheit</a>, können eine Rolle spielen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Numerus">Numerus</h4></div>
<p>Manche <a href="Sprache" title="Sprache">Sprachen</a> unterscheiden die Genera nur im Singular, nicht im Plural. Das gilt für das Deutsche und die anderen germanischen Sprachen bis auf Färöisch und Isländisch, ebenso für die nordostslawischen Sprachen Belarussisch, Russisch und Ukrainisch und die südostslawischen Sprachen Makedonisch und Bulgarisch. Bei diesen Sprachen sind im Plural die kongruierenden Artikel und Adjektive in allen Kasus unabhängig vom Genus des Substantivs:
</p>
<ul><li>alt<b>er</b> Herr – <i>Plural ohne Artikel</i>: N/A: alt<b>e</b> Herren, G: alt<b>er</b> Herren, D: alt<b>en</b> Herren – <i>Plural mit Artikel</i>: <b>die</b> / <b>der</b> / <b>den</b> / <b>die</b> alt<b>en</b> Herren</li>
<li>alt<b>e</b> Dame – <i>Plural ohne Artikel</i>: N/A: alt<b>e</b> Damen, G: alt<b>er</b> Damen, D: alt<b>en</b> Damen – <i>Plural mit Artikel</i>: <b>die</b> / <b>der</b> / <b>den</b> / <b>die</b> alt<b>en</b> Damen</li></ul>
<p>Sämtliche baltische und viele romanische Sprachen unterscheiden dagegen auch in der <a href="Plural" title="Plural">Pluralform</a> zwei Genera, nämlich maskulin und feminin, ebenso die semitischen Sprachen.
</p><p>Wenn die Genusunterschiede im Plural verschwunden sind, lässt sich bei Wörtern ohne Singular (den <a href="Pluraletantum" title="Pluraletantum">Pluraliatantum</a>) das zugrundeliegende Genus nicht aus den Kongruenzen ermitteln, sondern allenfalls aus der Wortgeschichte wie bei <i>Kosten</i> und <i>Ferien</i>, die vom mittelhochdeutschen femininen <i>koste</i> und vom lateinischen femininen Pluralwort <i>feriae</i> abstammen. In Wörterbüchern wird dann oft statt eines Genus „Mehrzahl“ angegeben.
</p><p>In einigen Tochtersprachen des Lateinischen gibt es sogenannte <i>ambigene</i> Substantive, welche ein Überbleibsel der alten Klasse der <a href="Neutrum" class="mw-redirect" title="Neutrum">Neutra</a> fortsetzen. Diese Substantive verhalten sich im Singular stets wie Maskulina, im Plural dagegen wie Feminina. Im Französischen und Italienischen handelt es sich hierbei nur um eine Handvoll Wörter, während dieses Schema im Rumänischen eine große Zahl von Substantiven erfasst hat (mehrere tausend); die Gruppe dieser Substantive wird im Rumänischen darum häufig als Neutra etikettiert, obwohl sie keine eigenen Formen aufweist, sondern sich lediglich numerusabhängig der jeweiligen Formen der anderen beiden Genera bedient. Auch im Albanischen gibt es Ambigenera.
</p><p>Beispiele für Ambigenera:
</p>
<ul><li>im <a href="Italienische_Sprache" title="Italienische Sprache">Italienischen</a>: <i>il labbro</i> (Sg.m.def.) – <i>le labbra</i> (Pl.f.def.), die Lippe – die Lippen</li>
<li>im <a href="Franz%C3%B6sische_Sprache" title="Französische Sprache">Französischen</a>: <i>l’amour mort</i> – <i>les amours mortes</i> (Pl.f.def.), die tote Liebe – die toten Lieben<br>sowie <i>le vieil homme</i> (Sg.m.def.) – <i>les vieilles gens</i> (Pl.f.def., nur <i>vor</i> dem Subst.), der alte Mensch – die alten Menschen</li>
<li>im <a href="Rum%C3%A4nische_Sprache" title="Rumänische Sprache">Rumänischen</a>: <i>scaun<b>ul</b></i> (Sg.m.def.) – <i>scaune<b>le</b></i> (Pl.f.def.), der Stuhl – die Stühle</li></ul>
<p>Setzt man nicht voraus, dass Genus und Numerus völlig unabhängig voneinander sind, kommt man zu einer Beschreibung, in welcher die meist zwei Numeri je in eine oder mehrere Klassen zerfallen und zu jedem Wort festliegt, in welcher Singular- und Pluralklasse es liegt, falls es im jeweiligen Numerus überhaupt vorkommt. In diesem Modell gäbe es beispielsweise für das Deutsche vier Klassen: die drei Singulargenera und eine gemeinsame Klasse für alle Pluralwörter einschließlich der Pluraliatantum, da die Kongruenzen von Pluralwörtern nicht vom Genus des Singularwortes abhängen. Im Rumänischen oder Französischen gäbe es auch vier Klassen, nämlich maskulin und feminin je in Singular und Plural, und auch die Ambigenera passen in das Schema. Bei den <a href="#Nominalklasse">Nominalklassen</a> der Bantusprachen wird das so gemacht; für die Genera der indogermanischen und semitischen Sprachen ist es nicht üblich.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Kasus">Kasus</h4></div>
<p>Kasus ist eine Kategorie, die am Substantiv und an kongruierenden Wörtern – mehr oder weniger dieselben, die auch hinsichtlich des Genus mit dem Substantiv kongruieren – die <a href="Wortform" title="Wortform">Wortform</a> ändert. Im Deutschen werden die Substantive kaum noch verändert (nur Genitiv-s bei maskulinen und neutralen Wörtern im Singular sowie Dativ-n im Plural), so dass sich der Kasus hauptsächlich am Artikel zeigt sowie dann am Adjektiv, wenn der Artikel fehlt oder keine genus- und kasusspezifische Endung hat. Voll ausgebildete Kasus gibt es in den meisten slawischen, baltischen und inselnordischen Sprachen, wohingegen die übrigen germanischen und die romanischen Sprachen die Kasusunterscheidung aufgegeben haben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Definitheit">Definitheit</h4></div>
<p>Die Definitheit eines Substantivs ist eine grammatische Kategorie, mit der bezeichnet wird, ob mit dem Substantiv bestimmte Dinge oder Personen gemeint sind oder unbestimmte. Sie kann gemeinsam mit den Kategorien Genus, Numerus und Kasus auf kongruierende <a href="Wort" title="Wort">Wörter</a> einwirken wie im Folgenden beschrieben.
</p><p>Im Deutschen und vielen anderen Sprachen wird Definitheit durch Verwendung des bestimmten <a href="Artikel_(Wortart)" title="Artikel (Wortart)">Artikels</a> ausgedrückt, der mit dem Substantiv nach Genus, Numerus und Kasus kongruiert. Die Ersetzung des definiten durch den indefiniten Artikel wird aber nicht als Beugung des Artikels nach der Kategorie Definitheit aufgefasst. Der Artikel kann auch am Substantiv selbst als Nachsilbe (so in den skandinavischen Sprachen je nach Kontext sowie im Rumänischen und im Albanischen) oder als Vorsilbe (so im <a href="Arabische_Sprache" title="Arabische Sprache">Arabischen</a> und <a href="Hebr%C3%A4ische_Sprache" title="Hebräische Sprache">Hebräischen</a>) angebracht sein. Andere kongruierende Wörter wie Adjektive sind seltener betroffen. Beispielsweise wird im Hebräischen nicht nur das Substantiv mit der genus- und numerusunabhängigen Artikelvorsilbe <i>ha-</i> versehen, sondern auch Adjektive, und die Konstruktion der gesamten Nominalphrase ist abhängig von Genus und Definitheit:<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li>schloscha jeladim tovim (indef., mask.) – drei (Grundform <i>schalosch</i>) gute (GF <i>tov</i>) Kinder (GF <i>jéled</i>)</li>
<li>schlóschet <b>ha</b>jeladim <b>ha</b>tovim (def., mask.) – die drei guten Kinder</li>
<li>schalosch jeladot tovot (indef., fem.) – drei gute Mädchen (GF <i>jalda</i>)</li>
<li>schalosch <b>ha</b>jeladot <b>ha</b>tovot <b>ha</b>élle (def., fem.) – diese (genusunabh. GF <i>élle</i>) drei guten Mädchen</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Belebtheit">Belebtheit</h4></div>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Belebtheitskategorie" title="Belebtheitskategorie">Belebtheitskategorie (Grammatik)</a></div>
<p>In vielen Sprachen wird in der Grammatik ein Unterschied zwischen belebten und unbelebten Substantiven gemacht, wobei die Grenze meist zwischen Mensch und Tier einerseits und Pflanzen, Dingen und Abstrakta andererseits verläuft, manchmal auch zwischen Mensch und Tier. In den <a href="Anatolische_Sprachen" title="Anatolische Sprachen">anatolischen Sprachen</a>, einem ausgestorbenen Zweig der indogermanischen Sprachen, ist die Belebtheit das Hauptkriterium für die Zuordnung von Substantiven zu den beiden Genera.
</p><p>In Sprachen mit einem anderen Genussystem kann die Belebtheitkategorie die Genera weiter differenzieren. Beispiele:
</p>
<ul><li>In manchen Sprachen, deren Genussystem keinen Bezug mehr zu natürlichen Geschlechtern hat, werden trotzdem verschiedene Pronomen in Abhängigkeit vom Geschlecht von Personen verwendet, etwa im <a href="D%C3%A4nische_Sprache" title="Dänische Sprache">Dänischen</a>, wo die Personalpronomen der 3. Person Singular für Sachen genusabhängig <i>den</i> (<a href="#Maskulinum,_Femininum,_Neutrum,_Utrum">Utrum</a>) und <i>det</i> (<a href="#Maskulinum,_Femininum,_Neutrum,_Utrum">Neutrum</a>), für Personen aber geschlechtsabhängig <i>han</i> (männlich) und <i>hun</i> (weiblich) lauten. Sieht man das als Genusunterschied an, gibt es vier statt zwei Genera.</li>
<li>Ähnlich ist es im <a href="Englische_Sprache" title="Englische Sprache">Englischen</a>, wo <i>he</i>, <i>she</i> und <i>it</i> (mit den Possessivpronomen <i>his</i>, <i>her</i> und <i>its</i>) hauptsächlich nach Belebtheit und natürlichem Geschlecht unterschieden werden, obwohl es ansonsten keine Genera gibt.</li>
<li>In manchen <a href="Slawische_Sprachen" title="Slawische Sprachen">slawischen</a> Sprachen hat im Singular maskuliner Wörter und im Plural der Akkusativ bei Lebewesen dieselbe Form wie der Genitiv, bei Unbelebtem wie der Nominativ. Sie unterscheiden dann zwischen einem <i>belebten Maskulinum</i> für Personen mit männlichem Sexus (<a href="Tschechische_Sprache" title="Tschechische Sprache">tschechisch</a> <i>nový král</i> = neuer König, <a href="Genitiv" title="Genitiv">Genitiv</a> <i>nového krále</i>, <a href="Akkusativ" title="Akkusativ">Akkusativ</a> <i>nového krále</i>) und einem unbelebten Maskulinum (tsch. <i>nový hrad</i> = neue Burg, Genitiv <i>nového hradu</i><sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, Akkusativ <i>nový hrad</i>), haben also in gewisser Weise vier Genera.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>In Swahili gibt es ein <a href="#Nominalklasse">Klassenpaar</a> (Klasse 1/2 für Singular/Plural) ausschließlich für Lebewesen, aber Lebewesen können auch in anderen Klassen vorkommen. Sie haben dann einen Teil ihrer Kongruenzen nach ihrer Klasse und einen Teil nach Klasse 1/2 wegen der Eigenschaft, belebt zu sein. Auch hier erhöht sich die Zahl der Genera, wenn man das als Genusunterschied betrachtet.</li></ul>
<p>In <a href="Grammatik" title="Grammatik">Grammatiken</a> verzichtet man darauf, diese Unterscheidungen als gesonderte Genera zu betrachten, und beschreibt die Abweichungen bei belebten Substantiven stattdessen als ergänzende Regeln über Deklination und Genuskongruenz.
</p><p>Im Deutschen betrifft die Belebtheit – wie in den ersten beiden Beispielen oben – hauptsächlich Pronomen (wer/was, jemand/etwas); siehe dazu den Abschnitt <a href="#Genus_von_Pronomen">Genus von Pronomen</a>.
</p><p>Belebtheit ist durch die Bedeutung des Wortes gegeben, so dass <a href="Synonym" title="Synonym">Synonyme</a> dieselbe Belebtheit aufweisen. Beim Genus kommt es dagegen vor, dass es wechseln kann, wenn ein Wort durch ein Synonym ersetzt wird: „ein Mensch und <i>sein</i> Beruf“, aber „eine Person und <i>ihr</i> Beruf“, oder „ein Weib und <i>sein</i> Beruf“, aber „eine Frau und <i>ihr</i> Beruf“. Kommt so etwas in der Sprache nirgends vor, ist es fraglich, ob es sich um eine Genusunterscheidung handelt.
</p><p>Ein Beispiel einer anderen Kategorisierung nach Wortbedeutung, die üblicherweise nicht als Genus betrachtet wird, sind die <a href="Z%C3%A4hlwort" title="Zählwort">Zähleinheitswörter</a> in ostasiatischen Sprachen, die man als Modifikationen des davor stehenden Zahlworts oder Demonstrativpronomens betrachten kann und die vom danach stehenden Substantiv abhängen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Nicht_eindeutiges_Genus">Nicht eindeutiges Genus</h3></div>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Epikoinon" title="Epikoinon">Epikoinon</a></div>
<p>Nicht immer ist das Genus eines Substantivs eindeutig, auch wenn es sich nicht um zufällige Gleichheit (<a href="Homonym" title="Homonym">Homonymie</a>) verschiedener Wörter handelt wie bei <i>der/die Kiefer</i> oder <i>der/das Tau</i>. Manchmal wird ein und dasselbe Wort regional oder individuell mit verschiedenem Genus benutzt, ohne dass eines der Genera als richtig und das andere als falsch gilt: <i>der/das Gummi</i>, <i>der/das Katheder</i>, <i>die/das Cola</i>, <i>der/die Abscheu</i>, <i>der/die Dispens</i>, <i>der/das Traktat</i>. Bei einigen Wörtern hat sich bei der Auseinanderentwicklung der Bedeutungen desselben Wortes (<a href="Polysemie" title="Polysemie">Polysemie</a>) gleichzeitig das Genus differenziert: <i>der/das Schild</i>, <i>der/das Verdienst</i>, <i>der/das Korpus</i>, <i>die/das Anerkenntnis</i>, <i>der/das Teil</i>, <i>der/die See</i>.
</p><p>Zur Uneindeutigkeit des Genus bei Pluraliatantum und Ambigenera siehe den Abschnitt <a href="#Numerus">Numerus</a>.
</p><p>Manche scheinbaren Uneindeutigkeiten des Genus kommen auch von der Erwartung, das Genus müsse immer dem natürlichen Geschlecht entsprechen. So nennt der antike Grammatiker <a href="Dionysios_Thrax" title="Dionysios Thrax">Dionysios Thrax</a> (2. Jhdt. v. Chr.) in seiner griechischen Grammatik neben den üblichen drei Genera, die er als unzweifelhaft existent ansieht, zwei weitere, die „manche hinzufügen“:<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li><b>Γένος κοινόν</b> (<i>génos koinón</i> „gemeinsames Geschlecht“; lat. <b>Genus commune</b>) bezeichnet die Genusausprägung von Substantiven, die je nach dem biologischen Geschlecht des bezeichneten Wesens als maskulin oder feminin verwendet werden (etwa bei Dionysios <i>(ho / hē) híppos</i> ‘Pferd’). Im Deutschen sind solche primären Substantive selten <i>(der/die Präses, der/die Hindu, der/die Azubi);</i> hierher gehören in großer Zahl sekundäre Substantive in Form von substantivierten Partizipien <i>(der/die Reisende, der/die Studierende)</i> und substantivierten Adjektiven <i>(der/die Kranke, der/die Jugendliche).</i> Im Französischen sind entsprechende Substantive häufig (<i>un/une enfant</i>, <i>le/la ministre, le/la pianiste</i> und andere Personenbezeichnungen auf <i>-e</i>). Sie verhalten sich wie zwei <a href="Polysemie" title="Polysemie">polyseme</a> Wörter mit unterschiedlichem Genus.</li></ul>
<ul><li><b>Γένος ἐπίκοινον</b> (<i>génos epíkoinon</i> „vermengtes Geschlecht“; lat. <b>Genus promiscuum</b> oder <b>Genus epicoenum</b>) bezeichnet die Genusausprägung von Substantiven mit eindeutig festliegendem Genus, deren Bedeutung Wesen beider biologischen Geschlechter einschließt. Als Beispiele nennt Dionysios <i>(hē) chelidōn</i> (Schwalbe) und <i>(ho) aetós</i> (Adler), also ein Femininum und ein Maskulinum für Tiere, bei denen es keine spezifischen Wörter für Männchen und Weibchen gibt, aber er nennt weder Neutra noch Personenbezeichnungen.</li></ul>
<p>Die lateinischen Bezeichnungen wurden von <a href="Aelius_Donatus" title="Aelius Donatus">Aelius Donatus</a> (4. Jhdt. n. Chr.) geprägt, der die Einteilung des Dionysios mit Abänderungen übernahm.<sup id="cite_ref-Montanari_7-0" class="reference"><a href="#cite_note-Montanari-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die deutschen Bezeichnungen aus frühneuhochdeutschen Übersetzungen von Donatus werden heute kaum mehr verwendet. Im allgemeinen deutschen Wortschatz findet sich das Wort <b>Epicönum</b> (auch <b>Epikoinon</b>) für ein dem <i>Genus epicoenum</i> angehöriges Substantiv.
</p><p>Diese Bezeichnungen werden nicht immer einheitlich verwendet. Im Englischen und Französischen wird das Adjektiv <i>epicene</i> oder <i>épicène</i> in beiden oben beschriebenen Bedeutungen verwendet.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <i>Genus commune</i> wird auch synonym mit <a href="#Maskulinum,_Femininum,_Neutrum,_Utrum">Utrum</a> benutzt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Nominalklasse">Nominalklasse</h3></div>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Nominalklasse" title="Nominalklasse">Artikel „Nominalklasse“</a> und <a href="Bantusprachen#Nominalklassen" title="Bantusprachen">Abschnitt „Nominalklassen“ im Artikel „Bantusprachen“</a></div>
<p>Der Ausdruck Nominalklasse wurde im 19. Jahrhundert eingeführt, zunächst mit Bezug auf eine Klassifikation von Substantiven in <a href="Bantusprachen" title="Bantusprachen">Bantusprachen</a> (wie <a href="Swahili_(Sprache)" title="Swahili (Sprache)">Swahili</a>). Wie beim Genus, das seit der Antike aus <a href="Griechische_Sprache" title="Griechische Sprache">Griechisch</a> und <a href="Latein" title="Latein">Latein</a> bekannt war, dient dabei das Substantiv als Bezugspunkt von anderen Wörtern im Satz, die mit ihm kongruieren; Nominalklasse genügt also derselben Definition wie Genus. Man spricht üblicherweise von Genus, wenn es um die klassischen Sprachen wie <a href="Sanskrit" title="Sanskrit">Sanskrit</a>, <a href="Hebr%C3%A4ische_Sprache" title="Hebräische Sprache">Hebräisch</a>, Griechisch und Latein und um andere <a href="Indogermanische_Sprachen" title="Indogermanische Sprachen">indogermanische</a> und <a href="Semitische_Sprachen" title="Semitische Sprachen">semitische</a> Sprachen geht: diese haben zwei oder drei Genera, von denen meistens eines maskulin und eines feminin heißt. Bei Sprachen mit feinerer Klasseneinteilung und bei Vergleichen ganz verschiedener Klassifizierungssysteme spricht man eher von (Nominal-)Klassen, aber auch Genus wird so verwendet. Es ist eine eher historische Unterscheidung ohne scharfe Trennlinie.
</p><p>Die Nominalklassen der Bantusprachen unterscheiden sich in folgenden Punkten von den Genera der indogermanischen und semitischen Sprachen:
</p>
<ul><li>Singular und Plural werden getrennt gezählt (siehe dazu den Abschnitt <a href="#Numerus">Numerus</a>).</li>
<li>Man kann die auftretenden Paarungen von Singular- und Pluralklasse als Genera oder als Deklinationsklassen auffassen, da sich die Kongruenzen bis auf die im Abschnitt <a href="#Belebtheit">Belebtheit</a> beschriebenen Besonderheiten aus der Form des Substantivs in Singular und Plural ergeben.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Genuskongruenz">Genuskongruenz</h2></div>
<p>Das Genus ist eine feste grammatische Kategorie des Substantivs, die an diesem selbst markiert sein kann. Bei italienischen Substantiven wie <i>origano</i> „Oregano“ oder <i>salvia</i> „Salbei“ erkennt man in der Regel an der Endung (<i>-o</i> oder <i>-a</i>) das maskuline oder feminine Genus; bei deutschen Substantiven wie <i>Salbei</i>, <i>Akelei</i>, <i>Einerlei</i> erkennt man es nicht. Dies ist jedoch nicht entscheidend; wichtig ist, dass das Genus an anderen Wörtern im Satz markiert ist, die mit dem Bezugssubstantiv kongruieren, d. h. dasselbe Genus aufweisen. So kongruiert etwa im Deutschen das Adjektivattribut mit dem Bezugsnomen im Genus: <i>frisch<u>er</u> Salbei – frisch<u>e</u> Petersilie – frisch<u>es</u> Basilikum</i>. Häufig ist die Genuskongruenz von Determinantien und Attributen eines Substantivs. Mit Partizipien bei der Bildung bestimmter Zeiten, wie im <a href="Russische_Sprache" title="Russische Sprache">Russischen</a> und <a href="Arabische_Sprache" title="Arabische Sprache">Arabischen</a>, oder beim <a href="Diathese_(Linguistik)" title="Diathese (Linguistik)">Passiv</a> kongruieren in zahlreichen Sprachen auch Teile des Prädikats mit seinem Subjekt in Genus und nicht nur im <a href="Numerus" title="Numerus">Numerus</a>. In romanischen Sprachen kongruiert dasselbe Partizip in Passiv-Bildungen mit dem Subjekt, in Perfekt-Bildungen aber nicht.
</p><p>Demonstrativpronomina können auch in Subjektsfunktion mit ihrem Prädikationsnomen kongruieren, so im Lateinischen und <a href="Italienische_Sprache" title="Italienische Sprache">Italienischen</a> (<i>faccenda</i> ist feminin, <i>problema</i> maskulin):
</p>
<dl><dd><i>Quest<u>a</u> è un<u>a</u> faccenda seri<u>a</u></i> – Das ist ein<u>e</u> ernsthaft<u>e</u> Angelegenheit</dd>
<dd><i>Quest<u>o</u> è un problema seri<u>o</u></i> – Das ist ein ernsthaft<u>es</u> Problem</dd></dl>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kongruenz_des_Artikels">Kongruenz des Artikels</h3></div>
<p>Für das Deutsche ist es üblich, das Genus eines Substantivs zu bezeichnen, indem man die <a href="Wortform" title="Wortform">Form</a> des bestimmten Artikels dazu angibt. Das ist aber nicht für alle Sprachen mit Genera so möglich:
</p>
<ul><li>Viele Sprachen, u. a. Latein und Russisch, haben keine Artikel und auch keine andere Markierung der <a href="Definitheit_(Linguistik)" title="Definitheit (Linguistik)">Definitheit</a> eines Substantivs.</li>
<li>Soweit es eine solche Markierung gibt, kann sie auch unabhängig von Genus und Numerus sein wie im Hebräischen und Arabischen, und sie kann auch am Substantiv selbst erfolgen wie in <a href="Skandinavische_Sprachen" class="mw-redirect" title="Skandinavische Sprachen">skandinavischen</a> und semitischen Sprachen, also nicht an einem <i>anderen</i> Wort des Satzes.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kongruenz_des_Adjektivs">Kongruenz des Adjektivs</h3></div>
<p>Adjektive verändern meist ihre Form nach Genus, Numerus, und – soweit in der Sprache vorhanden – Kasus des zugehörigen Substantivs. im Deutschen gibt es darüber hinaus auch bei gleichem Genus, Kasus und Numerus bis zu drei Formen, je nachdem, ob das Adjektiv attributiv oder prädikativ gebraucht wird, und im ersteren Fall, ob ein bestimmter Artikel oder Demonstrativpronomen vorangeht. Ähnliche <a href="Unterscheidung" title="Unterscheidung">Unterscheidungen</a> gibt es auch in anderen Sprachen; hier Beispiele aus dem Dänischen, Deutschen und Russischen:
</p>
<table class="wikitable" style="float:left; margin-right:1.5em;">
<tbody><tr>
<td rowspan="3" style="border-bottom:2px solid grey">n
</td>
<td>et <b>grønt</b> træ
</td>
<td rowspan="3" style="border-bottom:2px solid grey">m
</td>
<td>ein <b>grüner</b> Baum
</td>
<td rowspan="3" style="border-bottom:2px solid grey">n
</td>
<td rowspan="2"><b>seljonoje</b> derewo
</td></tr>
<tr>
<td>det <b>grønne</b> træ
</td>
<td>der <b>grüne</b> Baum
</td></tr>
<tr>
<td style="border-bottom:2px solid grey">træet er <b>grønt</b>
</td>
<td style="border-bottom:2px solid grey">der Baum ist <b>grün</b>
</td>
<td style="border-bottom:2px solid grey">derewo <b>séleno</b>
</td></tr>
<tr>
<td rowspan="3" style="border-bottom:2px solid grey">u
</td>
<td>en <b>grøn</b> eng
</td>
<td rowspan="3" style="border-bottom:2px solid grey">f
</td>
<td>eine <b>grüne</b> Wiese
</td>
<td rowspan="3" style="border-bottom:2px solid grey">f
</td>
<td rowspan="2"><b>seljonaja</b> lushajka
</td></tr>
<tr>
<td>den <b>grønne</b> eng
</td>
<td>die <b>grüne</b> Wiese
</td></tr>
<tr>
<td style="border-bottom:2px solid grey">engen er <b>grøn</b>
</td>
<td style="border-bottom:2px solid grey">die Wiese ist <b>grün</b>
</td>
<td style="border-bottom:2px solid grey">lushajka <b>selená</b>
</td></tr>
<tr>
<td rowspan="3" style="border-bottom:2px solid grey">n
</td>
<td>et <b>grønt</b> hus
</td>
<td rowspan="3" style="border-bottom:2px solid grey">n
</td>
<td>ein <b>grünes</b> Haus
</td>
<td rowspan="3" style="border-bottom:2px solid grey">m
</td>
<td rowspan="2"><b>seljonyj</b> dom
</td></tr>
<tr>
<td>det <b>grønne</b> hus
</td>
<td>das <b>grüne</b> Haus
</td></tr>
<tr>
<td style="border-bottom:2px solid grey">huset er <b>grønt</b>
</td>
<td style="border-bottom:2px solid grey">das Haus ist <b>grün</b>
</td>
<td style="border-bottom:2px solid grey">dom <b>sélen</b>
</td></tr>
<tr>
<td rowspan="3">p
</td>
<td><b>grønne</b> træer
</td>
<td rowspan="3">p
</td>
<td><b>grüne</b> Bäume
</td>
<td rowspan="3">p
</td>
<td rowspan="2"><b>seljonyje</b> derewja
</td></tr>
<tr>
<td>de <b>grønne</b> træer
</td>
<td>die <b>grünen</b> Bäume
</td></tr>
<tr>
<td>træerne er <b>grønne</b>
</td>
<td>die Bäume sind <b>grün</b>
</td>
<td>derewja <b>séleny</b>
</td></tr></tbody></table>
<p>Abkürzungen:
</p><p>m = Maskulinum<br>
f = Femininum<br>
n = Neutrum<br>
u = <a href="#Maskulinum,_Femininum,_Neutrum,_Utrum">Utrum</a><br>
p = Plural (in diesen drei Sprachen <a href="#Numerus">nur <i>ein</i> Plural</a> für alle Genera)
</p>
<div style="clear:both;"></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kongruenz_des_Zahlworts">Kongruenz des Zahlworts</h3></div>
<p>In manchen Sprachen unterscheiden sich die Zahlwörter auch jenseits der Eins für Substantive verschiedener Genera, so im Hebräischen oder in Bantusprachen wie Swahili. Im Russischen werden die Zahlwörter zwar dekliniert, aber nur die Zwei ist nach Genus unterschiedlich. Im Hebräischen gibt es die Besonderheit, dass die Zahlwörter zum <a href="Z%C3%A4hlen" title="Zählen">Zählen</a> maskuliner Objekte feminine Endungen tragen und umgekehrt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kongruenz_von_Pronomen">Kongruenz von Pronomen</h3></div>
<p>Personal- und Demonstrativpronomen sind in Sprachen mit Genera meistens vom Genus des bezeichneten Substantivs abhängig.
</p><p>Als <a href="Synsemantikum" title="Synsemantikum">Funktionswörter</a> müssen Pronomen nicht unbedingt eigene Wörter sein; sie können auch die Form von <a href="Klitikon" title="Klitikon">Klitika</a> haben. Beispiel: Die Phrase <i>ihn / sie sehen</i> heißt auf Französisch <i>le / la voir</i> und auf Spanisch <i>verlo / verla</i>. Im Deutschen sind es zwei Wörter, die auch einzeln vorkommen – beispielsweise als Antwort auf eine Frage – und zwischen die man beliebig weitere Wörter einschieben kann; im Französischen kommt <i>le / la</i> als <a href="Objektpronomen" title="Objektpronomen">Objektpronomen</a> nicht einzeln vor, sondern nur als unbetontes Klitikon vor dem Verb, und im Spanischen wird das Klitikon mit dem Verb auch zusammengeschrieben, was weniger einen sprachlichen Unterschied ausmacht als einen rein orthografischen.
</p><p>Possessivpronomen können sich sowohl nach dem Genus des Besitzers <i>(seine</i> / <i>ihre)</i> richten und auch nach dem des <a href="Besitz" title="Besitz">Besitzes</a> <i>(sein</i> / <i>seine)</i>. In vielen Sprachen wird nur eine der Unterscheidungen gemacht. Manche Sprachen markieren <a href="Possessivum" class="mw-redirect" title="Possessivum">Possession</a> auch mit <a href="Affix_(Linguistik)" title="Affix (Linguistik)">Affixen</a>, die mit dem Genus des Besitzers kongruieren, etwa im Hebräischen <i>sefer / sifro / sifrah</i> (Buch / sein Buch / ihr Buch), <i>sfarim / sfaraw / sfarejha</i> (Bücher / seine Bücher / ihre Bücher).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kongruenz_des_Verbs">Kongruenz des Verbs</h3></div>
<p>Hinsichtlich der möglichen Genuskongruenzen verhalten sich <a href="Finite_Verbform" title="Finite Verbform">finite</a> und <a href="Infinite_Verbform" title="Infinite Verbform">Infinite Verbformen</a> verschieden. Finite Verbformen sind solche, an denen eine Vielzahl von <a href="Grammatische_Kategorie" title="Grammatische Kategorie">grammatischen Kategorien</a> wie <a href="Person_(Sprache)" class="mw-redirect" title="Person (Sprache)">Person</a>, <a href="Numerus" title="Numerus">Numerus</a>, <a href="Tempus_(Grammatik)" class="mw-redirect" title="Tempus (Grammatik)">Tempus</a>, <a href="Genus_verbi" class="mw-redirect" title="Genus verbi">Genus verbi</a> und <a href="Modus_(Grammatik)" title="Modus (Grammatik)">Modus</a> markiert sind. Im Deutschen und anderen indogermanischen Sprachen ist der Numerus des Subjekts am finiten Verb markiert, nicht aber sein Genus; in anderen Sprachen kann darüber hinaus auch Genus und Numerus von Subjekt und Objekt am Verb markiert sein. Ein Beispiel dafür aus Swahili, einer Sprache mit <a href="Agglutinierender_Sprachbau" class="mw-redirect" title="Agglutinierender Sprachbau">agglutinierend</a> gebildeten Verformen, wurde im vorangegangenen Abschnitt diskutiert.
</p><p>Es gibt aber solche Kongruenzen auch in finiten Verbformen von <a href="Flektierender_Sprachbau" title="Flektierender Sprachbau">flektierenden Sprachen</a>. Ein Beispiel von Subjektkongruenz aus dem modernen Hebräisch:
</p>
<ul><li><i>Schmuel raqad. Atta raqadta. Lea raqda. Att raqadet.</i> (Schmuel tanzte. Du<sup><i>(m)</i></sup> tanztest. Lea tanzte. Du<sup><i>(f)</i></sup> tanztest.)</li>
<li><i>Schmuel jirqod. Atta tirqod. Lea tirqod. Att tirqedi.</i> (Schmuel wird tanzen. Du<sup><i>(m)</i></sup> wirst tanzen. Lea wird tanzen. Du<sup><i>(f)</i></sup> wirst tanzen.)</li></ul>
<p>Im biblischen Hebräisch gibt es genau dieselben Formen mit anderer Wortstellung und etwas anderer Bedeutung; die Subjektkongruenz ist aber dieselbe. Aufs biblische Hebräisch beschränkt ist die Objektkongruenz, wenn das Objekt ein Pronomen ist:
</p>
<ul><li><i>ta‘asvennu</i> (du<sup><i>(m)</i></sup> wirst ihn verlassen)</li>
<li><i>ta‘asveha</i> (du<sup><i>(m)</i></sup> wirst sie verlassen)<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<p>Infinite Verbformen werden im Satz ähnlich verwendet wie andere Wortarten, nämlich Infinitive wie Substantive und Partizipien wie Adjektive oder Adverbien. Hinsichtlich der Genuskongruenzen erben sie die Eigenschaften dieser Wortarten. Beispielsweise haben deutsche Präsenspartizipien die Eigenschaft von Adjektiven, beim attributiven Gebrauch genuskongruent mit dem Substantiv zu sein: <i>ein lächelnd<b>er</b> Verkäufer</i>, aber <i>eine lächelnd<b>e</b> Verkäuferin</i>. Die folgenden französischen Beispiele zeigen, dass dabei Genuskongruenzen sowohl mit dem Subjekt als auch dem Objekt des Verbs auftreten können:
</p>
<ul><li><i>les mots</i><sup><i>(m)</i></sup> <i>qui étaient <b>dits</b></i> (die Wörter, die gesagt wurden)</li>
<li><i>les paroles</i><sup><i>(f)</i></sup> <i>qui étaient <b>dites</b></i> (die Worte, die gesagt wurden)</li>
<li><i>les mots qu’il avait <b>dits</b></i> (die Wörter, die er gesagt hatte)</li>
<li><i>les paroles qu’il avait <b>dites</b></i> (die Worte, die er gesagt hatte)</li></ul>
<p>Eine Mittelstellung zwischen finiten und infiniten Verbformen nehmen solche Formen ein, die sprachgeschichtlich Partizipien sind, neben denen es aber kein finites Verb im selben Satz gibt, wenn nämlich ein dazuzudenkendes Verb <i>sein</i> nicht explizit dazugesetzt wird, weil es in der Sprache optional ist.
</p>
<ul><li>hebr.: <i>Schmuel roqed. Atta roqed. Lea roqedet. Att roqedet.</i> (Schmuel tanzt. Du<sup><i>(m)</i></sup> tanzt. Lea tanzt. Du<sup><i>(f)</i></sup> tanzt. Eigentlich: Schmuel [ist] Tanzender. … Du<sup><i>(f)</i></sup> [bist] Tanzende.)</li>
<li>russ.: <i>Boris tanzewal. Ty tanzewal. Anna tanzewala. Ty tanzewala.</i> (Boris tanzte. Du<sup><i>(m)</i></sup> tanztest. Anna tanzte. Du<sup><i>(f)</i></sup> tanztest. Eigentlich: Boris [ist] getanzt Habender. … Du<sup><i>(f)</i></sup> [bist] getanzt Habende.)</li></ul>
<p>Solche Formen werden von den Sprechern wie finite Verbformen empfunden. Auf diese Weise kann auf Kosten der Personenkongruenz eine Genuskongruenz mit dem Subjekt zustande kommen, auch wenn sie sonst nicht in der Sprache vorkommt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Abhängigkeiten_des_Genus"><span id="Abh.C3.A4ngigkeiten_des_Genus"></span>Abhängigkeiten des Genus</h2></div>
<p>Zu welchem Genus oder welcher Nominalklasse ein Wort gehört, kann von vielen Faktoren abhängen, die oft nicht mehr nachvollziehbar sind. Hier sind ein paar davon.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Maskulinum,_Femininum,_Neutrum,_Utrum"><span id="Maskulinum.2C_Femininum.2C_Neutrum.2C_Utrum"></span><span id="Maskulinum"></span><span id="Femininum"></span><span id="Neutrum"></span><span id="Utrum"></span> Maskulinum, Femininum, Neutrum, Utrum</h3></div>
<p><i>→ Zur transkribierten Vorlesung von Roland Barthes siehe <a href="Das_Neutrum" title="Das Neutrum">Das Neutrum</a>.</i>
</p><p>Viele Sprachen haben <i>maskulin (m.)</i> und <i>feminin (f.)</i> unter ihren Genera, manche davon, unter ihnen das Deutsche, zusätzlich <i>neutral (n.)</i>. Das heißt keineswegs, dass stets alle maskulinen und femininen Wörter männliche oder weibliche Wesen bezeichnen und neutrale Wörter Sachen – Beispiel: <i>der</i> Löffel, <i>die</i> Gabel, <i>das</i> Messer.
</p><p>Ein Wort heißt <i>generisch</i>, wenn es auf Wesen beider Geschlechter anwendbar ist, andernfalls <i>(geschlechts-)spezifisch</i>. Diese beiden Begriffe haben nichts mit Genera zu tun und sind daher auch im Zusammenhang mit Sprachen anwendbar, die gar keine Genera haben (wie das <a href="Ungarische_Sprache" title="Ungarische Sprache">Ungarische</a>) oder deren Genussystem nichts mit Geschlechtern zu tun hat (wie <a href="Swahili_(Sprache)" title="Swahili (Sprache)">Swahili</a>); die Wörter für Mädchen und Mensch sind auch in diesen Sprachen spezifisch oder generisch. Für Wörter, die etwas bezeichnen, das kein natürliches Geschlecht hat (wie Dinge oder Abstrakta), sind die Bezeichnungen <i>generisch</i> und <i>spezifisch</i> sinnlos, selbst dann, wenn diese Wörter im Zusammenhang mit nur <i>einem</i> Geschlecht auftreten, beispielsweise Wörter für Geschlechtsorgane oder für geschlechtstypische Kleidungsstücke.
</p><p>Ein Genussystem hat dann einen Bezug zu natürlichen Geschlechtern, wenn spezifische Wörter, die also Wesen nur eines Geschlechts bezeichnen, ganz überwiegend – mit wenigen systematischen oder individuellen Ausnahmen wie etwa im Deutschen <a href="Diminutiv" title="Diminutiv">Diminutive</a> oder <i>Weib</i> – ein vom Geschlecht abhängiges Genus haben: Dann heißt das regelmäßige Genus für männliche Wesen <i>Maskulinum</i> und das für weibliche <i>Femininum</i>. Daneben kann es wie im Deutschen ein drittes Geschlecht geben, das <i>Neutrum</i> (<a href="Latein" title="Latein">lateinisch</a> <i>ne-utrum</i> „keines von beiden“). Generische Wörter und Wörter für Dinge und Abstrakta können in solchen Sprachen jedes der Genera haben. Maskuline generische Personenbezeichnungen, zu denen es auch eine <a href="Movierung" title="Movierung">weibliche Form</a> gibt, werden auch spezifisch für Männer eingesetzt, was je nach Kontext missverständlich oder mehrdeutig sein kann (siehe <a href="Generisches_Maskulinum" title="Generisches Maskulinum">Generisches Maskulinum</a>).
</p><p>Der Gegensatz von Neutrum ist <b>Utrum</b> (lateinisch <i>utrum</i> „eines von beiden“; von <i>uter</i> „welcher von beiden?“, „wer immer von beiden“).<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dieses Wort wird verwendet, wenn das frühere Maskulinum mit dem früheren Femininum bis auf <a href="#Belebtheit">geschlechtsspezifische Pronomen für Lebewesen</a> zusammengefallen ist und das gemeinsame Genus jetzt den Gegensatz zum Neutrum bildet, wie im <a href="D%C3%A4nische_Sprache" title="Dänische Sprache">Dänischen</a>, <a href="Schwedische_Sprache" title="Schwedische Sprache">Schwedischen</a> und in einigen <a href="Variet%C3%A4t_(Linguistik)" title="Varietät (Linguistik)">Varietäten</a> des <a href="Norwegische_Sprache" title="Norwegische Sprache">Norwegischen</a>, sowie weitgehend auch im <a href="Niederl%C3%A4ndische_Sprache" title="Niederländische Sprache">Niederländischen</a>.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Utrum enthält dabei auch Unbelebtes und das Neutrum auch Belebtes, so wie es auch im Deutschen viele unbelebte Maskulina und Feminina und einige belebte Neutra gibt, etwa deutsch <i>das Kind</i>, dänisch <i>et barn</i>, in beiden Sprachen ein Neutrum. Es handelt sich also nicht einfach um einen Gegensatz von Belebtem und Unbelebtem. Anders ist es in den ausgestorbenen <a href="Anatolische_Sprachen" title="Anatolische Sprachen">anatolischen</a> Sprachen <a href="Hethitische_Sprache" title="Hethitische Sprache">Hethitisch</a> und <a href="Luwische_Sprache" title="Luwische Sprache">Luwisch</a>: dort steht das Utrum für Lebewesen (nicht unbedingt genau nach der heutigen Definition) dem Neutrum für Unbelebtes gegenüber.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Utrum wird in beiden Fällen manchmal auch als <i>Genus commune</i> bezeichnet. Diese Bezeichnung hat aber ursprünglich eine andere Bedeutung, nämlich dass ein und dasselbe Wort je nachdem, welchen Geschlechts das bezeichnete Lebewesen ist, <a href="#Nicht_eindeutiges_Genus">verschiedenem Genus</a> angehört. Im Schwedischen heißt das Utrum auch <i>Realgenus</i>.
</p><p>Von Genus als Flexionsmerkmal zu trennen ist der <a href="Wortbildung" title="Wortbildung">Wortbildungsprozess</a> der <a href="Movierung" title="Movierung">Movierung</a>, also der <a href="Morphologie_(Linguistik)" title="Morphologie (Linguistik)">morphologischen</a> Veränderung eines generischen oder geschlechtsspezifischen Wortes, um daraus eines mit anderem Geschlechtsbezug zu machen. Häufig geht es um die Schaffung eines Wortes für weibliche Wesen <i>(Lehrer → Lehrerin, Hund → Hündin)</i>, gelegentlich auch für männliche <i>(Witwe → Witwer, Pute → Puter)</i>. In Sprachen mit geschlechtsabhängigen Genera hat dann das movierte Wort das entsprechende Genus, aber auch in Sprachen ohne Genera kann es durchaus Movierung geben, etwa ungarisch <i>tanár</i> (Lehrer) → <i>tanárnő</i> (Lehrerin).
</p>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Generisches_Femininum" title="Generisches Femininum">Generisches Femininum im Deutschen</a></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Deklinationsklasse">Deklinationsklasse</h3></div>
<p>In Sprachen mit <a href="Kasus" title="Kasus">Kasus</a> werden Wörter mit verschiedenem Genus oft verschieden dekliniert; sie liegen dann in verschiedenen <a href="Deklination_(Grammatik)" title="Deklination (Grammatik)">Deklinationsklassen</a>. Diese dürfen aber nicht mit den Genera verwechselt werden. Der Unterschied lässt sich mit dem folgenden Beispiel aus dem Russischen veranschaulichen:
</p>
<table class="wikitable">
<tbody><tr>
<td></td>
<td><i>der nette Fjodor</i></td>
<td><i>der nette Nikita</i></td>
<td><i>die nette Anna</i>
</td></tr>
<tr>
<th>Nominativ
</th>
<td>milyj Fjodor</td>
<td>milyj Nikita</td>
<td>milaja Anna
</td></tr>
<tr>
<th>Genitiv
</th>
<td>milowo Fjodora</td>
<td>milowo Nikity</td>
<td>miloj Anny
</td></tr>
<tr>
<th>Dativ
</th>
<td>milomu Fjodoru</td>
<td>milomu Nikite</td>
<td>miloj Anne
</td></tr>
<tr>
<th>Akkusativ
</th>
<td>milowo Fjodora</td>
<td>milowo Nikitu</td>
<td>miluju Annu
</td></tr>
<tr>
<th>Instrumental
</th>
<td>milym Fjodorom</td>
<td>milym Nikitoj</td>
<td>miloj Annoj
</td></tr>
<tr>
<th>Präpositiv
</th>
<td>milom Fjodore</td>
<td>milom Nikite</td>
<td>miloj Anne
</td></tr></tbody></table>
<p>Die Deklination von Nikita ist dieselbe wie von Anna aufgrund ihrer gleichen Endung <i>-a</i>, die nur bei sehr wenigen nicht-femininen Substantiven auftritt. Die Adjektivform, also die Kongruenz mit einem <i>anderen</i> Wort ist dagegen dieselbe wie bei Fjodor. Da es in der Definition von Genus nur um solche Kongruenzen geht, hat die Gleichheit der Flexionsendungen der Namen nichts mit den Genera zu tun, wohl aber die Gleichheit der Formen des Adjektivs.
</p><p>In Sprachen mit Genus, aber ohne Kasus beschränkt sich die Deklination auf die Pluralbildung. Ein Beispiel aus dem <a href="Hebr%C3%A4ische_Sprache" title="Hebräische Sprache">Hebräischen</a>: Maskuline Substantive und Adjektive bilden den Plural mit <i>-im</i>, feminine mit <i>-ot</i>, so dass die Endungen für beide Wortarten gleich sind, etwa <i>morim tovim</i> (gute Lehrer), <i>morot tovot</i> (gute Lehrerinnen), <i>battim tovim</i> (gute Häuser), <i>arazot tovot</i> (gute Länder). Hat nun ausnahmsweise ein maskulines Substantiv eine Pluralendung <i>-ot</i> oder ein feminines <i>-im</i>, so erkennt man wegen der Genuskongruenz die Genera an den Endungen der Adjektive, etwa <i>schulchanot tovim</i> (gute Tische), <i>schanim tovot</i> (gute Jahre).
</p><p>Eng verwandt ist die Frage, ob einem Substantiv sein Genus an der Wortform anzusehen ist, etwa an Vorsilben oder Endungen. In vielen Sprachen ist das für viele Wörter der Fall, jedoch selten für alle. Im Deutschen beschränkt sich das auf Nachsilben, die eindeutiges Genus zur Folge haben, wie <i>-ung</i><sup><i>(f)</i></sup>, <i>-heit</i><sup><i>(f)</i></sup>, <i>-keit</i><sup><i>(f)</i></sup>, <i>-schaft</i><sup><i>(f)</i></sup>, <i>-in</i><sup><i>(f)</i></sup>, <i>-tum</i><sup><i>(n</i>, selten auch <i>m)</i></sup>, <i>-lein</i><sup><i>(n)</i></sup>, <i>-chen</i><sup><i>(n)</i></sup>, <i>-ling</i><sup><i>(m)</i></sup>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Das_Genussystem_der_deutschen_Sprache">Das Genussystem der deutschen Sprache</h2></div>
<p><span id="Deutsch"></span> Im Deutschen werden drei Genera unterschieden:
</p>
<ul><li>maskulines Genus (männliches Geschlecht), kurz: <i>Maskulinum,</i> Beispiel: <i>(der) Löffel</i></li>
<li>feminines Genus (weibliches Geschlecht), kurz: <i>Femininum,</i> Beispiel: <i>(die) Gabel</i></li>
<li>neutrales Genus (sächliches Geschlecht), kurz: <i>Neutrum,</i> Beispiel: <i>(das) Messer</i></li></ul>
<p>Zu Sprachen mit anderen Genus-Systemen siehe den Abschnitt <a href="#Genussysteme">Genussysteme</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Morphologie">Morphologie</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Genus_von_Pronomen">Genus von Pronomen</h4></div>
<p>Im engeren, moderneren Sinn sind <a href="Pronomen" title="Pronomen">Pronomen</a> Wörter, die im Satz die Stelle eines Substantivs oder Eigennamens einnehmen: <a href="Personalpronomen" title="Personalpronomen">Personal-</a>, <a href="Indefinitpronomen" title="Indefinitpronomen">Indefinit-</a> und <a href="Interrogativpronomen" title="Interrogativpronomen">Fragepronomen</a>, außerdem <a href="Possessivpronomen" class="mw-redirect" title="Possessivpronomen">Possessiv-</a> und <a href="Demonstrativpronomen" title="Demonstrativpronomen">Demonstrativpronomen</a>, wenn sie kein Substantiv begleiten. Sie haben ein Genus, das von einem Possessivpronomen (Genus des Besitzers, nicht des Besitzes) oder einem <a href="Relativpronomen" title="Relativpronomen">Relativpronomen</a> aufgegriffen werden kann. Beispiele:
</p>
<ol><li><i>Er, der seine</i> Jacke anzieht, …</li>
<li><i>Sie, die ihre</i> Jacke anzieht, …</li>
<li><i>Es, das seine</i> Jacke anzieht, …</li>
<li><i>Meiner</i> (statt: <i>mein Wagen</i>)<i>, der seinen</i> Dienst tut, …</li>
<li><i>Diese</i> (statt: <i>diese Maschine</i>)<i>, die ihre</i> Betriebskosten erwirtschaftet hat, …</li>
<li><i>Jemand, der seine</i> Jacke anzieht, …</li>
<li><i>Wer</i> ist es, <i>der seine</i> Jacke anzieht?</li>
<li><i>Man</i> kann <i>seine</i> Gefühle nicht immer verbergen, die <i>einen</i> plötzlich überkommen.</li>
<li><i>Etwas, das seine</i> Aufgabe nicht erfüllt, …</li>
<li><i>Was</i> ist es, <i>das seine</i> Aufgabe nicht erfüllt?</li></ol>
<p>Handelt es sich um Personalpronomen (Bsp. 1 bis 3), so ist das Substantiv, das sie vertreten, vorher genannt worden, und sie übernehmen fast immer dessen Genus (Gegenbeispiele siehe weiter unten). Possessivpronomen und Demonstrativpronomen, die kein Substantiv begleiten (Bsp. 4 und 5), haben das Genus des fehlenden Substantivs, das mehrdeutig sein kann (im Bsp. 4 <i>meiner</i> für <i>mein Wagen</i> oder <i>meines</i> für <i>mein Auto</i>). Indefinit- und Fragepronomen (Bsp. 6 bis 10) haben ein eigenes Genus, das sie nicht von einem Substantiv oder Eigennamen übernommen haben. Sie sind für Personen maskulin <i>(jemand</i>, <i>man</i>, <i>wer)</i> und für Sachen neutral <i>(etwas, was)</i>, unabhängig davon, welches Genus und auch welchen <a href="Sexus" title="Sexus">Sexus</a> das Gemeinte hat. Will man bei Personen das natürliche Geschlecht mit Hilfe des Genus einfließen lassen, kann man etwa sagen:
</p>
<ul><li><i>Einer, der seine</i> Jacke anzieht, …</li>
<li><i>Eine, die ihre</i> Jacke anzieht, …</li></ul>
<p>Indefinitpronomen mit nachfolgendem Relativpronomen werden gern durch Fragepronomen ersetzt, ohne dass sich am Genus etwas ändert:
</p>
<ul><li><i>Wer</i> zu spät kommt, <i>den</i> bestraft das Leben. (statt: <i>Jemanden, der zu spät kommt, bestraft das Leben.</i>)</li>
<li><i>Was</i> mich nicht interessiert, <i>das</i> lese ich nicht. (statt: <i>Etwas, das mich nicht interessiert, lese ich nicht.</i>)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Constructio_ad_sensum">Constructio ad sensum</h4></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Constructio_ad_sensum" class="mw-redirect" title="Constructio ad sensum">Constructio ad sensum</a></i></div>
<p>Nicht immer nehmen Personalpronomen Genus und Numerus des Substantivs auf, das sie vertreten. Besonders für eine Person, deren natürliches Geschlecht bekannt ist, verwendet man häufig Pronomen mit dem <a href="#Maskulinum,_Femininum,_Neutrum,_Utrum">dazugehörigen</a> Genus. Das Pronomen wird dann so verstanden, dass es weniger auf ein Wort bezogen ist als auf die damit bezeichnete Person. Ebenso können Singulare, die eine Mehrzahl von Dingen oder Personen bezeichnen, durch Pluralpronomen wieder aufgenommen werden und umgekehrt.<sup id="cite_ref-duden_constr_sensum_2-1" class="reference"><a href="#cite_note-duden_constr_sensum-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Solch eine Wahl des Pronomens heißt <i>Constructio ad sensum</i>. Wie bei allen Stilmitteln, die die formale Grammatik verletzen, ist ihr Gebrauch umstritten. Oft wird der Bruch gemildert, indem ein anderes Substantiv oder ein Name mit dem neuen Genus als Prädikatsnomen dazwischengestellt wird:
</p>
<ul><li><i>Das</i> Mädchen, <i>das</i> gerade hereingekommen ist, heißt Susanne. <i>Sie</i> arbeitet hier.</li>
<li><i>Die</i> andere Geisel war ein Mann. <i>Er</i> war etwa vierzig Jahre alt.</li></ul>
<p>Im Allgemeinen können sich aber Personalpronomen nicht auf <a href="Pr%C3%A4dikatsnomen" class="mw-redirect" title="Prädikatsnomen">Prädikatsnomen</a> beziehen:
</p>
<ul><li><i>Der</i> Hahnenfuß ist eine Wiesenblume. <i>Er</i> (nicht: <i>sie</i>) blüht gelb.</li></ul>
<p>Reflexive Possessivpronomen (also <i>sein/ihr</i>, so dass <i>sein/ihr eigenes</i> gemeint ist) sollten möglichst dem Genus des Bezugswortes folgen, sei es ein Substantiv oder Pronomen:
</p>
<ul><li><i>Das</i> Mädchen hatte <i>sein</i> (nicht: <i>ihr</i>) Haar zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden.</li>
<li><i>Ein</i> Mädchen war hereingekommen. <i>Ihr</i> (nicht: <i>sein</i>) Haar hatte <i>sie</i> zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden.</li>
<li><i>Ein</i> Mädchen war hereingekommen. <i>Sein</i> (nicht: <i>ihr</i>) Haar hatte <i>es</i> zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden.</li></ul>
<p>Relativpronomen folgen stets dem Genus des Wortes, auf das sie sich beziehen:
</p>
<ul><li><i>Die</i> Schülerin ist <i>ein</i> nettes Mädchen, <i>das</i> (nicht: <i>die</i>) außerdem sehr fleißig ist.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Geschichte_des_Genusschwunds_im_Deutschen"><span id="Genusschwund_Deutsch"></span>Geschichte des Genusschwunds im Deutschen</h4></div>
<p>Die Genuskongruenz ist im Deutschen im Verlauf der Sprachgeschichte zurückgegangen. So wies etwa im <a href="Mittelhochdeutsche_Sprache" title="Mittelhochdeutsche Sprache">Mittelhochdeutschen</a> der bestimmte Artikel im Plural (Nominativ und Akkusativ) noch zwei unterschiedliche Formen auf: eine männliche und weibliche Form <i>die</i> und eine sächliche Form <i>diu</i>. Im Neuhochdeutschen ist diese Unterscheidung verloren gegangen:
</p>
<table class="wikitable">
<caption>Entwicklungsstufen des bestimmten Artikels im Deutschen<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</caption>
<tbody><tr>
<th rowspan="3">Kasus</th>
<th colspan="6">Althochdeutsch (Demonstrativpronomen)</th>
<th colspan="6">Mittelhochdeutsch</th>
<th colspan="6">Neuhochdeutsch
</th></tr>
<tr>
<th colspan="3">Singular</th>
<th colspan="3">Plural</th>
<th colspan="3">Singular</th>
<th colspan="3">Plural</th>
<th colspan="3">Singular</th>
<th colspan="3">Plural
</th></tr>
<tr>
<th>m</th>
<th>f</th>
<th>n</th>
<th>m</th>
<th>f</th>
<th>n</th>
<th>m</th>
<th>f</th>
<th>n</th>
<th>m</th>
<th>f</th>
<th>n</th>
<th>m</th>
<th>f</th>
<th>n</th>
<th>m</th>
<th>f</th>
<th>n
</th></tr>
<tr>
<td>Nominativ
</td>
<td>ther</td>
<td>thiu</td>
<td>thaz</td>
<td colspan="2"><b>thie</b></td>
<td><b>thiu</b>
</td>
<td>der</td>
<td>diu</td>
<td>daz</td>
<td colspan="2"><b>die</b></td>
<td><b>diu</b>
</td>
<td>der</td>
<td>die</td>
<td>das</td>
<td colspan="3"><b>die</b>
</td></tr>
<tr>
<td>Genitiv
</td>
<td>thes</td>
<td>thero</td>
<td>thes</td>
<td colspan="3">thero
</td>
<td>des</td>
<td>der</td>
<td>des</td>
<td colspan="3">der
</td>
<td>des</td>
<td>der</td>
<td>des</td>
<td colspan="3">der
</td></tr>
<tr>
<td>Dativ
</td>
<td>themo</td>
<td>thero</td>
<td>themo</td>
<td colspan="3">then
</td>
<td>dem</td>
<td>der</td>
<td>dem</td>
<td colspan="3">den
</td>
<td>dem</td>
<td>der</td>
<td>dem</td>
<td colspan="3">den
</td></tr>
<tr>
<td>Akkusativ
</td>
<td>then</td>
<td>thie</td>
<td>thaz</td>
<td colspan="2"><b>thie</b></td>
<td><b>thiu</b>
</td>
<td>den</td>
<td>die</td>
<td>daz</td>
<td colspan="2"><b>die</b></td>
<td><b>diu</b>
</td>
<td>den</td>
<td>die</td>
<td>das</td>
<td colspan="3"><b>die</b>
</td></tr>
<tr>
<td colspan="19">Anmerkung: Der bestimmte Artikel des Deutschen entstand aus dem <a href="Althochdeutsche_Sprache" title="Althochdeutsche Sprache">althochdeutschen</a> Demonstrativpronomen <i>ther/thiu/thaz</i>.
</td></tr></tbody></table>
<p>Noch gravierender ist der Genusschwund bei den Personalpronomen. Von den drei im Althochdeutschen im Nominativ und Akkusativ noch existierenden Pluralformen der 3. Person – Maskulinum, Femininum, Neutrum – bleiben im Mittelhochdeutschen noch zwei und in Neuhochdeutschen nur noch eine einzige:
</p>
<table class="wikitable">
<caption>Entwicklungsstufen der Personalpronomen der 3. Person<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</caption>
<tbody><tr>
<th rowspan="3">Kasus</th>
<th colspan="6">Althochdeutsch</th>
<th colspan="6">Mittelhochdeutsch</th>
<th colspan="6">Neuhochdeutsch
</th></tr>
<tr>
<th colspan="3">Singular</th>
<th colspan="3">Plural</th>
<th colspan="3">Singular</th>
<th colspan="3">Plural</th>
<th colspan="3">Singular</th>
<th colspan="3">Plural
</th></tr>
<tr>
<th>m</th>
<th>f</th>
<th>n</th>
<th>m</th>
<th>f</th>
<th>n</th>
<th>m</th>
<th>f</th>
<th>n</th>
<th>m</th>
<th>f</th>
<th>n</th>
<th>m</th>
<th>f</th>
<th>n</th>
<th>m</th>
<th>f</th>
<th>n
</th></tr>
<tr>
<td>Nominativ
</td>
<td>êr</td>
<td>siu; sî, si</td>
<td>iz</td>
<td><b>sie</b></td>
<td><b>siu</b></td>
<td><b>sio</b>
</td>
<td>er</td>
<td>siu, si, sie</td>
<td>ez</td>
<td colspan="2"><b>sie, si</b></td>
<td><b>siu, sie, si</b>
</td>
<td>er</td>
<td>sie</td>
<td>es</td>
<td colspan="3"><b>sie</b>
</td></tr>
<tr>
<td>Genitiv
</td>
<td>[sîn]</td>
<td>ira, (iru, iro)</td>
<td>is, ës</td>
<td colspan="3">iro
</td>
<td>sîn, (es)</td>
<td>ire, ir</td>
<td>es, sîn</td>
<td colspan="3">ire, ir
</td>
<td>seiner</td>
<td>ihrer</td>
<td>seiner</td>
<td colspan="3">ihrer
</td></tr>
<tr>
<td>Dativ
</td>
<td>imu, imo</td>
<td>iru, (iro)</td>
<td>imu, imo</td>
<td colspan="3">im, in
</td>
<td>ime, im</td>
<td>ire, ir</td>
<td>ime, im</td>
<td colspan="3">in
</td>
<td>ihm</td>
<td>ihr</td>
<td>ihm</td>
<td colspan="3">ihnen
</td></tr>
<tr>
<td>Akkusativ
</td>
<td>inan, in</td>
<td>sia, (sie)</td>
<td>iz</td>
<td><b>sie</b></td>
<td><b>siu</b></td>
<td><b>sio</b>
</td>
<td>in</td>
<td>sie, si</td>
<td>ez</td>
<td colspan="2"><b>sie, si</b></td>
<td><b>siu, sie, si</b>
</td>
<td>ihn</td>
<td>sie</td>
<td>es</td>
<td colspan="3"><b>sie</b>
</td></tr></tbody></table>
<p>Zu einem Genusschwund kam es analog auch bei der Adjektivkongruenz. Während beim prädikativen Gebrauch des Adjektivs im Althochdeutschen in den indefiniten Formen der 3. Person Plural (Nominativ, Akkusativ) noch drei Genera erscheinen, sind es im Mittelhochdeutschen nur noch zwei und im Neuhochdeutschen nur noch eine:
</p>
<table class="wikitable">
<caption>Entwicklungsstufen der Adjektivbeugung (3. Person)<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</caption>
<tbody><tr>
<th rowspan="3">Kasus</th>
<th colspan="6">Althochdeutsch</th>
<th colspan="6">Mittelhochdeutsch</th>
<th colspan="6">Neuhochdeutsch
</th></tr>
<tr>
<th colspan="3">Singular</th>
<th colspan="3">Plural</th>
<th colspan="3">Singular</th>
<th colspan="3">Plural</th>
<th colspan="3">Singular</th>
<th colspan="3">Plural
</th></tr>
<tr>
<th>m</th>
<th>f</th>
<th>n</th>
<th>m</th>
<th>f</th>
<th>n</th>
<th>m</th>
<th>f</th>
<th>n</th>
<th>m</th>
<th>f</th>
<th>n</th>
<th>m</th>
<th>f</th>
<th>n</th>
<th>m</th>
<th>f</th>
<th>n
</th></tr>
<tr>
<td>Nominativ
</td>
<td>blintêr/blint [man] (ein blinder Mann)</td>
<td>blintin/blint [magad] (ein blindes Mädchen)</td>
<td>blintaz/blint [kint] (ein blindes Kind)</td>
<td><b>blinte (blint)</b></td>
<td><b>blinto</b></td>
<td><b>blintiu (blint)</b>
</td>
<td>[ein] blint/blinder [man] (ein blinder Mann)</td>
<td>[ein] blint/blindiu [magedîn] (ein blindes Mädchen)</td>
<td>[ein] blint/blindez [kint]</td>
<td colspan="2"><b>blinde</b></td>
<td><b>blindiu</b>
</td>
<td>[ein] blinder [Mann]</td>
<td>[eine] blinde [Frau]</td>
<td>[ein] blindes [Kind]</td>
<td colspan="3"><b>blinde</b>
</td></tr>
<tr>
<td>Genitiv
</td>
<td>blintes</td>
<td>blintera</td>
<td>blintes</td>
<td colspan="3">blintero
</td>
<td>blindes</td>
<td>blinder(e)</td>
<td>blindes</td>
<td colspan="3">blinder(e)
</td>
<td colspan="3">blinden</td>
<td colspan="3">blinder
</td></tr>
<tr>
<td>Dativ
</td>
<td>blintemu/blintemo</td>
<td>blinteru/blintero</td>
<td>blintemu/blintemo</td>
<td colspan="3">blintêm/blintên
</td>
<td>blindem(e)</td>
<td>blinder(e)</td>
<td>blindem(e)</td>
<td colspan="3">blinden
</td>
<td colspan="6">blinden
</td></tr>
<tr>
<td>Akkusativ
</td>
<td>blintan</td>
<td>blinta</td>
<td>blintaz/blint</td>
<td><b>blinte</b></td>
<td><b>blinto</b></td>
<td><b>blintiu</b>
</td>
<td>blinden</td>
<td>blinde</td>
<td>blint/blindez</td>
<td colspan="2"><b>blinde</b></td>
<td><b>blindiu</b>
</td>
<td>blinden</td>
<td>blinde</td>
<td>blindes</td>
<td colspan="3"><b>blinde</b>
</td></tr>
<tr>
<td colspan="19">Anmerkung: mhd. <i>magedîn</i> ist Neutrum, wird aufgrund des natürlichen Geschlechts bei der Bildung der Adjektivformen aber wie ein Femininum behandelt.
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Semantik">Semantik</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Genus_und_Sexus_im_Deutschen"><span id="Personenbezeichnungen"></span> Genus und Sexus im Deutschen</h4></div>
<p>Im Deutschen entspricht das Genus eines personenbezeichnenden Substantivs teilweise dem <a href="Sexus" title="Sexus">Sexus</a> der betreffenden Person (etwa <i>die Frau, der Mann</i>).<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als Ausnahme hierzu ist allerdings <i>das Weib</i> sächlich. Auch Verkleinerungsformen (<a href="Diminutiv" title="Diminutiv">Diminutiva</a>) auf -chen oder -lein sind immer sächlich. Ist das natürliche Geschlecht unbekannt oder nicht wichtig oder soll über eine gemischtgeschlechtliche Gruppe gesprochen werden, so besteht im Deutschen die Möglichkeit, <a href="Geschlechtergerechte_Sprache#Sexusindifferente_Personenbezeichnungen" title="Geschlechtergerechte Sprache">sexusindifferente Oberbegriffe</a> zu verwenden: mit maskulinem Genus <i>der Mensch, der Gast</i>, mit femininem <i>die Person, die Geisel</i> oder mit neutralem <i>das Mitglied, das Kind</i>.
</p>
<table class="wikitable toptextcells hintergrundfarbe2">
<caption>Genus und Sexus bei Personenbezeichnungen
</caption>
<tbody><tr>
<th>
</th>
<th><span style="font-weight:normal">Sexus</span><br>männlich <b>♂</b>
</th>
<th><span style="font-weight:normal">Sexus</span><br>weiblich <b>♀</b>
</th>
<th><span style="font-weight:normal">Sexus</span><br>unbestimmt
</th></tr>
<tr>
<th><span style="font-weight:normal">Genus</span><br>Maskulinum
</th>
<td style="background:#F0F9FF">der Mann<br> der Herr<br> der Vater<br> der Bruder
</td>
<td style="background:#FFF0F0">der <a href="Backfisch_(M%C3%A4dchen)" title="Backfisch (Mädchen)">Backfisch</a><br> der <a href="Blaustrumpf" title="Blaustrumpf">Blaustrumpf</a><br> der <a href="Femme_fatale" title="Femme fatale">Vamp</a><br> der <a href="Wildfang" title="Wildfang">Wildfang</a>
</td>
<td>der Mensch<br> der Gast<br> der Fan<br> der Impfling
</td></tr>
<tr>
<th><span style="font-weight:normal">Genus</span><br>Femininum
</th>
<td style="background:#F0F9FF">die <a href="Eminenz" title="Eminenz">Eminenz</a><br> die <a href="Heiligkeit_(Anrede)" title="Heiligkeit (Anrede)">Heiligkeit</a><br> die Mannsperson<br> die Memme
</td>
<td style="background:#FFF0F0">die Frau<br> die Dame<br> die Mutter<br> die Schwester
</td>
<td>die Person<br> die <a href="Geisel" title="Geisel">Geisel</a><br> die <a href="Koryph%C3%A4e" title="Koryphäe">Koryphäe</a><br> die <a href="Waise" title="Waise">Waise</a>
</td></tr>
<tr>
<th><span style="font-weight:normal">Genus</span><br>Neutrum
</th>
<td style="background:#F0F9FF">das Mannsbild<br> das Kerlchen
</td>
<td style="background:#FFF0F0">das <a href="Weib" title="Weib">Weib</a><br> das Mädchen<br> das <a href="Fr%C3%A4ulein" title="Fräulein">Fräulein</a><br> das <a href="Groupie" title="Groupie">Groupie</a>
</td>
<td>das <a href="Kindheit" title="Kindheit">Kind</a><br> das <a href="Mitglied" title="Mitglied">Mitglied</a><br> das <a href="Genie" title="Genie">Genie</a><br>das <a href="Lebewesen" title="Lebewesen">Lebewesen</a>
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Tierbezeichnungen">Tierbezeichnungen</h4></div>
<p>Für Personenbezeichnungen existieren nur wenige generische Feminina <i>(die Person, die Geisel, die Wache, die Waise)</i>, für Tierbezeichnungen gibt es solche und generische Neutra häufiger. Dabei gibt es fließende Übergänge zwischen Substantiven, die generisch für Männchen und Weibchen, und solchen, die spezifisch für nur ein Geschlecht stehen können (vergleiche <a href="Movierung#Tierbezeichnungen" title="Movierung">Movierte Tierbezeichnungen</a>).
</p>
<table>
<tbody><tr style="vertical-align:top;">
<td>
<table class="wikitable">
<tbody><tr>
<th colspan="3">Maskulinum
</th></tr>
<tr>
<th style="background:#FFDEAD; width:80px;">
</th>
<th style="background:#FFDEAD; width:80px;">♂
</th>
<th style="background:#FFDEAD; width:80px;">♀
</th></tr>
<tr>
<th style="background:#FFDEAD">generisch
</th>
<td style="text-align:center" colspan="2"><i>der Bär</i>
</td></tr>
<tr>
<th style="background:#FFDEAD">spezifisch
</th>
<td style="text-align:center"><i>der Bär</i>
</td>
<td style="text-align:center"><i>die Bärin</i>
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td>
<table class="wikitable">
<tbody><tr>
<th colspan="3">Femininum
</th></tr>
<tr>
<th style="background:#FFDEAD; width:80px;">
</th>
<th style="background:#FFDEAD; width:80px;">♂
</th>
<th style="background:#FFDEAD; width:80px;">♀
</th></tr>
<tr>
<th style="background:#FFDEAD">generisch
</th>
<td style="text-align:center" colspan="2"><i>die Katze</i>
</td></tr>
<tr>
<th style="background:#FFDEAD">spezifisch
</th>
<td style="text-align:center"><i>der Kater</i>
</td>
<td style="text-align:center"><i>die Katze</i><br><i>die Kätzin</i>
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td>
<table class="wikitable">
<tbody><tr>
<th colspan="3">Neutrum
</th></tr>
<tr>
<th style="background:#FFDEAD; width:80px;">
</th>
<th style="background:#FFDEAD; width:80px;">♂
</th>
<th style="background:#FFDEAD; width:80px;">♀
</th></tr>
<tr>
<th style="background:#FFDEAD">generisch
</th>
<td style="text-align:center" colspan="2"><i>das Reh</i>
</td></tr>
<tr>
<th style="background:#FFDEAD">spezifisch
</th>
<td style="text-align:center"><i>der Rehbock</i>
</td>
<td style="text-align:center"><i>das Reh</i><br><i>die Ricke</i>
</td></tr></tbody></table>
</td></tr></tbody></table>
<p>Dagegen gibt es auch Generika, die sich auf kein spezifisches biologisches Geschlecht beziehen, sondern nur auf eine Tierart insgesamt. Dabei werden große Tiere und Fleischfresser häufiger dem Maskulinum zugeordnet, die wichtigsten Weidetiere dem Neutrum, die meisten Insekten und zahlreiche, überwiegend kleine Vögel dem Femininum.
</p>
<table>
<tbody><tr style="vertical-align:top;">
<td>
<table class="wikitable">
<tbody><tr>
<th colspan="3">Maskulinum
</th></tr>
<tr>
<th style="background:#FFDEAD; width:80px;">
</th>
<th style="background:#FFDEAD; width:80px;">♂
</th>
<th style="background:#FFDEAD; width:80px;">♀
</th></tr>
<tr>
<th style="background:#FFDEAD">generisch
</th>
<td style="text-align:center" colspan="2"><i>der Mensch</i>
</td></tr>
<tr>
<th style="background:#FFDEAD">spezifisch
</th>
<td style="text-align:center"><i>der Mann</i>
</td>
<td style="text-align:center">(<a href="Althochdeutsch" class="mw-redirect" title="Althochdeutsch">ahd.</a> <i>quena</i>)<br><u>das</u> Weib<br><i>die Frau</i><sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td>
<table class="wikitable">
<tbody><tr>
<th colspan="2">Maskulinum
</th></tr>
<tr>
<th style="background:#FFDEAD; width:80px;">
</th>
<th style="background:#FFDEAD; width:80px;">♂ / ♀
</th></tr>
<tr>
<th style="background:#FFDEAD">generisch
</th>
<td style="text-align:center"><i>der Adler</i><br><i>der Seehund</i><br><i>der Wal</i><br><i>der Frosch</i>
</td></tr>
<tr>
<th style="background:#FFDEAD">spezifisch
</th>
<td style="text-align:center"><i>das Männchen</i><br>/das Weibchen
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td>
<table class="wikitable">
<tbody><tr>
<th colspan="3">Femininum
</th></tr>
<tr>
<th style="background:#FFDEAD; width:80px;">
</th>
<th style="background:#FFDEAD; width:80px;">♂ / ♀
</th></tr>
<tr>
<th style="background:#FFDEAD">generisch
</th>
<td style="text-align:center"><i>die Fliege</i><br><i>die Spinne</i><br><i>die Schlange</i><br><i>die Kröte</i>
</td></tr>
<tr>
<th style="background:#FFDEAD">spezifisch
</th>
<td style="text-align:center"><i>das Männchen</i><br>/das Weibchen
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td>
<table class="wikitable">
<tbody><tr>
<th colspan="3">Neutrum
</th></tr>
<tr>
<th style="background:#FFDEAD; width:80px;">
</th>
<th style="background:#FFDEAD; width:80px;">♂
</th>
<th style="background:#FFDEAD; width:80px;">♀
</th></tr>
<tr>
<th style="background:#FFDEAD">generisch
</th>
<td style="text-align:center" colspan="2"><i>das Pferd</i>
</td></tr>
<tr>
<th style="background:#FFDEAD">spezifisch
</th>
<td style="text-align:center"><i>der Hengst</i>
</td>
<td style="text-align:center"><i>die Stute</i>
</td></tr></tbody></table>
</td></tr></tbody></table>
<p>In einigen Fällen sind Genus und Sexus bei Animata voneinander entkoppelt,
</p>
<ul><li>weil die genaue Geschlechtsbezeichnung des Weibchens grammatisch männlich ist, oder die des Männchens grammatisch weiblich:</li></ul>
<table>
<tbody><tr style="vertical-align:top;">
<td>
<table class="wikitable">
<tbody><tr>
<th colspan="3">Asymmetrie 1
</th></tr>
<tr>
<th style="background:#FFDEAD; width:80px;">
</th>
<th style="background:#FFDEAD; width:80px;">♂
</th>
<th style="background:#FFDEAD; width:80px;">♀
</th></tr>
<tr>
<th style="background:#FFDEAD">generisch
</th>
<td style="text-align:center" colspan="2"><i>der Fisch</i>
</td></tr>
<tr>
<th style="background:#FFDEAD">spezifisch
</th>
<td style="text-align:center"><i>der Milchner</i>
</td>
<td style="text-align:center"><i>der Rogner</i>
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td>
<table class="wikitable">
<tbody><tr>
<th colspan="3">Asymmetrie 2
</th></tr>
<tr>
<th style="background:#FFDEAD; width:80px;">
</th>
<th style="background:#FFDEAD; width:80px;">♂
</th>
<th style="background:#FFDEAD; width:80px;">♀
</th></tr>
<tr>
<th style="background:#FFDEAD">generisch
</th>
<td style="text-align:center" colspan="2"><i>die Biene</i>
</td></tr>
<tr>
<th style="background:#FFDEAD">spezifisch
</th>
<td style="text-align:center"><i>die Drohne</i>
</td>
<td style="text-align:center"><i>die Königin</i><br>und<br><i>die Arbeiterin</i>
</td></tr></tbody></table>
</td></tr></tbody></table>
<ul><li>oder weil die auffälligen Vertreter einer grammatisch weiblichen Tierart die Männchen sind:</li></ul>
<table>
<tbody><tr style="vertical-align:top;">
<td>
<table class="wikitable">
<tbody><tr>
<th colspan="3">Asymmetrie 3
</th></tr>
<tr>
<th style="background:#FFDEAD; width:80px;">
</th>
<th style="background:#FFDEAD; width:80px;">♂
</th>
<th style="background:#FFDEAD; width:80px;">♀
</th></tr>
<tr>
<th style="background:#FFDEAD">generisch
</th>
<td style="text-align:center" colspan="2"><i>die Nachtigall</i>
</td></tr>
<tr>
<th style="background:#FFDEAD">spezifisch
</th>
<td style="text-align:center"><i>die Nachtigall</i><br>– singt –
</td>
<td style="text-align:center">das Weibchen<br>singt nicht
</td></tr></tbody></table>
</td>
<td>
<table class="wikitable">
<tbody><tr>
<th colspan="3">partielle Asymmetrie 3
</th></tr>
<tr>
<th style="background:#FFDEAD; width:80px;">
</th>
<th style="background:#FFDEAD; width:80px;">♂
</th>
<th style="background:#FFDEAD; width:80px;">♀
</th></tr>
<tr>
<th style="background:#FFDEAD">generisch
</th>
<td style="text-align:center" colspan="2"><i>die Amsel</i>
</td></tr>
<tr>
<th style="background:#FFDEAD">spezifisch
</th>
<td style="text-align:center"><i>die Amsel</i><br>(der Amselhahn)<br>– singt –
</td>
<td style="text-align:center"><i>das Amselweibchen<br>(die Amselhenne)</i><br>– singt nicht –
</td></tr></tbody></table>
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Soziale_Bedeutung_des_Genus">Soziale Bedeutung des Genus</h4></div>
<p>Nicht zu verwechseln mit der Asymmetrie bei den zuletzt genannten Geschlechtsbezeichnungen im Tierreich ist die Asymmetrie, die sich aus der Geschlechtsform von Rollenbezeichnungen ergibt: So ist <i>der Student</i> etwa gleichzeitig eine allgemeine Bezeichnung für beide Geschlechter, aber auch die spezielle Form für männliche Studenten. <i>Die Studentin</i> bezeichnet hingegen eindeutig nur weibliche Personen.
</p><p>Diese Asymmetrie wird in der <a href="Feministische_Linguistik" title="Feministische Linguistik">feministischen Linguistik</a> stark kritisiert, weil Männer bevorzugt und Frauen „unsichtbar“ gemacht würden<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, diese Deutung ist jedoch umstritten.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die sogenannte <a href="Geschlechtergerechte_Sprache" title="Geschlechtergerechte Sprache">geschlechtergerechte Sprache</a> versucht, diese Asymmetrie aufzubrechen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Genus_von_Objekten_ohne_natürliches_Geschlecht"><span id="Genus_von_Objekten_ohne_nat.C3.BCrliches_Geschlecht"></span>Genus von Objekten ohne natürliches Geschlecht</h4></div>
<p>Die meisten Substantive des Deutschen lassen keinen verallgemeinerbaren Zusammenhang zwischen der Bedeutung (<a href="Semantik" title="Semantik">Semantik</a>) des Wortes und seinem Genus erkennen. Jedoch sind für einige Gruppen von Bezeichnungen empirisch gewisse Regeln festzustellen:
</p>
<ul><li>Bei von Adjektiven abgeleiteten Substantiven mit den Suffixen <i>-heit</i> und <i>-keit</i> determiniert der Ableitungsoperator (hier <i>-heit</i>) für das Ableitungsprodukt ein bestimmtes Genus (hier Femininum) und versetzt es gleichzeitig in eine bestimmte Bedeutungskategorie (hier: Abstraktum einer Eigenschaft).</li>
<li>Auch bei Ableitungen aus Verben legt der Ableitungsoperator das Genus fest, teilweise mit einzelnen Ausnahmen:
<ul><li>Feminina sind die Verb-Ableitungen auf <i>-e</i> (<i>suchen → Suche</i>), auf <i>-d</i> (Jagd, Mahd) und <i>-t</i> (<i>Glut</i>, <i>Naht</i>), auf <i>-ft</i> (<i>Ankunft</i>) und <i>-st</i> (<i>Last</i>), auf <i>-ung</i> und auf <i>-ei</i>. Von den Ausnahmen lassen sich <i>der Herbst</i> und <i>der Hornung</i> damit erklären, dass alle Jahreszeiten und Monatsnamen maskulin sind, und <i>der Salbei</i> damit, dass die meisten Gewürzkräuter männlich benannt sind.</li>
<li>Ableitungen ohne Suffix sind überwiegend maskulin (<i>gehen → der Gang</i>, <i>fluchen → der Fluch</i> usw.). Als Neutra erscheinen Dinge, die vorbereitet werden, wie <i>das Bad</i> und <i>das Grab</i>. Ausnahme ist <i>die Wand</i>. Die Flucht ist nur vordergründig eine Ausnahme: <i>fliehen → </i>-t<i> → die Flucht → flüchten</i>.</li>
<li>Die Möglichkeit verschiedener Genera wird teilweise zur Begriffsunterscheidung genutzt: <i>das Band</i> und <i>der Band</i>, <i>das Bund</i> und <i>der Bund</i>.</li>
<li>Verb-Ableitungen auf <i>-nis</i> sind nie maskulin. Ob sie im Einzelfall feminin oder neutral sind, folgt keiner festen Regel. Es gibt jedoch eine Tendenz: Bezeichnet das Wort einen durch die Handlung am Verbobjekt eingetretenen Zustand (<i>die …nis</i> = <i>die …theit</i>, etwa <i>Befugnis</i>, <i>Bekümmernis</i>, <i>Besorgnis</i>), so sind sie meist feminin; steht dagegen die aktuelle Handlung im Vordergrund (<i>das …nis</i> = <i>das …en</i>, etwa <i>Begräbnis</i>, <i>Bekenntnis</i>, <i>Ergebnis</i>) oder sind beide Deutungen möglich (etwa <i>Ereignis</i>, <i>Erfordernis</i>, <i>Verständnis</i>), so sind sie eher neutral. Neuere Bildungen sind in der Regel neutral.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul></li>
<li>Maskulin sind heute alle Wochentage, Monate und Jahreszeiten. <i>Mittwoch(e)</i> war ursprünglich feminin wie <i>Woche</i><sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Neutra sind alle Sprachen: <i>Das Shona (<a href="Chishona" class="mw-redirect" title="Chishona">Chishona</a>)</i> ist die Sprache <i>der Shona (<a href="Shona_(Volk)" title="Shona (Volk)">Mashona</a>)</i>.</li>
<li>Feminina sind alle Schiffsnamen <i>(die Kaiser Wilhelm)</i>.</li>
<li>Alle Automarken sind maskulin <i>(der Opel, der BMW)</i>, wohl im Sinne von <i>der Wagen</i>, aber nicht alle Autotypen <i>(die Ente)</i>, Motorradmarken feminin <i>(die BMW)</i>, vielleicht im Sinne von <i>die Maschine</i>, Fahrradmarken sächlich <i>(das Opel</i>, <i>das Gazelle)</i>, im Sinne von <i>das Rad</i>. Analog dazu sind im <a href="Franz%C3%B6sische_Sprache" title="Französische Sprache">Französischen</a> Automarken weiblich <i>(la Citroën)</i> im Sinne von <i>la voiture</i>.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Hypothesen_zum_Verhältnis_der_Sprachmittel_Genus_und_Numerus"><span id="Hypothesen_zum_Verh.C3.A4ltnis_der_Sprachmittel_Genus_und_Numerus"></span>Hypothesen zum Verhältnis der Sprachmittel Genus und Numerus</h4></div>
<p>Ein semantischer Zusammenhang der Kategorie Genus wird auch mit der Kategorie <a href="Numerus" title="Numerus">Numerus</a> vermutet. Diese Vermutung fußt auf der Beobachtung des Sprachwissenschaftlers <a href="Joseph_Greenberg" title="Joseph Greenberg">Joseph H. Greenberg</a>, der zufolge die Kategorie Genus nur in Sprachen mit der Kategorie Numerus existiert. Die Umkehrung gilt nicht: Sprachen mit Numerus müssen kein Genus besitzen (vergleiche etwa das <a href="T%C3%BCrkische_Sprache" title="Türkische Sprache">Türkische</a><sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>). Das Femininum des Deutschen wäre demnach eine Kategorie für Kollektivpluralität (wie etwa dt. <i>Burschen-schaft</i>), wie bereits Ende des 19. Jahrhunderts für die <a href="Indogermanische_Sprachen" title="Indogermanische Sprachen">indogermanischen Sprachen</a> von dem deutschen Sprachwissenschaftler <a href="Karl_Brugmann" title="Karl Brugmann">Karl Brugmann</a> angenommen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Erklärungsversuche_für_Abweichungen_von_Genus_und_Sexus"><span id="Erkl.C3.A4rungsversuche_f.C3.BCr_Abweichungen_von_Genus_und_Sexus"></span>Erklärungsversuche für Abweichungen von Genus und Sexus</h4></div>
<p>In der Frühzeit der deutschen Grammatikschreibung – der <a href="Renaissance" title="Renaissance">Renaissance</a>- und <a href="Barock" title="Barock">Barockzeit</a> – wurden Genus und Sexus vermischt. Das Genus der Personenbezeichnungen wurde direkt mit ihrer Geschlechtsbedeutung in Verbindung gebracht, sodass beispielsweise <a href="Justus_Georg_Schottelius" title="Justus Georg Schottelius">Justus Georg Schottelius</a> maskuline Personenbezeichnungen als „Namen der Männer“ auffasste.<sup id="cite_ref-Doleschal11,_2/02_28-0" class="reference"><a href="#cite_note-Doleschal11,_2/02-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zur Zeit der <a href="Aufkl%C3%A4rung" title="Aufklärung">Aufklärung</a> konzipierten Denker wie <a href="Johann_Christoph_Gottsched" title="Johann Christoph Gottsched">Johann Christoph Gottsched</a> und <a href="Johann_Christoph_Adelung" title="Johann Christoph Adelung">Johann Christoph Adelung</a> das Genus als eine mit dem Sexus (und allen stereotypen Vorstellungen darüber) im Zusammenhang stehende Kategorie, die zentrale Eigenschaften von Mann und Frau widerspiegle. Auf das generische Maskulinum wird in dieser Zeit nicht eingegangen, außer ansatzweise bei <a href="Indefinitpronomen" title="Indefinitpronomen">Indefinitpronomen</a>, die etwa Adelung als geschlechtsneutral betrachtet.<sup id="cite_ref-Doleschal11,_2/02_28-1" class="reference"><a href="#cite_note-Doleschal11,_2/02-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-IRMEN&STEIGER_29-0" class="reference"><a href="#cite_note-IRMEN&STEIGER-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das 18. und 19. Jahrhundert wurde von der mit <a href="Jacob_Grimm" title="Jacob Grimm">Jacob Grimm</a> einsetzenden Tendenz gekennzeichnet, das grammatische Geschlecht mit dem biologischen zu verknüpfen.<sup id="cite_ref-GKD_30-0" class="reference"><a href="#cite_note-GKD-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> So ließ Grimm sämtliche Vorstellungen von Eigenschaften, Verhaltensweisen und Auffälligkeiten, die an das Bild von Mann und Frau geknüpft waren, in seine Auffassung der Genera einfließen: „das masculinum scheint das frühere, größere, festere, sprödere, raschere, das thätige, bewegliche, zeugende; das femininum das spätere, kleinere, weichere, stillere, das leidende, empfangende (…) Diese Kennzeichen stimmen zu den bei dem natürlichen Genus (…) aufgestellten“.<sup id="cite_ref-IRMEN&STEIGER_29-1" class="reference"><a href="#cite_note-IRMEN&STEIGER-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Leiss_32-0" class="reference"><a href="#cite_note-Leiss-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das maskuline (grammatische) Geschlecht wurde von Grimm wie auch zuvor von Adelung analog zum biologisch männlichen Geschlecht als anders und höherwertig postuliert.<sup id="cite_ref-IRMEN&STEIGER_29-2" class="reference"><a href="#cite_note-IRMEN&STEIGER-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dementsprechend war für Grimm „die Hand“ weiblich, weil sie kleiner, passiver und empfänglicher sei als „der Fuß“. Passivität, geringe Größe und Femininum einerseits und Aktivität, Größe und Maskulinum andererseits gehörten seiner Ansicht nach zusammen. Grimm fand für viele andere Substantive eine vergleichbare sexusbasierte Erklärung.<sup id="cite_ref-Leiss_32-1" class="reference"><a href="#cite_note-Leiss-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er sah das Maskulinum als das „lebendigste, kräftigste und ursprünglichste“ unter allen Genuskategorien und erwähnte als Erster die Möglichkeit, maskuline Personenbezeichnungen in Bezug auf Frauen anzuwenden. Eine geschlechtsneutrale Bedeutung schreibt Grimm jedoch nur dem Neutrum zu.<sup id="cite_ref-Doleschal11,_2/02_28-2" class="reference"><a href="#cite_note-Doleschal11,_2/02-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts wurde weiterhin überwiegend angenommen, dass sich das Genus von Personenbezeichnungen aus dem Sexus der Bezeichneten ergibt. Zu dieser Zeit gab es u. a. von <a href="Wilhelm_Wilmanns" title="Wilhelm Wilmanns">Wilhelm Wilmanns</a> die ersten expliziten Beschreibungen des Phänomens des generischen Maskulinums.<sup id="cite_ref-Doleschal11,_2/02_28-3" class="reference"><a href="#cite_note-Doleschal11,_2/02-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ab den 1960er Jahren entstanden über das Verhältnis von Genus und Sexus und hinsichtlich der Behandlung des generischen Maskulinums in der <a href="Linguistik" class="mw-redirect" title="Linguistik">Linguistik</a> zwei radikal unterschiedliche Auffassungen:<sup id="cite_ref-Doleschal11,_2/02_28-4" class="reference"><a href="#cite_note-Doleschal11,_2/02-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der ersten Auffassung zufolge gibt es eine <a href="Kongruenz_(Grammatik)" title="Kongruenz (Grammatik)">Kongruenz</a> zwischen Sexus und Genus bei Personenbezeichnungen.<sup id="cite_ref-Doleschal11,_2/02_28-5" class="reference"><a href="#cite_note-Doleschal11,_2/02-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei der Bezeichnung von Verwandtschaftsverhältnissen werde sie konsequent eingehalten (<i>der Vater</i>, aber <i>die Mutter</i>), und Sprachen unterschieden einerseits zwischen <i>Animata</i> (Belebtem, Leitfrage: <i>Wer?</i>) und <i>Inanimata</i> (Unbelebtem, Leitfrage: <i>Was?</i>), andererseits zwischen Männlichem und Weiblichem. Diese beiden Trennungen kämen in der Dreizahl der Genera zum Ausdruck. Um Abweichungen von der Kongruenz zu verstehen, sei ein hohes Maß an Abstraktionsvermögen erforderlich. Diese Abweichungen und nicht die Einhaltung der Kongruenz müssten gerechtfertigt werden.<sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="#cite_note-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der zweiten Auffassung zufolge haben Genus und Sexus in Sprachen wie dem Deutschen nichts miteinander zu tun:<sup id="cite_ref-Doleschal11,_2/02_28-6" class="reference"><a href="#cite_note-Doleschal11,_2/02-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Wenn ein Tisch „männlich“ sei, dann könne ein Teil von ihm, nämlich das Tischbein, eigentlich nicht „sächlich“ sein. Tatsächlich aber sei die Zuordnung von Genera zu Wörtern zufällig und willkürlich, wie auch die Genuszuordnung beim Besteck: <i>der Löffel, die Gabel, das Messer</i>. Auch seien nicht alle Hunde (<a href="Generisches_Maskulinum" title="Generisches Maskulinum">generisches Maskulinum</a>) männlich und nicht alle Katzen (<a href="Generisches_Femininum#Tierbezeichnungen" title="Generisches Femininum">generisches Femininum</a>) weiblich. „Sachen“ seien Pferde (generisches Neutrum) allenfalls für Juristen und Ökonomen. Auch bei Lebewesen gebe es also chaotische Verhältnisse bei der Zuordnung von Oberbegriffen zu Genera. Folglich sei nichts dagegen einzuwenden, wenn auch Menschen mit einem von ihrem Sexus abweichenden Wort bezeichnet würden.
</p><p>Der Grammatik-Duden von 1966 (S. 137, § 1255) sieht den Ursprung des Genussystems als semantisch motiviert an, d. h. in Zusammenhang mit dem Sexus stehend. Ab seiner dritten Auflage von 1973 (S. 150, § 321) verneint der Grammatik-Duden aber strikt einen Zusammenhang zwischen Genus und Sexus.<sup id="cite_ref-IRMEN&STEIGER_29-3" class="reference"><a href="#cite_note-IRMEN&STEIGER-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Genussysteme_in_den_germanischen_Sprachen"><span id="Genussysteme"></span>Genussysteme in den germanischen Sprachen</h2></div>
<p>Das <a href="Urgermanische_Sprache" title="Urgermanische Sprache">Protogermanische</a>, aus dem sich viele europäische Sprachen entwickelt haben, kannte drei Genera: Maskulinum, Femininum und Neutrum. Die Mehrzahl dieser Sprachen hat bei den Genera bis zur Gegenwart einen charakteristischen Formenschwund erlebt, wobei Maskulinum und Femininum vielfach erst zum Utrum vereinigt und das letztere schließlich auch mit dem Neutrum vereinigt wurde. Zu den <a href="Germanische_Sprachen" title="Germanische Sprachen">germanischen Sprachen</a>, die bei den Genera noch heute die größte Formenvielfalt aufweisen, zählen das Deutsche und <a href="Nynorsk" title="Nynorsk">Nynorsk</a>, während das <a href="Englische_Sprache" title="Englische Sprache">Englische</a> zu den Sprachen zählt, in denen der Genusschwund am weitesten fortgeschritten ist.<sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Übersicht:_Die_Genera_in_den_germanischen_Sprachen"><span id=".C3.9Cbersicht:_Die_Genera_in_den_germanischen_Sprachen"></span>Übersicht: Die Genera in den germanischen Sprachen</h3></div>
<p>Alle heute gesprochenen germanischen Sprachen weisen drei Genera – Maskulinum, Femininum, Neutrum – bei den <i>Personalpronomen</i> auf. Drei <i>nominale</i> Genera mit Adjektivkongruenz kommen dagegen heute nur noch im Deutschen, im Niederdeutschen, im Nynorsk und im Isländischen sowie in einigen kleineren Sprachen und Dialekten vor. Im Niederländischen, Dänischen, Schwedischen, im norwegischen Bokmål und im Westfriesischen ist an die Stelle von Maskulinum und Femininum das Utrum getreten, wobei im Dänischen auch jede Adjektivkongruenz aufgegeben worden ist. Englisch, Afrikaans und das moderne Jiddische sind die wichtigsten Beispiele für germanische Sprachen, in denen bei den Substantiven gar keine Genera mehr unterschieden werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Die_am_häufigsten_gesprochenen_germanischen_Sprachen"><span id="Die_am_h.C3.A4ufigsten_gesprochenen_germanischen_Sprachen"></span>Die am häufigsten gesprochenen germanischen Sprachen</h3></div>
<table class="wikitable">
<caption>Genera in heutigen germanischen Sprachen (Auswahl)
</caption>
<tbody><tr>
<th rowspan="2">Sprache</th>
<th colspan="3">Nominale Genera, Artikelkongruenz</th>
<th colspan="3">Adjektivkongruenz (bei <a href="Attribut_(Grammatik)" title="Attribut (Grammatik)">attributivem</a> Gebrauch)</th>
<th colspan="3">Personalpronomen (3. Person Singular)</th>
<th rowspan="2"><a href="Movierung" title="Movierung">Movierung</a>
</th></tr>
<tr>
<th>m</th>
<th>f</th>
<th>n
</th>
<th>m</th>
<th>f</th>
<th>n
</th>
<th>m</th>
<th>f</th>
<th>n
</th></tr>
<tr>
<td><a href="Isl%C3%A4ndische_Sprache" title="Isländische Sprache">Isländisch</a>
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>hestur, hesturinn</i> (ein Pferd, das Pferd)
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>dóttir, dóttirin</i> (eine Tochter, die Tochter)
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>hús, húsið</i> (ein Haus, das Haus)
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i><u>lítill</u> hestur</i> (ein kleines Pferd)
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i><u>lítil</u> dóttir</i> (eine kleine Tochter)
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i><u>lítið</u> hús</i> (ein kleines Haus)
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>hann</i>
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>hún</i>
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>það</i>
</td>
<td class="hintergrundfarbe2"><i>kennari</i> (Lehrer, Lehrerin)
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Deutsche_Sprache" title="Deutsche Sprache">Deutsch</a> mit allen seinen Dialekten<sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="#cite_note-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Siehe auch Abschnitt <a href="#Deutsch">Das Genussystem der deutschen Sprache</a>.
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>ein/der Walzer</i>
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>eine/die Zeitung</i>
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>ein/das Brötchen</i>
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>ein <u>kleiner</u> Walzer</i>
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>eine <u>kleine</u> Zeitung</i>
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>ein <u>kleines</u> Brötchen</i>
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>er</i>
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>sie</i>
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>es</i>
</td>
<td class="hintergrundfarbe7"><i>Lehrer</i>, <i>Lehrerin</i>
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Niederdeutsche_Sprache" title="Niederdeutsche Sprache">Niederdeutsch</a><sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="#cite_note-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="#cite_note-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-40" class="reference"><a href="#cite_note-40"><span class="cite-bracket">[</span>40<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>en/’n Mann, de Mann</i> (ein Mann, der Mann)
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>en/’n/ene/’ne Fro/Fru, de Fro/Fru</i> (eine Frau, die Frau)
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>en/’n Kind, dat Kind</i> (ein Kind, das Kind)
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>en/’n <u>kleenen/kleener</u> Mann</i> (ein kleiner Mann)
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>en/’n/ene/’ne <u>kleene</u> Fro/Fru</i> (eine kleine Frau)
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>en/’n <u>kleen(et)</u> Kind</i> (ein kleines Kind)
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>he</i>
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>se</i>
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>et/it/dat</i>
</td>
<td class="hintergrundfarbe7"><i>Mester, Schoolmester</i> (Lehrer), <i>Mesterske, Schoolmesterin</i> (Lehrerin)
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Nynorsk" title="Nynorsk">Nynorsk</a> (<a href="Norwegische_Sprache" title="Norwegische Sprache">Norwegisch</a>)<sup id="cite_ref-nn_41-0" class="reference"><a href="#cite_note-nn-41"><span class="cite-bracket">[</span>41<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-42" class="reference"><a href="#cite_note-42"><span class="cite-bracket">[</span>42<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-43" class="reference"><a href="#cite_note-43"><span class="cite-bracket">[</span>43<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-44" class="reference"><a href="#cite_note-44"><span class="cite-bracket">[</span>44<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>ein hest, hesten</i> (ein Pferd, das Pferd)
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>ei dotter, dottera</i> (eine Tochter, die Tochter)
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>eit hus, huset</i> (ein Haus, das Haus)
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>ein <u>liten</u> hest</i> (ein kleines Pferd)
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>ei <u>lita</u> dotter</i> (eine kleine Tochter)
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>eit <u>lite</u> hus</i> (ein kleines Haus)
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>han</i>
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>ho</i>
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>det</i>
</td>
<td style="background:#ffe5e5"><i>lærar</i> (Lehrer, Lehrerin), <i>lærarinna, lærarinne</i> (Lehrerin; veraltend)
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Niederl%C3%A4ndische_Sprache" title="Niederländische Sprache">Niederländisch</a> (ausgenommen südliche Dialekte)
</td>
<td class="hintergrundfarbe5" colspan="2"><i>een/de vrouw</i> (eine/die Frau), <i>een/de auto</i> (ein/das Auto)<sup>2</sup>
</td>
<td class="hintergrundfarbe5"><i>een/het huis</i> (ein/das Haus)
</td>
<td class="hintergrundfarbe5" colspan="2"><i>een <u>kleine</u> vrouw, een <u>kleine</u> auto</i> (eine kleine Frau, ein kleines Auto)
</td>
<td class="hintergrundfarbe5"><i>een <u>klein</u> huis</i> (ein kleines Haus)
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>hij</i>
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>zij</i>
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>het</i>
</td>
<td class="hintergrundfarbe7"><i>leraar</i> (Lehrer, Lehrerin), <i>lerares</i> (Lehrerin)
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Schwedische_Sprache" title="Schwedische Sprache">Schwedisch</a> (ausgenommen einzelne Dialekte)
</td>
<td class="hintergrundfarbe5" colspan="2"><i>en kvinna, kvinnan</i> (eine Frau, die Frau), <i>en bil, bilen</i> (ein Auto, das Auto)<sup>2</sup>
</td>
<td class="hintergrundfarbe5"><i>ett hus, huset</i> (ein Haus, das Haus)
</td>
<td class="hintergrundfarbe5" colspan="2"><i>en <u>liten</u> kvinna, en <u>liten</u> bil</i> (eine kleine Frau, ein kleines Auto)
</td>
<td class="hintergrundfarbe5"><i>ett <u>litet</u> hus</i> (ein kleines Haus)
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>han</i>
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>hon</i>
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>det</i>
</td>
<td style="background:#ffe5e5"><i>lärare</i> (Lehrer, Lehrerin), <i>lärarinna</i> (Lehrerin, veraltet)
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Bokm%C3%A5l" title="Bokmål">Bokmål</a> (Norwegisch)
</td>
<td class="hintergrundfarbe5" colspan="2"><i>en kvinne, kvinnen</i> (eine Frau, die Frau), <i>en bil, bilen</i> (ein Auto, das Auto)<sup>2</sup>
</td>
<td class="hintergrundfarbe5"><i>et hus, huset</i> (ein Haus, das Haus)
</td>
<td class="hintergrundfarbe5" colspan="2"><i>en <u>liten</u> kvinne, en <u>liten</u> bil</i> (eine kleine Frau, ein kleines Auto)
</td>
<td class="hintergrundfarbe5"><i>et <u>lite</u> hus</i> (ein kleines Haus)
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>han</i>
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>hun</i>
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>det</i>
</td>
<td style="background:#ffe5e5"><i>lærer</i> (Lehrer, Lehrerin), <i>lærarinna</i> (Lehrerin, veraltet)
</td></tr>
<tr>
<td><a href="D%C3%A4nische_Sprache" title="Dänische Sprache">Dänisch</a> (ausgenommen einzelne <a href="D%C3%A4nische_Dialekte#Syntax" title="Dänische Dialekte">dänische Dialekte</a>)
</td>
<td class="hintergrundfarbe5" colspan="2"><i>en kvinde, kvinden</i> (eine Frau, die Frau), <i>en bil, bilen</i> (ein Auto, das Auto)<sup>2</sup>
</td>
<td class="hintergrundfarbe5"><i>et hus, huset</i> (ein Haus, das Haus)
</td>
<td class="hintergrundfarbe2" colspan="3"><i>en <u>lille</u> kvinne, en <u>lille</u> bil</i>, <i>et <u>lille</u> hus</i> (eine kleine Frau, ein kleines Auto, ein kleines Haus)
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>han</i>
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>hun</i>
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>det</i>
</td>
<td style="background:#ffe5e5"><i>lærer</i> (Lehrer, Lehrerin), <i>lærerinde</i> (Lehrerin, veraltend)
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Afrikaans" title="Afrikaans">Afrikaans</a>
</td>
<td class="hintergrundfarbe2" colspan="3"><i>’n/die man, ’n/die vrou, ’n/die motor</i> (ein/der Mann, eine/die Frau, ein/das Auto)
</td>
<td class="hintergrundfarbe2" colspan="3"><i>’n <u>ou</u> man, ’n <u>ou</u> vrou, ’n <u>ou</u> motor</i> (ein alter Mann, eine alte Frau, ein altes Auto)
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>hy</i>
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>sy</i>
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>dit</i>
</td>
<td style="background:#ffe5e5"><i>onderwyser</i> (Lehrer, Lehrerin), <i>onderwyseres</i> (Lehrerin, veraltend)
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Englische_Sprache" title="Englische Sprache">Englisch</a> mit allen seinen Dialekten
</td>
<td class="hintergrundfarbe2" colspan="3"><i>a/the man, a/the woman, a/the car</i> (ein/der Mann, eine/die Frau, ein/das Auto)
</td>
<td class="hintergrundfarbe2" colspan="3"><i>a <u>little</u> man, a <u>little</u> woman, a <u>little</u> car</i> (ein kleiner Mann, eine kleine Frau, ein kleines Auto)
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>he</i>
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>she</i>
</td>
<td class="hintergrundfarbe6"><i>it</i>
</td>
<td class="hintergrundfarbe2"><i>teacher</i> (Lehrer, Lehrerin)
</td></tr>
<tr>
<td colspan="12">Zeichenerklärung:<br><span class="hintergrundfarbe6">Maskulinum, Femininum und Neutrum</span>; <span class="hintergrundfarbe5">nur Utrum und Neutrum</span>; <span class="hintergrundfarbe2">keine Unterscheidung von Genera</span><br><sup>1</sup> Utrum umfasst nur Belebtes; <sup>2</sup> Utrum umfasst auch Unbelebtes<br><span class="hintergrundfarbe7">Movierung üblich</span>; <span style="background:#FFE5E5">Movierung möglich, aber veraltend</span>; <span class="hintergrundfarbe2">Movierung entweder nicht möglich oder unüblich</span>
</td></tr></tbody></table>
<p>Anmerkungen zu den in der Tabelle aufgeführten Sprachen:
</p>
<ul><li>Das Isländische ist eine derjenigen germanischen Sprachen, in denen die ursprünglichen Genera am weitesten erhalten geblieben sind. So werden hier etwa bei den Personalpronomen der 3. Person nicht nur im Singular (<i>hann, hún, það</i>), sondern auch im Plural drei Genera unterschieden (<i>þeir, þær, þau</i>).<sup id="cite_ref-45" class="reference"><a href="#cite_note-45"><span class="cite-bracket">[</span>45<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<ul><li>Nynorsk besitzt zwar drei Personalpronomen der 3. Person Singular (<i>han, ho, det</i>), aber – wie das Deutsche – nur <i>eines</i> der 3. Person Plural (<i>dei</i>).<sup id="cite_ref-46" class="reference"><a href="#cite_note-46"><span class="cite-bracket">[</span>46<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<ul><li>Im <a href="Belgisches_Niederl%C3%A4ndisch" title="Belgisches Niederländisch">belgischen Niederländischen</a> werden die Genera grundsätzlich wie im Niederländischen gehandhabt. Allerdings haben die Sprecher „für gewöhnlich ein stärkeres Gefühl als Niederländer für das grammatikalische Geschlecht“.<sup id="cite_ref-47" class="reference"><a href="#cite_note-47"><span class="cite-bracket">[</span>47<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In Erscheinung tritt dieser Unterschied ausschließlich dann, wenn einem Substantiv ein Personalpronomen zugewiesen wird: „Während das konservativere Flämisch und südlichere Holländisch noch eine ganze Reihe von nicht-personalen Substantivklassen als feminin kategorisiert, ist das nördliche Sprachgebiet auf dem Wege zum Utrum als Genus auch für die pronominale Bezugnahme schon weiter fortgeschritten.“<sup id="cite_ref-48" class="reference"><a href="#cite_note-48"><span class="cite-bracket">[</span>48<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Für männliche und weibliche Substantive werden im Niederländischen dann oft pauschal die männlichen Pronomen benutzt.<sup id="cite_ref-49" class="reference"><a href="#cite_note-49"><span class="cite-bracket">[</span>49<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Weitere_germanische_Sprachen">Weitere germanische Sprachen</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Sprachen_mit_drei_nominalen_Genera">Sprachen mit drei nominalen Genera</h4></div>
<p>Im <a href="Jiddisch" title="Jiddisch">Jiddischen</a> werden <i>traditionell</i> die drei Genera Maskulinum, Femininum und Neutrum unterschieden. Der bestimmte Artikel heißt im Nominativ: <i>der, di, dos</i>; der unbestimmte Artikel heißt bei allen Genera <i>a</i> (vor Vokal: <i>an</i>). Adjektivformen werden bei attributiver Verwendung kongruent zum Genus gebildet: <i>a <u>guter</u> man</i> (ein guter Mann), <i>a <u>gute</u> froy</i> (eine gute Frau), <i>a <u>gut(es)</u> kind</i> (ein gutes Kind). Die Personalpronomen 3. Person Singular sind: <i>er, zi, es</i> (er, sie, es).<sup id="cite_ref-50" class="reference"><a href="#cite_note-50"><span class="cite-bracket">[</span>50<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-51" class="reference"><a href="#cite_note-51"><span class="cite-bracket">[</span>51<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-52" class="reference"><a href="#cite_note-52"><span class="cite-bracket">[</span>52<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Litwischen, einem <a href="Ostjiddische_Dialekte" title="Ostjiddische Dialekte">ostjiddischen Dialekt</a>, fehlt das Neutrum.<sup id="cite_ref-53" class="reference"><a href="#cite_note-53"><span class="cite-bracket">[</span>53<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Movierung ist im Jiddischen traditionell üblich, Beispiel: <i>lerer</i> (m, Lehrer), <i>lererin</i> (f, Lehrerin).<sup id="cite_ref-54" class="reference"><a href="#cite_note-54"><span class="cite-bracket">[</span>54<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im <a href="Chassidismus" title="Chassidismus">chassidischen</a> Jiddischen der <i>Gegenwart</i> dagegen sind die Genera weitgehend verschwunden; ihr Verlust erfolgte innerhalb nur weniger Generationen.<sup id="cite_ref-belk_55-0" class="reference"><a href="#cite_note-belk-55"><span class="cite-bracket">[</span>55<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der einzige noch verwendete bestimmte Artikel ist <i>de</i> (der, die, das).<sup id="cite_ref-belk_55-1" class="reference"><a href="#cite_note-belk-55"><span class="cite-bracket">[</span>55<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-56" class="reference"><a href="#cite_note-56"><span class="cite-bracket">[</span>56<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Wie das Isländische, mit dem es am nächsten verwandt ist, hat auch das <a href="F%C3%A4r%C3%B6ische_Sprache" title="Färöische Sprache">Färöische</a> drei nominale Genera bewahrt. Der unbestimmte Artikel heißt im Nominativ <i>ein, ein, eitt</i> (ein, eine, ein); Definitheit wird mit dem Suffix <i>-ir, -ar-, -i</i> (der, die, das) markiert. Adjektivformen werden beim prädikativen Gebrauch kongruent gebildet. Die Personalpronomen der 3. Person Singular sind <i>hann, hon, tað</i> (er, sie, es)<sup id="cite_ref-57" class="reference"><a href="#cite_note-57"><span class="cite-bracket">[</span>57<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im <a href="Luxemburgische_Sprache" title="Luxemburgische Sprache">Luxemburgischen</a> heißen die Pronomen der 3. Person Singular <i>hien, sie, hatt</i> (er, sie, es). Der bestimmte Artikel heißt <i>den</i> (m) bzw. <i>d’</i> (f, n), der unbestimmte <i>en</i> (m, n) bzw. <i>eng</i> (f). Wie im Deutschen werden Adjektivformen nur bei attributivem Gebrauch kongruent zum Genus des Substantivs gebildet.<sup id="cite_ref-58" class="reference"><a href="#cite_note-58"><span class="cite-bracket">[</span>58<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das <a href="Saterfriesische_Sprache" title="Saterfriesische Sprache">Saterfriesische</a> kennt ebenfalls drei Genera: Maskulinum, Femininum und Neutrum. Der bestimmte Artikel heißt <i>di, ju, dät</i> (der, die, das), wobei neben diesen Vollformen noch eine reduzierte Form <i>de, de, t</i> besteht, die ausschließlich nach <a href="Pr%C3%A4position" title="Präposition">Präpositionen</a> erscheint. Der unbestimmte Artikel heißt einheitlich <i>n</i> (ein, eine, ein). Adjektivformen werden beim attributiven Gebrauch kongruent zum Genus des Substantivs gebildet. Die Personalpronomen der 3. Person Singular heißen <i>hie, ju, dät</i> (er, sie, es).<sup id="cite_ref-59" class="reference"><a href="#cite_note-59"><span class="cite-bracket">[</span>59<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Drei nominale Genera gibt es weiterhin in der autochthonen westfriesischen Mundart, die auf der Insel <a href="Schiermonnikoog" title="Schiermonnikoog">Schiermonnikoog</a> gesprochen wird.<sup id="cite_ref-60" class="reference"><a href="#cite_note-60"><span class="cite-bracket">[</span>60<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das <a href="Gotl%C3%A4ndisch" title="Gotländisch">Gotländische</a> ist einer der Dialekte des Schwedischen, in denen es nicht zur Bildung eines Utrum gekommen ist. Der Definitheitsmarker („bestimmter Artikel“) wird wie im Schwedischen suffigiert; der unbestimmte Artikel heißt <i>änn, i/a/ä, ätt</i> (er, sie es).<sup id="cite_ref-61" class="reference"><a href="#cite_note-61"><span class="cite-bracket">[</span>61<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Personalpronomen der 3. Person Singular heißen <i>han, ha, di</i> (er, sie, es).<sup id="cite_ref-62" class="reference"><a href="#cite_note-62"><span class="cite-bracket">[</span>62<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Auch im <a href="Bornholmisch" title="Bornholmisch">Bornholmischen</a>, einem ostdänischen Dialekt, werden bis heute drei nominale Genera unterschieden. Der unbestimmte Artikel heißt <i>ejn, en, et</i> (ein, eine, ein), die Pronomen der 3. Person Singular heißen <i>hajn, hōn, ded</i> (er, sie, es).<sup id="cite_ref-63" class="reference"><a href="#cite_note-63"><span class="cite-bracket">[</span>63<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Sprachen_mit_uneinheitlicher_Genussituation">Sprachen mit uneinheitlicher Genussituation</h4></div>
<p>Das <a href="Nordfriesische_Sprache" title="Nordfriesische Sprache">Nordfriesische</a> weist eine uneinheitliche Genussituation auf. Während auf dem Festland drei nominale Genera (Maskulinum, Femininum, Neutrum) verwendet werden, kommen auf den Inseln, etwa im <a href="%C3%96%C3%B6mrang" title="Öömrang">Öömrang</a>-Dialekt, nur zwei nominale Genera vor; das Femininum ist dort weitgehend mit dem Neutrum zusammengefallen. Auf einigen Inseln, etwa auf <a href="Sylt" title="Sylt">Sylt</a>, besteht nur sogar noch ein einziges Einheitsgenus.<sup id="cite_ref-64" class="reference"><a href="#cite_note-64"><span class="cite-bracket">[</span>64<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Sprachen_mit_zwei_nominalen_Genera">Sprachen mit zwei nominalen Genera</h4></div>
<p>Das <a href="Westfriesische_Sprache" title="Westfriesische Sprache">Westfriesische</a> kennt zwei nominale Genera: Utrum und Neutrum.<sup id="cite_ref-65" class="reference"><a href="#cite_note-65"><span class="cite-bracket">[</span>65<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der bestimmte Artikel heißt <i>de</i> (der, die) bzw. <i>it</i> (das), der unbestimmte Artikel <i>in</i> wird nur beim Utrum verwendet. Beim prädikativen Gebrauch werden Adjektivformen kongruent zum Genus des Substantivs gewählt; Beispiel: <i>in grutte hûn</i> (Utrum; ein großer Hund), <i>grut hûs</i> (Neutrum; ein großes Haus). Die Personalpronomen heißen: <i>hy, hja, it</i> (er, sie, es).<sup id="cite_ref-66" class="reference"><a href="#cite_note-66"><span class="cite-bracket">[</span>66<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Genusschwund_in_den_germanischen_Sprachen">Genusschwund in den germanischen Sprachen</h3></div>
<p>Der Genusschwund lässt sich erstens im Vergleich der heutigen germanischen Sprachen beschreiben, von denen einige das ursprüngliche Genussystem weitgehend bewahrt haben, während in anderen die Genera zwar niemals vollständig, aber doch weitgehend aufgegeben wurden. Zweitens kann er auch historisch und bezogen auf individuelle Sprachen beschrieben werden. Zwei Beispiele:
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Deutsch">Deutsch</h4></div>
<p>Im Deutschen, das eines der umfangreichsten Genussysteme aller heutigen germanischen Sprachen besitzt, lässt sich ein im Mittelalter erfolgter Verlust von Genusformen aufweisen, besonders in den Pluralformen der Artikel, der Pronomen und in der Adjektivbeugung. Für Einzelheiten siehe <a href="#Genusschwund_Deutsch">weiter oben</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Englisch">Englisch</h4></div>
<p>Das Englische zählt unter den germanischen Sprachen zu denjenigen, in denen der Genusschwund am weitesten fortgeschritten ist. Dass auch hier einmal ein umfangreiches System von drei Genera – Maskulinum, Femininum, Neutrum – bestanden hat, lässt sich unter anderem an der Entwicklungsgeschichte des bestimmten Artikels aufweisen:
</p>
<table class="wikitable">
<caption>Entwicklungsstufen des bestimmten Artikels im Englischen<sup id="cite_ref-67" class="reference"><a href="#cite_note-67"><span class="cite-bracket">[</span>67<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</caption>
<tbody><tr>
<th rowspan="3">Kasus</th>
<th colspan="4"><a href="Altenglisch" title="Altenglisch">Altenglisch</a> (Demonstrativpronomen)</th>
<th colspan="4"><a href="Mittelenglisch" title="Mittelenglisch">Mittelenglisch</a></th>
<th colspan="4"><a href="Modernes_Englisch" title="Modernes Englisch">Neuenglisch</a>
</th></tr>
<tr>
<th colspan="3">Singular</th>
<th rowspan="2">Plural</th>
<th colspan="3">Singular</th>
<th rowspan="2">Plural</th>
<th colspan="3">Singular</th>
<th rowspan="2">Plural
</th></tr>
<tr>
<th>m</th>
<th>f</th>
<th>n</th>
<th>m</th>
<th>f</th>
<th>n</th>
<th>m</th>
<th>f</th>
<th>n
</th></tr>
<tr>
<td>Nominativ
</td>
<td>sē</td>
<td>sēo</td>
<td>þæt</td>
<td>þā
</td>
<td rowspan="4" colspan="4">the
</td>
<td rowspan="4" colspan="4">the
</td></tr>
<tr>
<td>Genitiv
</td>
<td>þæs</td>
<td>þǣre</td>
<td>þæs</td>
<td>þāra
</td></tr>
<tr>
<td>Dativ
</td>
<td>þām</td>
<td>þǣre</td>
<td>þām</td>
<td>þām
</td></tr>
<tr>
<td>Akkusativ
</td>
<td>þone</td>
<td>þā</td>
<td>þæt</td>
<td>þā
</td></tr>
<tr>
<td colspan="19">Anmerkung: Der bestimmte Artikel des Englischen entstand aus dem altenglischen Demonstrativpronomen.
</td></tr></tbody></table>
<p>Auch bei der Adjektivbeugung sind viele Genusformen verloren gegangen:
</p>
<table class="wikitable">
<caption>Entwicklungsstufen der Adjektivbeugung (3. Person) im Englischen<sup id="cite_ref-68" class="reference"><a href="#cite_note-68"><span class="cite-bracket">[</span>68<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-69" class="reference"><a href="#cite_note-69"><span class="cite-bracket">[</span>69<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</caption>
<tbody><tr>
<th rowspan="3">Kasus</th>
<th colspan="6">Altenglisch</th>
<th colspan="6">Mittelenglisch</th>
<th colspan="6">Neuenglisch
</th></tr>
<tr>
<th colspan="3">Singular</th>
<th colspan="3">Plural</th>
<th colspan="3">Singular</th>
<th colspan="3">Plural</th>
<th colspan="3">Singular</th>
<th colspan="3">Plural
</th></tr>
<tr>
<th>m</th>
<th>f</th>
<th>n</th>
<th>m</th>
<th>f</th>
<th>n</th>
<th>m</th>
<th>f</th>
<th>n</th>
<th>m</th>
<th>f</th>
<th>n</th>
<th>m</th>
<th>f</th>
<th>n</th>
<th>m</th>
<th>f</th>
<th>n
</th></tr>
<tr>
<td>Nominativ
</td>
<td colspan="3">gōd (gut)</td>
<td colspan="2">gōde</td>
<td>gōd
</td>
<td rowspan="4" colspan="6">good(e)
</td>
<td rowspan="4" colspan="6">good
</td></tr>
<tr>
<td>Genitiv
</td>
<td>gōdes</td>
<td>gōdre</td>
<td>gōdes</td>
<td colspan="3">gōdra
</td></tr>
<tr>
<td>Dativ
</td>
<td>gōdum</td>
<td>gōdre</td>
<td>gōdum</td>
<td colspan="3">gōdum
</td></tr>
<tr>
<td>Akkusativ
</td>
<td>gōdne</td>
<td>gōde</td>
<td>gōd</td>
<td colspan="2">gōde</td>
<td>gōd
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Genussysteme_der_nicht-germanischen_Sprachen">Genussysteme der nicht-germanischen Sprachen</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Weder_Substantiv-_noch_Pronominalgenus">Weder Substantiv- noch Pronominalgenus</h3></div>
<p>Ungefähr die Hälfte aller Sprachen kennt kein Genus.<sup id="cite_ref-WALS_30_1-1" class="reference"><a href="#cite_note-WALS_30-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Beispiele für <a href="Indogermanische_Sprachen" title="Indogermanische Sprachen">indogermanische Sprachen</a> ohne Genus sind:
</p>
<ul><li><a href="Armenische_Sprache" title="Armenische Sprache">Armenisch</a></li>
<li><a href="Bengalische_Sprache" title="Bengalische Sprache">Bengali</a>, <a href="Assamesische_Sprache" title="Assamesische Sprache">Assamesisch</a> und <a href="Oriya" title="Oriya">Oriya</a> (der östliche Zweig der <a href="Indoarische_Sprachen" title="Indoarische Sprachen">indoarischen Sprachen</a>)</li>
<li>Von den <a href="Iranische_Sprachen" title="Iranische Sprachen">iranischen Sprachen</a>: <a href="Persische_Sprache" title="Persische Sprache">Persisch</a> einschließlich <a href="Dari-Persisch" title="Dari-Persisch">afghanisches Persisch</a> und <a href="Tadschikische_Sprache" title="Tadschikische Sprache">Tadschikisch</a>; von den <a href="Kurdische_Sprachen" title="Kurdische Sprachen">kurdischen Sprachen</a>: <a href="Sorani" title="Sorani">Sorani</a> (irakisches Kurdisch) und <a href="S%C3%BCdkurdische_Sprache" title="Südkurdische Sprache">Südkurdisch</a> (wird im Irak und Iran gesprochen); und Yazgulyam, eine Pamirsprache. (Die <a href="Kurmandschi" title="Kurmandschi">kurdischen Dialekte der Türkei</a><sup id="cite_ref-70" class="reference"><a href="#cite_note-70"><span class="cite-bracket">[</span>70<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und <a href="Paschtu" class="mw-redirect" title="Paschtu">Paschtu</a> haben dagegen Maskulinum und Femininum.)</li></ul>
<p>Nichtindogermanische Sprachen ohne Genus sind zum Beispiel:
</p>
<ul><li><a href="Baskische_Sprache" title="Baskische Sprache">Baskisch</a></li>
<li><a href="Birmanische_Sprache" title="Birmanische Sprache">Birmanisch</a>, <a href="Chinesische_Sprachen" title="Chinesische Sprachen">Chinesisch</a> (inkl. <a href="Hochchinesisch" title="Hochchinesisch">Hochchinesisch</a>), <a href="Tibetische_Sprache" title="Tibetische Sprache">Tibetisch</a> und andere <a href="Sinotibetische_Sprachen" title="Sinotibetische Sprachen">sinotibetische Sprachen</a></li>
<li><a href="Estnische_Sprache" title="Estnische Sprache">Estnisch</a>, <a href="Finnische_Sprache" title="Finnische Sprache">Finnisch</a>, <a href="Ungarische_Sprache" title="Ungarische Sprache">Ungarisch</a> und andere <a href="Finno-ugrische_Sprachen" title="Finno-ugrische Sprachen">finno-ugrische Sprachen</a></li>
<li><a href="Georgische_Sprache" title="Georgische Sprache">Georgisch</a></li>
<li><a href="Hawaiische_Sprache" title="Hawaiische Sprache">Hawaiisch</a>, <a href="Malaiische_Sprache" title="Malaiische Sprache">Indonesisch</a>, <a href="Malagasy_(Sprache)" title="Malagasy (Sprache)">Madagassisch</a>, <a href="Maorische_Sprache" title="Maorische Sprache">Māori</a> und andere <a href="Austronesische_Sprachen" title="Austronesische Sprachen">austronesische Sprachen</a></li>
<li><a href="Japanische_Sprache" title="Japanische Sprache">Japanisch</a></li>
<li><a href="Khmer-Sprache" class="mw-redirect" title="Khmer-Sprache">Khmer</a></li>
<li><a href="Koreanische_Sprache" title="Koreanische Sprache">Koreanisch</a></li>
<li><a href="Thail%C3%A4ndische_Sprache" title="Thailändische Sprache">Thai</a></li>
<li><a href="T%C3%BCrkische_Sprache" title="Türkische Sprache">Türkisch</a>, <a href="Kasachische_Sprache" title="Kasachische Sprache">Kasachisch</a>, <a href="Kirgisische_Sprache" title="Kirgisische Sprache">Kirgisisch</a>, <a href="Tatarische_Sprache" title="Tatarische Sprache">Tatarisch</a> und andere <a href="Turksprachen" title="Turksprachen">Turksprachen</a></li>
<li><a href="Vietnamesische_Sprache" title="Vietnamesische Sprache">Vietnamesisch</a></li>
<li><a href="Navajo_(Sprache)" title="Navajo (Sprache)">Navajo</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Pronominalsexus,_aber_kein_Substantivgenus"><span id="Pronominalsexus.2C_aber_kein_Substantivgenus"></span>Pronominalsexus, aber kein Substantivgenus</h3></div>
<p>Einige Sprachen kennen zwar kein Substantivgenus (mehr), verfügen aber (weiterhin) über ein Pronominalgenus (z. B. <a href="Englische_Sprache" title="Englische Sprache">Englisch</a>). So richtet sich häufig das <a href="Personalpronomen" title="Personalpronomen">Personalpronomen</a> der 3. Person <a href="Singular" title="Singular">Sg.</a> nach dem <a href="Sexus" title="Sexus">Sexus</a>, manchmal auch andere.
</p><p>Die meisten <a href="Plansprache" title="Plansprache">Plansprachen</a> haben keine Genuskategorie. Es gibt auch Sprachen, etwa <a href="Hindustani" title="Hindustani">Hindi-Urdu</a> oder <a href="Pandschabi" class="mw-redirect" title="Pandschabi">Pandschabi</a>, in denen die Substantive sich nach Genera unterscheiden, die Pronomina aber nicht.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Unterscheidung_Maskulinum-Femininum">Unterscheidung Maskulinum-Femininum</h3></div>
<p>Die meisten modernen <a href="Romanische_Sprachen" title="Romanische Sprachen">romanischen Sprachen</a> verzichten auf das Neutrum, haben also nur noch die beiden Genera Maskulinum und Femininum. Reste des Neutrums gibt es im Spanischen für <a href="Substantiv" title="Substantiv">substantivierte</a> <a href="Adjektive" class="mw-redirect" title="Adjektive">Adjektive</a>, etwa <i>lo malo</i>, das Übel. Im Italienischen sind nur einzelne nach der heutigen Grammatik unregelmäßige <a href="Plural" title="Plural">Plural</a>bildungen mit dem <a href="Suffix" title="Suffix">Suffix</a> <i>-a</i> übrig geblieben, etwa <i>mille</i> (tausend) → <i>due mila</i> (zweitausend, mit der weiblichen Form von <i>dui/due</i>, zwei, <i>dui</i> veraltet).
</p>
<ul><li><a href="Italienische_Sprache" title="Italienische Sprache">Italienisch</a> (ausgenommen zentralitalienische Dialekte)</li>
<li><a href="Franz%C3%B6sische_Sprache" title="Französische Sprache">Französisch</a></li>
<li><a href="Katalanische_Sprache" title="Katalanische Sprache">Katalanisch</a></li>
<li><a href="Spanische_Sprache" title="Spanische Sprache">Spanisch</a></li>
<li><a href="Portugiesische_Sprache" title="Portugiesische Sprache">Portugiesisch</a></li>
<li><a href="Galicische_Sprache" title="Galicische Sprache">Galicisch</a></li></ul>
<p>Weitere Sprachen mit den beiden Genera Maskulinum und Femininum sind:
</p><p>– Viele indoiranische Sprachen:
</p>
<ul><li><a href="Hindustani" title="Hindustani">Hindi-Urdu</a>. Diese größte <a href="Indoiranisch" class="mw-redirect" title="Indoiranisch">indoiranische</a> Sprache weist jedoch kein Pronominalgenus auf. Es gibt also dasselbe Pronomen für <i>er</i>, <i>sie</i>, und <i>es</i>. Stattdessen wird das Genus am Verb markiert. Dies steht im Gegensatz zum Englischen, das zwar kein Nominalgenus kennt und auch kein Genus beim Verb, aber bei den Pronomen der 3. Person Singular zwischen <i>er</i>, <i>sie</i>, und <i>es</i> unterscheidet.</li>
<li><a href="Panjabi" title="Panjabi">Pandschabi</a>. Wie im Hindi-Urdu unterscheidet auch im Pandschabi das Pronomen der 3. Person Singular nicht zwischen <i>er</i>, <i>sie</i> und <i>es</i>.</li>
<li><a href="Romani" title="Romani">Romanes</a></li>
<li><a href="Kaschmiri" class="mw-redirect" title="Kaschmiri">Kaschmiri</a></li>
<li><a href="Kurmandschi" title="Kurmandschi">Nordkurdisch</a> (Dagegen haben <a href="Sorani" title="Sorani">Zentralkurdisch</a> und <a href="S%C3%BCdkurdische_Sprache" title="Südkurdische Sprache">Südkurdisch</a> kein Genus)</li>
<li><a href="Paschtu" class="mw-redirect" title="Paschtu">Paschtu</a></li>
<li><a href="Belutschi" class="mw-redirect" title="Belutschi">Belutschi</a></li></ul>
<p>– Die heutigen baltischen Sprachen:
</p>
<ul><li><a href="Lettische_Sprache" title="Lettische Sprache">Lettisch</a></li>
<li><a href="Litauische_Sprache" title="Litauische Sprache">Litauisch</a></li></ul>
<p>– Die keltischen Sprachen:
</p>
<ul><li><a href="Walisische_Sprache" title="Walisische Sprache">Walisisch</a></li>
<li><a href="Bretonische_Sprache" title="Bretonische Sprache">Bretonisch</a></li>
<li><a href="Irische_Sprache" title="Irische Sprache">Irisch</a></li>
<li><a href="Schottisch-g%C3%A4lische_Sprache" title="Schottisch-gälische Sprache">Schottisch-Gälisch</a></li>
<li><a href="Manx_(Sprache)" title="Manx (Sprache)">Manx</a></li></ul>
<p>– Eine einzige slawische Sprache unter italienischem Einfluss:
</p>
<ul><li><a href="Moliseslawische_Sprache" title="Moliseslawische Sprache">Moliseslawisch</a> oder Molisekroatisch</li></ul>
<p>– Andere <a href="Indoeurop%C3%A4ische_Sprachen" class="mw-redirect" title="Indoeuropäische Sprachen">indoeuropäische Sprachen</a>:
</p>
<ul><li><a href="Albanische_Sprache" title="Albanische Sprache">Albanisch</a> (mit Resten des Neutrums)</li></ul>
<p>– Die <a href="Semitische_Sprachen" title="Semitische Sprachen">Semitischen Sprachen</a>:
</p>
<ul><li><a href="Arabische_Sprache" title="Arabische Sprache">Arabisch</a></li>
<li><a href="Maltesische_Sprache" title="Maltesische Sprache">Maltesisch</a></li>
<li><a href="Aram%C3%A4ische_Sprache" class="mw-redirect" title="Aramäische Sprache">Aramäisch</a></li>
<li><a href="Amharische_Sprache" title="Amharische Sprache">Amharisch</a></li>
<li><a href="Hebr%C3%A4ische_Sprache" title="Hebräische Sprache">Hebräisch</a></li></ul>
<p>– Und auch alle anderen <a href="Afroasiatische_Sprachen" title="Afroasiatische Sprachen">afroasiatischen Sprachen</a>, wie:
</p>
<ul><li><a href="%C3%84gyptische_Sprache" title="Ägyptische Sprache">Altägyptisch</a></li>
<li>die <a href="Berbersprachen" title="Berbersprachen">Berbersprachen</a></li>
<li>die <a href="Kuschitische_Sprachen" title="Kuschitische Sprachen">kuschitischen Sprachen</a> wie <a href="Somali_(Sprache)" title="Somali (Sprache)">Somali</a> und <a href="Oromo_(Sprache)" title="Oromo (Sprache)">Oromo</a></li>
<li><a href="Hausa_(Sprache)" title="Hausa (Sprache)">Hausa</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Unterscheidung_Utrum-Neutrum">Unterscheidung Utrum-Neutrum</h3></div>
<p><i>→ Siehe oben: <a href="#Maskulinum,_Femininum,_Neutrum,_Utrum">Neutrum, Utrum</a></i>
</p>
<ul><li><a href="Santali" title="Santali">Santali</a> und andere <a href="Munda-Sprachen" title="Munda-Sprachen">Munda-Sprachen</a> unterscheiden <i><a href="Belebtheitskategorie" title="Belebtheitskategorie">belebt</a></i> und <i>unbelebt</i>.</li>
<li>Die <a href="Algonkin-Sprachen#Morphologie_und_Grammatik" title="Algonkin-Sprachen">Algonkin-Sprachen</a> der <a href="USA" class="mw-redirect" title="USA">USA</a> und <a href="Kanada" title="Kanada">Kanadas</a>, wie <a href="Cree" title="Cree">Cree</a>, <a href="Ojibwe" class="mw-redirect" title="Ojibwe">Ojibwe</a> oder <a href="Cheyenne_(Sprache)" title="Cheyenne (Sprache)">Cheyenne</a> unterscheiden ebenfalls zwischen <i>belebt</i> und <i>unbelebt</i>. Dabei stimmt die Kategorie „Belebtheit“ nicht immer mit unseren Vorstellungen überein. Die meisten natürlichen Objekte, wie Berge, Seen und Äpfel sind belebt, während die Kategorie „unbelebt“ vor allem für von Menschen gemachte Objekte verwendet wird.<sup id="cite_ref-71" class="reference"><a href="#cite_note-71"><span class="cite-bracket">[</span>71<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Hethitische_Sprache" title="Hethitische Sprache">Hethitisch</a> unterschied wahrscheinlich <i>belebt</i> und <i>unbelebt</i>.</li>
<li><a href="Sumerische_Sprache#Personen-_und_Sachklasse" title="Sumerische Sprache">Sumerisch</a> unterschied eine <i>Personen-</i> und eine <i>Sachklasse.</i></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Unterscheidung_Maskulinum-Nicht-Maskulinum">Unterscheidung Maskulinum-Nicht-Maskulinum</h3></div>
<p>Einige <a href="Dravidische_Sprachen" title="Dravidische Sprachen">dravidische Sprachen</a> Indiens unterscheiden nur zwischen Maskulinum und Nicht-Maskulinum; ein Femininum fehlt. Dies sind vor allem die Dravidasprachen der Zentralgruppe (Kui, Kuwi, <a href="Kolami" title="Kolami">Kolami</a>, Parji, Ollari und <a href="Gadaba" title="Gadaba">Gadaba</a>), sowie einige aus der Gruppe Süd-Zentral (<a href="Gondi" title="Gondi">Gondi</a> und <a href="Konda_(Sprache)" title="Konda (Sprache)">Konda</a>).<sup id="cite_ref-72" class="reference"><a href="#cite_note-72"><span class="cite-bracket">[</span>72<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Alle diese Sprachen sind Sprachen indischer <a href="Adivasi" title="Adivasi">Adivasis</a> ohne Schrifttradition. Gondi hat immerhin drei Millionen Sprecher.
</p><p>Noch spezieller ist der Fall bei <a href="Telugu" title="Telugu">Telugu</a>, der mit 81 Mio. Sprechern (2011) größten Dravidasprache und Amtssprache zweier <a href="Indien" title="Indien">indischer</a> <a href="Liste_der_Bundesstaaten_und_Unionsterritorien_in_Indien" title="Liste der Bundesstaaten und Unionsterritorien in Indien">Bundesstaaten</a>: Hier gibt es im Singular ebenso nur Maskulinum und Nicht-Maskulinum, im Plural aber Utrum und Neutrum. Es gibt im Telugu zwar feminine Pronomen, aber diese werden im Singular genau wie Neutra behandelt.<sup id="cite_ref-73" class="reference"><a href="#cite_note-73"><span class="cite-bracket">[</span>73<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Unterscheidung_Maskulinum-Femininum-Neutrum">Unterscheidung Maskulinum-Femininum-Neutrum</h3></div>
<p>Von den romanischen Sprachen:
</p>
<ul><li><a href="Rum%C3%A4nische_Sprache" title="Rumänische Sprache">Rumänisch</a> (Das Neutrum ist im Singular mit dem Maskulinum zusammengefallen, im Plural mit dem Femininum. Solche Fälle gibt es vereinzelt auch im <a href="Italienische_Sprache" title="Italienische Sprache">Italienischen</a>.)</li>
<li><a href="Aromunisch" class="mw-redirect" title="Aromunisch">Aromunisch</a></li></ul>
<p>Die slawischen Sprachen mit Ausnahme des Moliseslawischen, darunter:
</p>
<ul><li><a href="Bosnische_Sprache" title="Bosnische Sprache">Bosnisch</a></li>
<li><a href="Bulgarische_Sprache" title="Bulgarische Sprache">Bulgarisch</a></li>
<li><a href="Kaschubische_Sprache" title="Kaschubische Sprache">Kaschubisch</a></li>
<li><a href="Kroatische_Sprache" title="Kroatische Sprache">Kroatisch</a></li>
<li><a href="Mazedonische_Sprache" title="Mazedonische Sprache">Mazedonisch</a></li>
<li><a href="Polnische_Sprache" title="Polnische Sprache">Polnisch</a></li>
<li><a href="Resianisch" title="Resianisch">Resianisch</a></li>
<li><a href="Russische_Sprache" title="Russische Sprache">Russisch</a></li>
<li><a href="Serbische_Sprache" title="Serbische Sprache">Serbisch</a></li>
<li><a href="Slowenische_Sprache" title="Slowenische Sprache">Slowenisch</a></li>
<li><a href="Slowakische_Sprache" title="Slowakische Sprache">Slowakisch</a></li>
<li><a href="Sorbische_Sprache" title="Sorbische Sprache">Sorbisch</a></li>
<li><a href="Tschechische_Sprache" title="Tschechische Sprache">Tschechisch</a></li>
<li><a href="Ukrainische_Sprache" title="Ukrainische Sprache">Ukrainisch</a></li>
<li><a href="Belarussische_Sprache" title="Belarussische Sprache">Belarussisch</a></li></ul>
<p>Andere indogermanische Sprachen wie:
</p>
<ul><li><a href="Griechische_Sprache" title="Griechische Sprache">Griechisch</a> (sowohl Alt- als auch Neugriechisch)</li>
<li><a href="Latein" title="Latein">Latein</a></li>
<li><a href="Sanskrit" title="Sanskrit">Sanskrit</a> und wenige neuindoarische Sprachen (<a href="Marathi" title="Marathi">Marathi</a>, <a href="Gudscharati" class="mw-redirect" title="Gudscharati">Gudscharati</a>)</li></ul>
<p>Nichtindogermanische Sprachen wie:
</p>
<ul><li>die meisten <a href="Dravidische_Sprachen" title="Dravidische Sprachen">dravidischen Sprachen</a> Südindiens, etwa <a href="Tamil" title="Tamil">Tamil</a>, <a href="Kannada" title="Kannada">Kannada</a> und <a href="Malayalam" title="Malayalam">Malayalam</a>. Das Genus entspricht hier dem natürlichen Geschlecht. Im Plural fallen Maskulinum und Femininum zusammen, während das Neutrum eigene Pluralformen hat. Auch die Verbformen geben das Genus des Subjekts wieder.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Differenzialgenus" title="Differenzialgenus">Differenzialgenus</a> (Wortstamm, der ohne weiteres Affix in zwei oder mehr Genera flektiert werden kann)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Karl_Brugmann" title="Karl Brugmann">Karl Brugmann</a>: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">The nature and origin of the noun genders in the Indo-European languages</cite>. A lecture delivered on the occasion of the sesquicentennial celebration of Princeton University. Charles Scribner’s Sons, New York 1897 (englisch).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genus&rft.au=Karl+Brugmann&rft.btitle=The+nature+and+origin+of+the+noun+genders+in+the+Indo-European+languages&rft.date=1897&rft.genre=book&rft.place=New+York&rft.pub=Charles+Scribner%E2%80%99s+Sons" style="display:none"> </span></li>
<li>Jochen A. Bär: <cite style="font-style:italic">Genus und Sexus. Beobachtungen zur sprachlichen Kategorie „Geschlecht“</cite>. In: Karin M. Eichhof-Cyrus (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Adam, Eva und die Sprache. Beiträge zur Geschlechterforschung</cite> (= <cite style="font-style:italic">Thema Deutsch</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>5</span>). Dudenverlag, Mannheim/Wiesbaden 2004, ISBN 978-3-411-04211-1.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genus&rft.atitle=Genus+und+Sexus.+Beobachtungen+zur+sprachlichen+Kategorie+%E2%80%9EGeschlecht%E2%80%9C&rft.au=Jochen+A.+B%C3%A4r&rft.btitle=Adam%2C+Eva+und+die+Sprache.+Beitr%C3%A4ge+zur+Geschlechterforschung&rft.date=2004&rft.genre=book&rft.isbn=9783411042111&rft.place=Mannheim%2FWiesbaden&rft.pub=Dudenverlag&rft.series=Thema+Deutsch" style="display:none"> </span></li>
<li>Greville G. Corbett: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">Gender</cite>. Cambridge University Press, Cambridge, New York 1991, ISBN 0-521-32939-6 (englisch).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genus&rft.au=Greville+G.+Corbett&rft.btitle=Gender&rft.date=1991&rft.genre=book&rft.isbn=0521329396&rft.place=Cambridge%2C+New+York&rft.pub=Cambridge+University+Press" style="display:none"> </span></li>
<li><a href="Peter_Eisenberg_(Linguist)" title="Peter Eisenberg (Linguist)">Peter Eisenberg</a>: <cite style="font-style:italic">Grundriss der Deutschen Grammatik</cite>. 4. Auflage. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>1</span>: <i>Das Wort</i>. Metzler, Stuttgart/Weimar 2013, ISBN 978-3-476-02425-1.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genus&rft.au=Peter+Eisenberg&rft.btitle=Grundriss+der+Deutschen+Grammatik&rft.date=2013&rft.edition=4.&rft.genre=book&rft.isbn=9783476024251&rft.place=Stuttgart%2FWeimar&rft.pub=Metzler&rft.volume=Band+1%3A+Das+Wort" style="display:none"> </span></li>
<li>Peter Eisenberg: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">Grundriss der Deutschen Grammatik</cite>. 3. Auflage. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>2</span>: <i>Der Satz</i>. Metzler, Stuttgart/Weimar 2006, ISBN 978-3-476-02161-8 (englisch).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genus&rft.au=Peter+Eisenberg&rft.btitle=Grundriss+der+Deutschen+Grammatik&rft.date=2006&rft.edition=3.&rft.genre=book&rft.isbn=9783476021618&rft.place=Stuttgart%2FWeimar&rft.pub=Metzler&rft.volume=Band+2%3A+Der+Satz" style="display:none"> </span></li>
<li><a href="Joseph_Greenberg" title="Joseph Greenberg">Joseph Greenberg</a>: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">Some universals of grammar with particular reference to the order of meaningful elements</cite>. In: Derselbe (Hrsg.): <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">Universals of language</cite>. MIT Press, Cambridge (Massachusetts), London 1963, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>73–113</span> (englisch).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genus&rft.atitle=Some+universals+of+grammar+with+particular+reference+to+the+order+of+meaningful+elements&rft.au=Joseph+Greenberg&rft.btitle=Universals+of+language&rft.date=1963&rft.genre=book&rft.pages=73-113&rft.place=Cambridge+%28Massachusetts%29%2C+London&rft.pub=MIT+Press" style="display:none"> </span></li>
<li>Pascal Mark Gygax, Daniel Elmiger, Sandrine Zufferey, Alan Garnham, Sabine Sczesny, Lisa von Stockhausen, Friederike Braun, Jane Oakhill: <i>A Language Index of Grammatical Gender Dimensions to Study the Impact of Grammatical Gender on the Way We Perceive Women and Men.</i> In: <i><a href="Frontiers_Journal_Series" class="mw-redirect" title="Frontiers Journal Series">Frontiers in Psychology</a>.</i> 10. Juli 2019 (englisch; Volltext: <a href="https://doi.org/10.3389/fpsyg.2019.01604" class="extiw external" title="doi:10.3389/fpsyg.2019.01604">doi:10.3389/fpsyg.2019.01604</a>).</li>
<li><a href="Klaus-Michael_K%C3%B6pcke" title="Klaus-Michael Köpcke">Klaus-Michael Köpcke</a>: <cite style="font-style:italic">Untersuchungen zum Genussystem der deutschen Gegenwartssprache.</cite> Niemeyer, Tübingen 1982.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genus&rft.au=Klaus-Michael+K%C3%B6pcke&rft.btitle=Untersuchungen+zum+Genussystem+der+deutschen+Gegenwartssprache.&rft.date=1982&rft.genre=book&rft.place=T%C3%BCbingen&rft.pub=Niemeyer" style="display:none"> </span></li>
<li>Klaus-Michael Köpcke, David A. Zubin: <i>Sechs Prinzipien für die Genuszuweisung im Deutschen: Ein Beitrag zur natürlichen Klassifikation.</i> In: <i>Linguistische Berichte.</i> Band 93, 1984, S. 26–50 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.uni-muenster.de/imperia/md/content/germanistik/lehrende/koepcke_k/1984_k__pcke_zubin_sechs_prinzipien.pdf">PDF: 2,2 MB, 25 Seiten</a> auf uni-muenster.de).</li>
<li>Klaus-Michael Köpcke, David A. Zubin: <i>Prinzipien für die Genuszuweisung im Deutschen.</i> In: <a href="Ewald_Lang" title="Ewald Lang">Ewald Lang</a>, Gisela Zifonun (Hrsg.): <i>Deutsch – typologisch.</i> De Gruyter, Berlin 1996, S. 473–491 (<a href="https://doi.org/10.1515/9783110622522-021" class="extiw external" title="doi:10.1515/9783110622522-021">doi:10.1515/9783110622522-021</a>; <a rel="nofollow" class="external text" href="https://ids-pub.bsz-bw.de/frontdoor/deliver/index/docId/8944/file/Koepcke_Zubin_Prinzipien_fuer_die_Genuszuweisung_im_Deutschen_1996.pdf">PDF: 516 kB, 19 Seiten</a> auf ids-pub.bsz-bw.de).</li>
<li><a href="Gisela_Klann-Delius" title="Gisela Klann-Delius">Gisela Klann-Delius</a>: <cite style="font-style:italic">Sprache und Geschlecht</cite>. Metzler, Stuttgart/Weimar 2005, ISBN 3-476-10349-8.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genus&rft.au=Gisela+Klann-Delius&rft.btitle=Sprache+und+Geschlecht&rft.date=2005&rft.genre=book&rft.isbn=3476103498&rft.place=Stuttgart%2FWeimar&rft.pub=Metzler" style="display:none"> </span></li>
<li>Louise-L. Larivière: <i>Typologie des noms communs de personne et féminisation linguistique.</i> In: <i>Revue québécoise de linguistique.</i> Band 29, Nr. 2, 2001, S. 15–31 (französisch; Genus im Französischen; Volltext: <a href="https://doi.org/10.7202/039439ar" class="extiw external" title="doi:10.7202/039439ar">doi:10.7202/039439ar</a>).</li>
<li><a href="Elisabeth_Leiss" title="Elisabeth Leiss">Elisabeth Leiss</a>: <cite style="font-style:italic">Genus und Sexus: Kritische Anmerkungen zur Sexualisierung von Grammatik</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Linguistische Berichte</cite>. <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>152</span>, 1994, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>281–300</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genus&rft.atitle=Genus+und+Sexus%3A+Kritische+Anmerkungen+zur+Sexualisierung+von+Grammatik&rft.au=Elisabeth+Leiss&rft.date=1994&rft.genre=journal&rft.issue=152&rft.jtitle=Linguistische+Berichte&rft.pages=281-300" style="display:none"> </span></li>
<li>Elisabeth Leiss: <cite style="font-style:italic">Sprachphilosophie</cite>. 2. Auflage. De Gruyter, Berlin 2012, ISBN 978-3-11-020547-3.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genus&rft.au=Elisabeth+Leiss&rft.btitle=Sprachphilosophie&rft.date=2012&rft.edition=2.&rft.genre=book&rft.isbn=9783110205473&rft.place=Berlin&rft.pub=De+Gruyter" style="display:none"> </span></li>
<li>Sven Oleschko: <i>Genus International.</i> Herausgegeben von der Stiftung Mercator und proDaZ (Universität Duisburg), Dezember 2010 (einfache Einführung, Charakterisierung des Genussystems von 38 Sprachen; <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.uni-due.de/imperia/md/content/prodaz/das_genus_in_verschiedenen_sprachen_alphabetisch_geordnet.pdf">PDF: 238 kB, 31 Seiten</a> auf uni-due.de).</li>
<li><a href="Luise_F._Pusch" title="Luise F. Pusch">Luise F. Pusch</a>: <cite style="font-style:italic">Alle Menschen werden Schwestern: Feministische Sprachkritik</cite>. 5. Auflage. Edition Suhrkamp, Frankfurt am Main 1990, ISBN 3-518-11565-0.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genus&rft.au=Luise+F.+Pusch&rft.btitle=Alle+Menschen+werden+Schwestern%3A+Feministische+Sprachkritik&rft.date=1990&rft.edition=5.&rft.genre=book&rft.isbn=3518115650&rft.place=Frankfurt+am+Main&rft.pub=Edition+Suhrkamp" style="display:none"> </span></li>
<li>Brigitte Scheele, Eva Gauler: <i>Wählen Wissenschaftler ihre Probleme anders aus als WissenschaftlerInnen? Das Genus-Sexus-Problem als paradigmatischer Fall der linguistischen Relativitätsthese.</i> In: <i>Sprache & Kognition.</i> Band 12, Nr. 2, 1993, S. 59–72 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://psycnet.apa.org/record/1994-85736-001">Abstract</a>).</li>
<li>Gisela Schoenthal: <cite style="font-style:italic">Impulse der feministischen Linguistik für Sprachsystem und Sprachgebrauch</cite>. In: Werner Besch, Anne Betten, Oskar Reichmann, Stefan Sonderegger (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Sprachgeschichte: Handbuch zur Geschichte der deutschen Sprache und ihrer Erforschung</cite>. De Gruyter, Berlin 2000, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>2064<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>f</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genus&rft.atitle=Impulse+der+feministischen+Linguistik+f%C3%BCr+Sprachsystem+und+Sprachgebrauch&rft.au=Gisela+Schoenthal&rft.btitle=Sprachgeschichte%3A+Handbuch+zur+Geschichte+der+deutschen+Sprache+und+ihrer+Erforschung&rft.date=2000&rft.genre=book&rft.pages=2064f&rft.place=Berlin&rft.pub=De+Gruyter" style="display:none"> </span></li>
<li><a href="Johannes_Lohmann" title="Johannes Lohmann">Johannes Lohmann</a>: <i>Genus und Sexus. Eine morphologische Studie zum Ursprung der indogermanischen nominalen Genus-Unterscheidung</i>. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1932.</li>
<li>Ewa Trutkowski: <i>Wie generisch ist das generische Maskulinum? Über Genus und Sexus im Deutschen.</i> In: <i>ZAS Papers in Linguistics.</i> Band 59, Januar 2018 (<i>Im Mittelpunkt Deutsch</i>), S. 83–96.</li>
<li>Doris Weber: <i>Genus. Zur Funktion einer Nominalkategorie, exemplarisch dargestellt am Deutschen</i> (= <i>Europäische Hochschulschriften: Reihe 1, Deutsche Sprache und Literatur.</i> Band 1808). Lang, Frankfurt am Main 2001.</li>
<li>Martina Werner: <i>Genus ist nicht Sexus. Warum zwischen grammatischem und natürlichem Geschlecht zu unterscheiden ist.</i> (2006). In: Antje Baumann, André Meinunger (Hrsg.): <i>Die Teufelin steckt im Detail: Zur Debatte um Gender und Sprache.</i> Kadmos, Berlin 2017, ISBN 978-3-86599-287-1, S. 260–278.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Genus" class="extiw external" title="wikt:Genus">Wiktionary: Genus</a></b> – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li>Johannes Bruggaier: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/kultur/er-der-dicke-ist-was-koennen-wir-von-den-sprachen-der-naturvoelker-lernen;art10399,10680123"><i>„Er, der Dicke, ist“: Was können wir von den Sprachen der Naturvölker lernen?</i></a> In: <i><a href="S%C3%BCdkurier" title="Südkurier">Südkurier.de</a>.</i> 1. Dezember 2020 („Vom Sprechen mit ‚Genderlect‘ und fünf Geschlechtern“).</li>
<li><a href="Christian_Lehmann_(Linguist)" title="Christian Lehmann (Linguist)">Christian Lehmann</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.christianlehmann.eu/ling/epistemology/concepts/index.html?https://www.christianlehmann.eu/ling/epistemology/concepts/kategorisierung.php"><i>Kategorisierung in natürlichen Sprachen.</i></a> In: <i>ChristianLehmann.eu.</i> 9. November 2013, Abschnitt <i>5.1. Genus und Nominalklassen</i>.</li>
<li>Audio von <a href="Daniel_Scholten" title="Daniel Scholten">Daniel Scholten</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.belleslettres.eu/content/deklination/genus.php"><i>Der oder das Blog? Genus im Deutschen.</i></a> In: <i>BellesLettres.eu.</i> 12. September 2011 (1:24:11 Minuten).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-WALS_30-1"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-WALS_30_1-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-WALS_30_1-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Greville G. Corbett: <cite style="font-style:italic">Number of Genders</cite>. In: Martin Haspelmath, Matthew S. Dryer, David Gil, Bernard Comrie (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">The World Atlas of Language Structures</cite>. Max Planck Digital Library, München 2008, <span style="white-space:nowrap">Kap.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>30</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://wals.info/chapter/30">WALS Online</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genus&rft.atitle=Number+of+Genders&rft.au=Greville+G.+Corbett&rft.btitle=The+World+Atlas+of+Language+Structures&rft.date=2008&rft.genre=book&rft.place=M%C3%BCnchen&rft.pub=Max+Planck+Digital+Library" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-duden_constr_sensum-2"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-duden_constr_sensum_2-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-duden_constr_sensum_2-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">
Paul Grebe u. a.: <cite style="font-style:italic">Grammatik der deutschen Gegenwartssprache</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Der Große Duden</cite>. 2. Auflage. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>4</span>. Bibliographisches Institut, Mannheim/Zürich 1966, <span style="white-space:nowrap">Randnr. 6975, Nr. 7</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genus&rft.atitle=Grammatik+der+deutschen+Gegenwartssprache&rft.au=Paul+Grebe+u.+a.&rft.btitle=Der+Gro%C3%9Fe+Duden&rft.date=1966&rft.edition=2&rft.genre=book&rft.place=Mannheim%2FZ%C3%BCrich&rft.pub=Bibliographisches+Institut&rft.volume=4" style="display:none"> </span><br> Es heißt da: „Bezieht sich ein Personal-, Demonstrativ-, Relativ- oder Possessivpronomen auf ein Substantiv mit neutralem Genus, das eine Person bezeichnet, dann tritt heute überwiegend grammatische Kongruenz ein. Die Berücksichtigung des natürlichen Geschlechtes war früher üblicher, ist heute jedoch seltener und gehört mehr der Alltags- und Umgangssprache an: […] Je weiter das Pronomen von seinem Bezugswort entfernt steht, desto eher wird das natürliche Geschlecht entscheidend: […]“.<br> Diejenigen Beispiele, bei denen sich ein Pronomen auf ein Substantiv mit anderem Genus im gleichen Satzteil bezieht, stammen aus dem 19. Jahrhundert oder sind älter; das erklärt die Bezeichnungen „früher“ und „weiter entfernt“.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Die Darstellung folgt <a href="Heinrich_Simon_(Judaist)" title="Heinrich Simon (Judaist)">Heinrich Simon</a>: <i>Lehrbuch der modernen hebräischen Sprache.</i> 9., unveränderte Auflage. Verlag Enzyklopädie, Leipzig 1988, ISBN 3-324-00100-5, S. 85–86. Sie gilt für das moderne Hebräisch. Im biblischen Hebräisch werden daneben die <a href="Status_constructus" title="Status constructus">Status-constructus-Formen</a> <i>schloschet</i> und <i>schlosch</i> auch in anderen Kontexten gebraucht.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://prirucka.ujc.cas.cz/?slovo=hrad"><i>Internetová jazyková příručka.</i></a> 2004,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 18. November 2021</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGenus&rft.title=Internetov%C3%A1+jazykov%C3%A1+p%C5%99%C3%ADru%C4%8Dka&rft.description=Internetov%C3%A1+jazykov%C3%A1+p%C5%99%C3%ADru%C4%8Dka&rft.identifier=https%3A%2F%2Fprirucka.ujc.cas.cz%2F%3Fslovo%3Dhrad&rft.date=2004"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Langenscheidts Taschenwörterbuch Tschechisch, 10. Auflage. 1993, ISBN 3-468-11360-9, S. 551 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Die Lehre des Grammatikers Dionysios (Dionysios Thrax, Tékhne grammatiké – deutsch)</i>. In: <i>De Tékhne Grammatiké van Dionysius Thrax: De oudste spraakkunst in het Westen.</i> Pierre Swiggers – Alfons Wouters: Inleiding; Griekse tekst met Nederlandse vertaling en noten; Duitse vertaling (door Wilfried Kürschner); terminologisch apparaat en bibliografie (=Orbis Linguarum, 2). Peeters, Löwen/Paris 1998, ISBN 90-6831-992-2, S. 60.</span>
</li>
<li id="cite_note-Montanari-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Montanari_7-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Elke_Montanari" title="Elke Montanari">Elke Montanari</a>: <cite style="font-style:italic">Kindliche Mehrsprachigkeit – Determination und Genus</cite>. Waxmann, Münster 2010, ISBN 978-3-8309-2300-8, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>161–184</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genus&rft.au=Elke+Montanari&rft.btitle=Kindliche+Mehrsprachigkeit+-+Determination+und+Genus&rft.date=2010&rft.genre=book&rft.isbn=9783830923008&rft.pages=161-184&rft.place=M%C3%BCnster&rft.pub=Waxmann" style="display:none"> </span>
Enthält einen Überblick über den Begriff <i>Genus</i> in abendländischen Grammatiken von der Antike bis zur Gegenwart.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.dictionary.com/browse/epicene?s=t"><i>Dictionary.com: epicene.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 18. November 2021</span> (englisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGenus&rft.title=Dictionary.com%3A+epicene&rft.description=Dictionary.com%3A+epicene&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.dictionary.com%2Fbrowse%2Fepicene%3Fs%3Dt&rft.language=en"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.larousse.fr/dictionnaires/francais/%C3%A9pic%C3%A8ne/30339"><i>Dictionnaires Larousse: épicène.</i></a> <a href="%C3%89ditions_Larousse" title="Éditions Larousse">Éditions Larousse</a>,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 18. November 2021</span> (französisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGenus&rft.title=Dictionnaires+Larousse%3A+%C3%A9pic%C3%A8ne&rft.description=Dictionnaires+Larousse%3A+%C3%A9pic%C3%A8ne&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.larousse.fr%2Fdictionnaires%2Ffrancais%2F%25C3%25A9pic%25C3%25A8ne%2F30339&rft.publisher=%5B%5B%C3%89ditions+Larousse%5D%5D&rft.language=fr"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Diese beiden Formen תַעַזְבֶנּוּ und תַעַזְבֶהָ findet man in der hebräischen Bibel in Dtn 14,27 und Spr 4,6</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">A. Walde, J. B. Hofmann: <i>Lateinisches etymologisches Wörterbuch.</i> Band 2. 3. neubearbeitete Auflage. Winter, Heidelberg 1938, S. 845.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Sebastian Kürschner: <cite style="font-style:italic">Deklinationsklassen-Wandel: Eine diachron-kontrastive Studie zur Entwicklung der Pluralallomorphie im Deutschen, Niederländischen, Schwedischen und Dänischen</cite>. De Gruyter, Berlin 2008, ISBN 978-3-11-020501-5, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>58</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genus&rft.au=Sebastian+K%C3%BCrschner&rft.btitle=Deklinationsklassen-Wandel%3A+Eine+diachron-kontrastive+Studie+zur+Entwicklung+der+Pluralallomorphie+im+Deutschen%2C+Niederl%C3%A4ndischen%2C+Schwedischen+und+D%C3%A4nischen&rft.date=2008&rft.genre=book&rft.isbn=9783110205015&rft.pages=58&rft.place=Berlin&rft.pub=De+Gruyter" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Frank Starke: <cite style="font-style:italic">Untersuchung zur Stammbildung des Keilschrift-luwischen Nomens</cite>. Harrassowitz, Wiesbaden 1990, ISBN 3-447-02879-3, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>26</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genus&rft.au=Frank+Starke&rft.btitle=Untersuchung+zur+Stammbildung+des+Keilschrift-luwischen+Nomens&rft.date=1990&rft.genre=book&rft.isbn=3447028793&rft.pages=26&rft.place=Wiesbaden&rft.pub=Harrassowitz" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">W. van Helten: <cite style="font-style:italic">Zur Sprache des Leidener Williram</cite>. In: Eduard Sievers (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>22</span>. Max Niemeyer, Halle a. S. 1897, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>437–519, hier: S. 504</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=-vE7AAAAIAAJ&pg=PA504#v=onepage">eingeschränkte Vorschau</a> in der Google-Buchsuche).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genus&rft.atitle=Zur+Sprache+des+Leidener+Williram&rft.au=W.+van+Helten&rft.btitle=Beitr%C3%A4ge+zur+Geschichte+der+deutschen+Sprache+und+Literatur&rft.date=1897&rft.genre=book&rft.pages=437-519%2C+hier%3A+S.+504&rft.place=Halle+a.+S.&rft.pub=Max+Niemeyer&rft.volume=22" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://lib.chmnu.edu.ua/pdf/metodser/124/8.pdf"><i>Das mittelhochdeutsch Substantiv.</i></a> (PDF)<span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 17. Januar 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGenus&rft.title=Das+mittelhochdeutsch+Substantiv&rft.description=Das+mittelhochdeutsch+Substantiv&rft.identifier=https%3A%2F%2Flib.chmnu.edu.ua%2Fpdf%2Fmetodser%2F124%2F8.pdf"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.uni-frankfurt.de/97298421/kurzgrammatik-ha_09-2009.pdf"><i>Mittelhochdeutsche Kurzgrammatik.</i></a> (PDF)<span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 17. Januar 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGenus&rft.title=Mittelhochdeutsche+Kurzgrammatik&rft.description=Mittelhochdeutsche+Kurzgrammatik&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.uni-frankfurt.de%2F97298421%2Fkurzgrammatik-ha_09-2009.pdf"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Wilhelm Braune: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/details/althochdeutscheg00brauiala/page/196"><i>Althochdeutsche Grammatik.</i></a> 1886, <span style="white-space:nowrap;">S. 196–197</span>,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 17. Januar 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGenus&rft.title=Althochdeutsche+Grammatik&rft.description=Althochdeutsche+Grammatik&rft.identifier=https%3A%2F%2Farchive.org%2Fdetails%2Falthochdeutscheg00brauiala%2Fpage%2F196&rft.creator=Wilhelm+Braune&rft.date=1886"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://andpuzik.narod.ru/Lek7.htm"><i>Mittelhochdeutsche Grammatik. Lektion 7.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 17. Januar 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGenus&rft.title=Mittelhochdeutsche+Grammatik.+Lektion+7&rft.description=Mittelhochdeutsche+Grammatik.+Lektion+7&rft.identifier=http%3A%2F%2Fandpuzik.narod.ru%2FLek7.htm"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Wilhelm Braune: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/details/althochdeutscheg00brauiala/page/176"><i>Althochdeutsche Grammatik.</i></a> 1886, <span style="white-space:nowrap;">S. 177</span>,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 17. Januar 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGenus&rft.title=Althochdeutsche+Grammatik&rft.description=Althochdeutsche+Grammatik&rft.identifier=https%3A%2F%2Farchive.org%2Fdetails%2Falthochdeutscheg00brauiala%2Fpage%2F176&rft.creator=Wilhelm+Braune&rft.date=1886"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Hermann Paul: <cite style="font-style:italic">Mittelhochdeutsche Grammatik</cite>. 7. Auflage. Max Niemeyer, Halle a. S. 1908, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>64</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=chi.085163590">Online</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genus&rft.au=Hermann+Paul&rft.btitle=Mittelhochdeutsche+Grammatik&rft.date=1908&rft.edition=7&rft.genre=book&rft.pages=64&rft.place=Halle+a.+S.&rft.pub=Max+Niemeyer" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">Vergleiche auch <a href="Gabriele_Diewald" title="Gabriele Diewald">Gabriele Diewald</a>, <a href="Damaris_N%C3%BCbling" title="Damaris Nübling">Damaris Nübling</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.nzz.ch/feuilleton/gendern-genus-und-sexus-sind-eng-miteinander-verbunden-ld.1578299"><i>Genus und Sexus: Es ist kompliziert. </i></a> In: <i><a href="Neue_Z%C3%BCrcher_Zeitung" title="Neue Zürcher Zeitung">Neue Zürcher Zeitung</a>.</i> 17. Dezember 2020, abgerufen am 30. April 2022.</span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text">Die althochdeutsche weibliche Entsprechung zu <i>man</i> war <i>quena</i> (vergleiche englisch <i>queen</i>). <i>Weib/wif</i> kann ursprünglich „Mutterleib“ bedeutet haben; <i>Frau</i> ist ursprünglich nicht das weibliche Gegenstück zu <i>Mann</i>, sondern zu <i>frô</i> („Herr“), vergleiche Kluge: <i>Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache.</i> 24. Auflage. 2002, ISBN 3-11-017473-1, S. ??.</span>
</li>
<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text">(Schoenthal2000:2064), (Pusch1990)</span>
</li>
<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text">Kritik der Kritik: „… das Genus der Substantive wurde sexualisiert, obwohl Genus mit Sexus nichts zu tun hat.“ In: Elisabeth Leiss: <i>Sprachphilosophie.</i> Walter de Gruyter, 2009, ISBN 978-3-11-021700-1, S. 71 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=W9AJPQC1_7YC&pg=PA71&dq=leiss%202009#q=sexus">Google Books</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text">Duden Sprachwissen (online): <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.duden.de/sprachwissen/sprachratgeber/Substantive-auf-nis">Genus von Substantiven auf „-nis“</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text">Lemma <i>Mittwoch</i> in Grimms Wörterbuch, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://woerterbuchnetz.de/?sigle=DWB&lemid=GM06357#0">Online</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-27">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Başar Alabay: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.sandkornundrabe.de/genus-in-der-tuerkischen-sprache/">Genus in der türkischen Sprache – Notizen zur sprachlichen Geschlechtsmarkierung.</a></i> Auf: <i>Sandkorn und Rabe.</i> 2001.</span>
</li>
<li id="cite_note-Doleschal11,_2/02-28"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Doleschal11,_2/02_28-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Doleschal11,_2/02_28-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Doleschal11,_2/02_28-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Doleschal11,_2/02_28-3">d</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Doleschal11,_2/02_28-4">e</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Doleschal11,_2/02_28-5">f</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Doleschal11,_2/02_28-6">g</a></sup></span> <span class="reference-text">Ursula Doleschal: <cite style="font-style:italic">Das generische Maskulinum im Deutschen</cite>. Ein historischer Spaziergang durch die deutsche Grammatikschreibung von der Renaissance bis zur Postmoderne. In: <cite style="font-style:italic">Linguistik online</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>11</span>, <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>2</span>, 2002, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>39–70</span>, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.13092/lo.11.915">10.13092/lo.11.915</a></span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://bop.unibe.ch/linguistik-online/article/view/915">bop.unibe.ch</a> [abgerufen am 13. April 2020]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genus&rft.atitle=Das+generische+Maskulinum+im+Deutschen&rft.au=Ursula+Doleschal&rft.date=2002&rft.doi=10.13092%2Flo.11.915&rft.genre=journal&rft.issue=2&rft.jtitle=Linguistik+online&rft.pages=39-70&rft.volume=11" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-IRMEN&STEIGER-29"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-IRMEN&STEIGER_29-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-IRMEN&STEIGER_29-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-IRMEN&STEIGER_29-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-IRMEN&STEIGER_29-3">d</a></sup></span> <span class="reference-text">Lisa Irmen und Vera Steiger: <i>Zur Geschichte des Generischen Maskulinums: Sprachwissenschaftliche, sprachphilosophische und psychologische Aspekte im historischen Diskurs</i>. In: <i>Zeitschrift für Germanistische Linguistik</i>, 33, Nr. 2–3, 2005, S. 212–235. <a href="https://doi.org/10.1515/zfgl.33.2-3.212" class="extiw external" title="doi:10.1515/zfgl.33.2-3.212">doi:10.1515/zfgl.33.2-3.212</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-GKD-30"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-GKD_30-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Gisela_Klann-Delius" title="Gisela Klann-Delius">Gisela Klann-Delius</a>: <i>Sprache und Geschlecht</i>. Metzler, Stuttgart 2004, ISBN 3-476-10349-8, S. 24, 26, 29 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-31"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-31">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Jacob_Grimm" title="Jacob Grimm">Jacob Grimm</a>: <i>Deutsche Grammatik. Dritter Theil</i>. Dieterich, Gütersloh 1890, S. 309, 357.</span>
</li>
<li id="cite_note-Leiss-32"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Leiss_32-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Leiss_32-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><a href="Elisabeth_Leiss" title="Elisabeth Leiss">Elisabeth Leiss</a>: <i>Genus und Sexus. Kritische Anmerkungen zur Sexualisierung von Grammatik</i>. In: <i>Linguistische Berichte</i>, 152, 1994, S. 281–300.</span>
</li>
<li id="cite_note-33"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-33">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Peter_Eisenberg_(Linguist)" title="Peter Eisenberg (Linguist)">Peter Eisenberg</a>: <i>Grundriss der deutschen Grammatik. Der Satz.</i> Band 2, 2. Auflage. Metzler, Stuttgart 2004, S. 153 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-34"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-34">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Hadumod_Bu%C3%9Fmann" title="Hadumod Bußmann">Hadumod Bußmann</a>: <i>Das Genus, die Grammatik und – der Mensch: Geschlechterdifferenz in der Sprachwissenschaft</i>. In: Hadumod Bussmann und Renate Hof (Hrsg.): <i>Genus: Zur Geschlechterdifferenz in den Kulturwissenschaften</i>. Alfred Kröner, Stuttgart 1995, ISBN 3-520-49201-6, S. 114–160. Zitat</span>
</li>
<li id="cite_note-35"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-35">↑</a></span> <span class="reference-text">Bettina Jobin: <i>Genus im Wandel</i>. Dissertation, Stockholm 2004, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://su.diva-portal.org/smash/record.jsf?pid=diva2%3A195469&dswid=2324">su.diva-portal.org</a></span>
</li>
<li id="cite_note-36"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-36">↑</a></span> <span class="reference-text">Martina Werner: <cite style="font-style:italic">Genus, Derivation und Quantifikation: Zur Funktion der Suffigierung und verwandter Phänomene im Deutschen</cite>. De Gruyter, Berlin, Boston 2012, ISBN 978-3-11-029175-9, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>36</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=cXIPfHFRv4kC&pg=PA36#v=onepage">eingeschränkte Vorschau</a> in der Google-Buchsuche).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genus&rft.au=Martina+Werner&rft.btitle=Genus%2C+Derivation+und+Quantifikation%3A+Zur+Funktion+der+Suffigierung+und+verwandter+Ph%C3%A4nomene+im+Deutschen&rft.date=2012&rft.genre=book&rft.isbn=9783110291759&rft.pages=36&rft.place=Berlin%2C+Boston&rft.pub=De+Gruyter" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-37"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-37">↑</a></span> <span class="reference-text">In manchen Fällen liefert die <a href="Suffix" title="Suffix">Wortendung</a> einen Hinweis auf das Genus. Das Personalpronomen der dritten Person richtet sich meist nach dem Genus, zuweilen auch abweichend davon nach dem Sexus, siehe <a href="Constructio_ad_sensum" class="mw-redirect" title="Constructio ad sensum">Constructio ad sensum</a>. <cite style="font-style:italic">Duden. Die Grammatik</cite>. 8. Auflage. Dudenverlag, Mannheim, Wien, Zürich 2009, ISBN 978-3-411-04048-3, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>163<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>ff., 256<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>ff., 363<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>f., 1000<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>ff</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genus&rft.btitle=Duden.+Die+Grammatik&rft.date=2009&rft.edition=8&rft.genre=book&rft.isbn=9783411040483&rft.pages=163ff%2C+256ff%2C+363f%2C+1000ff&rft.place=Mannheim%2C+Wien%2C+Z%C3%BCrich&rft.pub=Dudenverlag" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-38"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-38">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://sass-platt.de/plattdeutsche-grammatik"><i>SASS Plattdeutsche Grammatik.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 15. Januar 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGenus&rft.title=SASS+Plattdeutsche+Grammatik&rft.description=SASS+Plattdeutsche+Grammatik&rft.identifier=https%3A%2F%2Fsass-platt.de%2Fplattdeutsche-grammatik"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-39"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-39">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.platt-wb.de/hoch-platt/?term=Lehrer"><i>Plattdeutsches Wörterbuch.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 15. Januar 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGenus&rft.title=Plattdeutsches+W%C3%B6rterbuch&rft.description=Plattdeutsches+W%C3%B6rterbuch&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.platt-wb.de%2Fhoch-platt%2F%3Fterm%3DLehrer"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-40"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-40">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.översetter.de/"><i>Översetter.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 15. Januar 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGenus&rft.title=%C3%96versetter&rft.description=%C3%96versetter&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.%C3%B6versetter.de%2F"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-nn-41"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-nn_41-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://norwegianlanguagelearning.no/post/nynorsk/"><i>Nynorsk.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 14. Januar 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGenus&rft.title=Nynorsk&rft.description=Nynorsk&rft.identifier=https%3A%2F%2Fnorwegianlanguagelearning.no%2Fpost%2Fnynorsk%2F"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-42"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-42">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://elevrom.sprakradet.no/skolen/minigrammatikk/tema/samsvarsboying_adjektiv"><i>Minigrammatikk.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 14. Januar 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGenus&rft.title=Minigrammatikk&rft.description=Minigrammatikk&rft.identifier=http%3A%2F%2Felevrom.sprakradet.no%2Fskolen%2Fminigrammatikk%2Ftema%2Fsamsvarsboying_adjektiv"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-43"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-43">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://ordbok.uib.no/liten"><i>liten.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 14. Januar 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGenus&rft.title=liten&rft.description=liten&rft.identifier=https%3A%2F%2Fordbok.uib.no%2Fliten"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-44"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-44">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.dinordbok.no/norsk-nynorsk/"><i>Norsk bokmål-nynorsk ordbok.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 15. Januar 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGenus&rft.title=Norsk+bokm%C3%A5l-nynorsk+ordbok&rft.description=Norsk+bokm%C3%A5l-nynorsk+ordbok&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.dinordbok.no%2Fnorsk-nynorsk%2F"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-45"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-45">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://de.longua.org/islandisch.pronomen.personalpronomen.php"><i>Personalpronomen - eg, þú, hann, hún.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 17. Januar 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGenus&rft.title=Personalpronomen+-+eg%2C+%C3%BE%C3%BA%2C+hann%2C+h%C3%BAn&rft.description=Personalpronomen+-+eg%2C+%C3%BE%C3%BA%2C+hann%2C+h%C3%BAn&rft.identifier=http%3A%2F%2Fde.longua.org%2Fislandisch.pronomen.personalpronomen.php"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-46"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-46">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://nynorsksenteret.no/uploads/documents/Pronomen.pdf"><i>Ordklasser: Pronomen.</i></a> (PDF)<span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 17. Januar 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGenus&rft.title=Ordklasser%3A+Pronomen&rft.description=Ordklasser%3A+Pronomen&rft.identifier=https%3A%2F%2Fnynorsksenteret.no%2Fuploads%2Fdocuments%2FPronomen.pdf"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-47"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-47">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://neon.niederlandistik.fu-berlin.de/de/nedling/langvar/belgischnederlands/"><i>Belgisches Niederländisch.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 16. Januar 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGenus&rft.title=Belgisches+Niederl%C3%A4ndisch&rft.description=Belgisches+Niederl%C3%A4ndisch&rft.identifier=http%3A%2F%2Fneon.niederlandistik.fu-berlin.de%2Fde%2Fnedling%2Flangvar%2Fbelgischnederlands%2F"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-48"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-48">↑</a></span> <span class="reference-text">Lutz Gunkel, Adriano Murelli, Susan Schlotthauer, Bernd Wiese, Gisela Zifonun: <cite style="font-style:italic">Grammatik des Deutschen im europäischen Vergleich: Das Nominal</cite>. De Gruyter, Berlin, Boston 2017, ISBN 978-3-11-034135-5, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>612</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=6rx8DgAAQBAJ&pg=PA612#v=onepage">eingeschränkte Vorschau</a> in der Google-Buchsuche – Fußnote 80).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genus&rft.au=Lutz+Gunkel%2C+Adriano+Murelli%2C+Susan+Schlotthauer%2C+...&rft.btitle=Grammatik+des+Deutschen+im+europ%C3%A4ischen+Vergleich%3A+Das+Nominal&rft.date=2017&rft.genre=book&rft.isbn=9783110341355&rft.pages=612&rft.place=Berlin%2C+Boston&rft.pub=De+Gruyter" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-49"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-49">↑</a></span> <span class="reference-text">Friedhelm Rathjen (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Arno Schmidt global. Eine Bestandsaufnahme der internationalen Rezeption 1952–2010</cite>. Edition Text + Kritik, München 2010, ISBN 978-3-86916-086-3, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>54</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=_cPgDwAAQBAJ&pg=PA54#v=onepage">eingeschränkte Vorschau</a> in der Google-Buchsuche).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genus&rft.btitle=Arno+Schmidt+global.+Eine+Bestandsaufnahme+der+internationalen+Rezeption+1952-2010&rft.date=2010&rft.genre=book&rft.isbn=9783869160863&rft.pages=54&rft.place=M%C3%BCnchen&rft.pub=Edition+Text+%2B+Kritik" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-50"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-50">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.surfacelanguages.com/yiddish/yiddish-grammar.html"><i>Yiddish grammar.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 16. Januar 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGenus&rft.title=Yiddish+grammar&rft.description=Yiddish+grammar&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.surfacelanguages.com%2Fyiddish%2Fyiddish-grammar.html"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-51"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-51">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.lutins.org/lists/yiddish.html"><i>al's Yiddish/English Glossary.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 16. Januar 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGenus&rft.title=al%27s+Yiddish%2FEnglish+Glossary&rft.description=al%27s+Yiddish%2FEnglish+Glossary&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.lutins.org%2Flists%2Fyiddish.html"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-52"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-52">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Christoph Landolt: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.idiotikon.ch/Texte/Landolt/Jiddisch_Landolt_EuroComGerm_Bd2"><i>Jiddisch.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 16. Januar 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGenus&rft.title=Jiddisch&rft.description=Jiddisch&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.idiotikon.ch%2FTexte%2FLandolt%2FJiddisch_Landolt_EuroComGerm_Bd2&rft.creator=Christoph+Landolt"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-53"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-53">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Hans_Goebl" title="Hans Goebl">Hans Goebl</a>, Peter H. Nelde, Zdeněk Starý, Wolfgang Wölck (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Kontaktlinguistik / Contact Linguistics / Linguistique de contact. 2. Halbband</cite>. Walter de Gruyter, Berlin, New York 1997, ISBN 3-11-013264-8, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>238</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=1cWcxCLjtI0C&pg=PA238#v=onepage">eingeschränkte Vorschau</a> in der Google-Buchsuche).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genus&rft.btitle=Kontaktlinguistik+%2F+Contact+Linguistics+%2F+Linguistique+de+contact.+2.+Halbband&rft.date=1997&rft.genre=book&rft.isbn=3110132648&rft.pages=238&rft.place=Berlin%2C+New+York&rft.pub=Walter+de+Gruyter" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-54"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-54">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.cs.uky.edu/~raphael/yiddish/dictionary.cgi"><i>Yiddish Dictionary.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 16. Januar 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGenus&rft.title=Yiddish+Dictionary&rft.description=Yiddish+Dictionary&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.cs.uky.edu%2F%7Eraphael%2Fyiddish%2Fdictionary.cgi"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-belk-55"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-belk_55-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-belk_55-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Zoë Belk, Lily Kahn, Kriszta Eszter Szendrői: <cite style="font-style:italic">Complete loss of case and gender within two generations: evidence from Stamford Hill Hasidic Yiddish</cite>. In: <cite style="font-style:italic">The Journal of Comparative Germanic Linguistics</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>23</span>, 2020, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>271–326</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://link.springer.com/article/10.1007/s10828-020-09119-9">Online</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genus&rft.atitle=Complete+loss+of+case+and+gender+within+two+generations%3A+evidence+from+Stamford+Hill+Hasidic+Yiddish&rft.au=Zo%C3%AB+Belk%2C+Lily+Kahn%2C+Kriszta+Eszter+Szendr%C5%91i&rft.btitle=The+Journal+of+Comparative+Germanic+Linguistics&rft.date=2020&rft.genre=book&rft.pages=271-326&rft.volume=23" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-56"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-56">↑</a></span> <span class="reference-text">Ulrike Kiefer: <cite style="font-style:italic">Gesprochenes Jiddisch: Textzeugen einer europäisch-jüdischen Kultur</cite>. Max Niemeyer, Tübingen 1995, ISBN 3-484-73101-X, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>338</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=P3-mDAAAQBAJ&pg=PA338#v=onepage">eingeschränkte Vorschau</a> in der Google-Buchsuche).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genus&rft.au=Ulrike+Kiefer&rft.btitle=Gesprochenes+Jiddisch%3A+Textzeugen+einer+europ%C3%A4isch-j%C3%BCdischen+Kultur&rft.date=1995&rft.genre=book&rft.isbn=348473101X&rft.pages=338&rft.place=T%C3%BCbingen&rft.pub=Max+Niemeyer" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-57"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-57">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.linguashop.com/f%C3%A4r%C3%B6isch-grammatik"><i>Lerne die färöische Grammatik!</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 16. Januar 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGenus&rft.title=Lerne+die+f%C3%A4r%C3%B6ische+Grammatik%21&rft.description=Lerne+die+f%C3%A4r%C3%B6ische+Grammatik%21&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.linguashop.com%2Ff%25C3%25A4r%25C3%25B6isch-grammatik"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-58"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-58">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Caroline Döhmer: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.melusinapress.lu/system/actioncallout/ff92a8c8-7d02-4d45-9d25-380af9e99886/attachment/original-cbbf1f2bacc64394da47372afc19ce60.pdf"><i>Aspekte der luxemburgischen Syntax.</i></a> (PDF) <span style="white-space:nowrap;">S. 52</span>,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 16. Januar 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGenus&rft.title=Aspekte+der+luxemburgischen+Syntax&rft.description=Aspekte+der+luxemburgischen+Syntax&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.melusinapress.lu%2Fsystem%2Factioncallout%2Fff92a8c8-7d02-4d45-9d25-380af9e99886%2Fattachment%2Foriginal-cbbf1f2bacc64394da47372afc19ce60.pdf&rft.creator=Caroline+D%C3%B6hmer"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-59"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-59">↑</a></span> <span class="reference-text">Bouke Sfofstra, Eric Hoekstra, Tessa Leppers: <cite style="font-style:italic">Grammatik des Saterfriesischen</cite>. Fryske Akademy, 2021.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genus&rft.au=Bouke+Sfofstra%2C+Eric+Hoekstra%2C+Tessa+Leppers&rft.btitle=Grammatik+des+Saterfriesischen&rft.date=2021&rft.genre=book&rft.pub=Fryske+Akademy" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-60"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-60">↑</a></span> <span class="reference-text">Arne Spenter: <cite style="font-style:italic">Die Genuskategorie in der Schiermonnikooger Mundart</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Us Wurk</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>20</span>, 1971, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>27–36</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genus&rft.atitle=Die+Genuskategorie+in+der+Schiermonnikooger+Mundart&rft.au=Arne+Spenter&rft.btitle=Us+Wurk&rft.date=1971&rft.genre=book&rft.pages=27-36&rft.volume=20" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-61"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-61">↑</a></span> <span class="reference-text">Herbert Gustavson: <cite style="font-style:italic">Gutamålet – inledning till studium</cite>. 3. Auflage. Visby, 1977, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>26</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genus&rft.au=Herbert+Gustavson&rft.btitle=Gutam%C3%A5let+-+inledning+till+studium&rft.date=1977&rft.edition=3&rft.genre=book&rft.pages=26&rft.pub=Visby" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-62"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-62">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.gutamal.org/om-det-gutniska-spraket/gutamal-ett-sprak-med-historia/"><i>Gutamål – ett språk med historia.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 16. Januar 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGenus&rft.title=Gutam%C3%A5l+%E2%80%93+ett+spr%C3%A5k+med+historia&rft.description=Gutam%C3%A5l+%E2%80%93+ett+spr%C3%A5k+med+historia&rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.gutamal.org%2Fom-det-gutniska-spraket%2Fgutamal-ett-sprak-med-historia%2F"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-63"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-63">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://bornholmskordbog.ku.dk/q.php?p=bo/grammatik"><i>Bornholmsk Grammatik.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 16. Januar 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGenus&rft.title=Bornholmsk+Grammatik&rft.description=Bornholmsk+Grammatik&rft.identifier=https%3A%2F%2Fbornholmskordbog.ku.dk%2Fq.php%3Fp%3Dbo%2Fgrammatik"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-64"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-64">↑</a></span> <span class="reference-text">Alastair G. H. Walker, Ommo Wits: <cite style="font-style:italic">Die nordfriesischen Mundarten / The North Frisean Dialects</cite>. In: Horst Haider Munske u. a. (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Handbuch des Friesischen / Handbook of Frisian Studies</cite>. Max Niemeyer, Tübingen 2001, ISBN 3-484-73048-X, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>284–305, hier: S. 289</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=TVEhAAAAQBAJ&pg=PA289#v=onepage">eingeschränkte Vorschau</a> in der Google-Buchsuche).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genus&rft.atitle=Die+nordfriesischen+Mundarten+%2F+The+North+Frisean+Dialects&rft.au=Alastair+G.+H.+Walker%2C+Ommo+Wits&rft.btitle=Handbuch+des+Friesischen+%2F+Handbook+of+Frisian+Studies&rft.date=2001&rft.genre=book&rft.isbn=348473048X&rft.pages=284-305%2C+hier%3A+S.+289&rft.place=T%C3%BCbingen&rft.pub=Max+Niemeyer" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-65"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-65">↑</a></span> <span class="reference-text">Johannes Helmbrecht, Damaris Nübling, Barbara Schlücker (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Namengrammatik</cite>. Buske, Hamburg 2017, ISBN 978-3-87548-820-3, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>196</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=CZd3DwAAQBAJ&pg=PA196#v=onepage">eingeschränkte Vorschau</a> in der Google-Buchsuche).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genus&rft.btitle=Namengrammatik&rft.date=2017&rft.genre=book&rft.isbn=9783875488203&rft.pages=196&rft.place=Hamburg&rft.pub=Buske" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-66"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-66">↑</a></span> <span class="reference-text">Jarich F. Hoekstra: <cite style="font-style:italic">Das Standardwestfriesische / Standard West Frisian</cite>. In: Horst Haider Munske u. a. (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Handbuch des Friesischen / Handbook of Frisian Studies</cite>. Max Niemeyer, Tübingen 2001, ISBN 3-484-73048-X, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>83–97, hier: S. 88–90</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=TVEhAAAAQBAJ&pg=PA88#v=onepage">eingeschränkte Vorschau</a> in der Google-Buchsuche).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Genus&rft.atitle=Das+Standardwestfriesische+%2F+Standard+West+Frisian&rft.au=Jarich+F.+Hoekstra&rft.btitle=Handbuch+des+Friesischen+%2F+Handbook+of+Frisian+Studies&rft.date=2001&rft.genre=book&rft.isbn=348473048X&rft.pages=83-97%2C+hier%3A+S.+88-90&rft.place=T%C3%BCbingen&rft.pub=Max+Niemeyer" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-67"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-67">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ling.upenn.edu/~kroch/courses/lx310/handouts-09/OldEnglishNouns-Verbs.pdf"><i>demonstrative: sē,sēo,þæt - “that”.</i></a> (PDF)<span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 18. Januar 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGenus&rft.title=demonstrative%3A+s%C4%93%2Cs%C4%93o%2C%C3%BE%C3%A6t+-+%E2%80%9Cthat%E2%80%9D&rft.description=demonstrative%3A+s%C4%93%2Cs%C4%93o%2C%C3%BE%C3%A6t+-+%E2%80%9Cthat%E2%80%9D&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.ling.upenn.edu%2F%7Ekroch%2Fcourses%2Flx310%2Fhandouts-09%2FOldEnglishNouns-Verbs.pdf"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-68"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-68">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.arts.gla.ac.uk/stella/apps/web/eoe/plus-book/?id=29"><i>Essentials of Old English. Paradigms: Adjectives.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 18. Januar 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGenus&rft.title=Essentials+of+Old+English.+Paradigms%3A+Adjectives&rft.description=Essentials+of+Old+English.+Paradigms%3A+Adjectives&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.arts.gla.ac.uk%2Fstella%2Fapps%2Fweb%2Feoe%2Fplus-book%2F%3Fid%3D29"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-69"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-69">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://cpercy.artsci.utoronto.ca/courses/MENounMorphology.htm"><i>Middle English. Morphology.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 18. Januar 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGenus&rft.title=Middle+English.+Morphology&rft.description=Middle+English.+Morphology&rft.identifier=https%3A%2F%2Fcpercy.artsci.utoronto.ca%2Fcourses%2FMENounMorphology.htm"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-70"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-70">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.iranicaonline.org/articles/kurdish-language-i"><i>Kurdish language I. History</i></a>, Ludwig Paul, Encyclopædia Iranica: „A distinction of gender exists in Kurdish likewise only in the N dialects, and only in two forms“</span>
</li>
<li id="cite_note-71"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-71">↑</a></span> <span class="reference-text">Robin Wall Kimmerer: <i>Geflochtenes Süßgras.</i> Aufbau, Berlin 2021, S. 71 (für <a href="Potawatomi" title="Potawatomi">Potawatomi</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-72"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-72">↑</a></span> <span class="reference-text">Bhadiraju Krishnamurti: <i>The Dravidian Languages.</i> Cambridge University Press, Cambridge 2003, S. 207–210.</span>
</li>
<li id="cite_note-73"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-73">↑</a></span> <span class="reference-text">Krishnamurti & Gwynn, A Grammar of modern Telugu, Delhi: Oxford, 1985, S. 56.</span>
</li>
</ol></div>
<style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r260755238">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output div.klappleiste{border:1px solid var(--dewiki-rahmenfarbe1);clear:both;font-size:95%;box-sizing:border-box;margin-top:1.5em;padding:2px}.mw-parser-output div.klappleiste:after{clear:both;content:"";display:block}.mw-parser-output div.klappleiste-bild{float:left;padding:2px}.mw-parser-output div.klappleiste-kopf{background:var(--dewiki-hintergrundfarbe5);color:var(--color-base,#202122);text-align:center;font-weight:bold}.mw-parser-output div.klappleiste.mw-collapsed .klappleiste-bild{display:none}.mw-parser-output div.klappleiste+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+link+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+link+link+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+link+style+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+style+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+style+style+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+style+link+div.klappleiste{margin-top:-1px}@media screen{html.skin-theme-clientpref-night .mw-parser-output .klappleiste-bild span[typeof="mw:File"]:not(.skin-invert-image) img{background-color:#c8ccd1}}@media screen and (prefers-color-scheme:dark){html.skin-theme-clientpref-os .mw-parser-output .klappleiste-bild span[typeof="mw:File"]:not(.skin-invert-image) img{background-color:#c8ccd1}}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style>
<div class="klappleiste mw-collapsible navileiste navigation-not-searchable center" role="navigation">
<div class="klappleiste-kopf"><a href="Deklination_(Grammatik)" title="Deklination (Grammatik)">Deklination</a> der deutschen Sprache (<a href="Deutsche_Deklination" title="Deutsche Deklination">deutsche Deklination</a>)</div>
<div class="klappleiste-inhalt mw-collapsible-content">
<p><b><a href="Kasus" title="Kasus">Kasus</a></b> – <a href="Nominativ" title="Nominativ">Nominativ</a> • <a href="Genitiv" title="Genitiv">Genitiv</a> • <a href="Dativ" title="Dativ">Dativ</a> • <a href="Akkusativ" title="Akkusativ">Akkusativ</a>
</p><p><b><a href="Numerus" title="Numerus">Numerus</a></b> – <a href="Singular" title="Singular">Singular</a> • <a href="Plural" title="Plural">Plural</a> – <a href="Kollektivum" title="Kollektivum">Kollektivum</a> • <a href="Singularetantum" title="Singularetantum">Singularetantum</a> • <a href="Pluraletantum" title="Pluraletantum">Pluraletantum</a> <br>
<a href="Pluralis_Auctoris" title="Pluralis Auctoris">Pluralis Auctoris</a> • <a href="Pluralis_Majestatis" title="Pluralis Majestatis">Pluralis Majestatis</a> • <a href="Pluralis_Modestiae" title="Pluralis Modestiae">Pluralis Modestiae</a> • <a href="Sortenplural" title="Sortenplural">Sortenplural</a>
</p><p><b><a class="mw-selflink selflink">Genus</a></b>
</p>
</div></div>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-s" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Normdaten (Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4124912-4">4124912-4</a></span> </div>
</div></div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
Dieser Artikel wurde von <a class="external text" title="Zuletzt bearbeitet am 2025-06-12" href="https://de.wikipedia.org/wiki/?title=Genus&oldid=256941293">Wikipedia</a> herausgegeben. Der Text ist unter <a class="external text" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de">Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0</a> verfügbar, sofern nicht anders angegeben. Für die Mediendateien können zusätzliche Bedingungen gelten.
</div>
</div><!--/htdig_noindex--></div>
</div>
</main>
</div>
</div>
</div>
<script src="./_webp_/webpHandler.js"></script>
</body></html>